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Landespfarramt für Notfallseelsorge
der Evangelischen Kirche im Rheinland
Missionsstr. 9 a/b 
42285 Wuppertal

Landespfarrerin
Bianca van der Heyden
Mobil: 0172-13 72 679
Tel.: 0202 / 2820-352
Fax: 0202 / 2820 361
E-Mail: 
bianca.vanderheyden@ekir.de

Klaus Bilstein
Referent
Mobil: 0172 1717805
Tel.: 0202 / 2820-353
E-Mail:
klaus.bilstein@ekir.de

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Assistentin
Tel.: 0202 / 2820-352
Fax: 0202 / 2820 361
E-Mail: 
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Günter Lehner am Frankfurter Flughafen. Günter Lehner, Leiter der Akademie Bruderhilfe neben Landespfarrer Joachim Müller-Lange verabschiedet das Team der Johanniter am Frankfurter Flughafen.

Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland

„Erste Hilfe für die Seele“ nach der Katastrophe

Das schwere Erdbeben in Haiti hat über 100.000 Menschen in den Tod gerissen und die Infrastruktur des Landes teilweise komplett zerstört. Auch in den nächsten Tagen und Wochen ist mit weiteren Opfern zu rechnen.

Erst allmählich wird das volle Ausmaß der Katastrophe deutlich. Die unvorstellbaren körperlichen und seelischen Folgen für die Menschen vor Ort beschäftigen die Welt.

Auch viele deutsche Helfer, etwa von den Johannitern (JUH), dem Deutschem Roten Kreuz (DRK), dem Technischem Hilfswerk (THW) und vielen anderen Organisationen bemühen sich um Linderung der Not im Katastrophengebiet. Sie sorgen für Nahrung und sauberes Trinkwasser und wollen nach Kräften die medizinische Versorgung der betroffenen Bevölkerung gewährleisten – neben der Rettung und Bergung der Verletzten und Toten.

Für den immensen Unterstützungsbedarf nach Katastrophen gibt es ein eigens für derlei Einsätze entwickeltes Konzept, das in einer strategischen Partnerschaft zwischen der Ev. Notfallseelsorge und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) entwickelt wurde. Die seelsorgerliche Qualifikation und Erfahrung der Notfallseelsorge werden mit der logistischen Kompetenz für Auslandseinsätze der JUH verbunden, um in einem gemeinsamen Team mit Einsätzen in Krisen- und Katastropheneinsätzen Hilfe zu leisten.

Der Landespfarrer für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) Joachim Müller-Lange ist am 20. Januar mit einem Team aus 12 Ärzten und Rettungsassistenten der Johanniter nach Haiti aufgebrochen. Sein Auftrag ist es, neben der Unterstützung und Begleitung der Einsatzkräfte der JUH zudem den deutschsprachigen Zivilisten in Haiti Unterstützung und Hilfe anzubieten.

Wenn die Bedingungen in Haiti es zulassen, berichten wir in den nächsten Tagen auf dieser Internetseite über die Situation vor Ort und die Arbeit des Teams.

Welche Folgen die erlittenen Todesängste während der heftigen Erdbeben, der Verlust naher Angehöriger und Freunde, die unauslöschlich im Gedächtnis haftenden schrecklichen Bilder der Katastrophe und die zerstörten Existenzen bei den Überlebenden haben, wird erst mit der Zeit deutlich und weitere Hilfe erfordern.

Spendenbitte für den Katastrophenhilfefonds der Stiftung Notfallseelsorge

Diese Tätigkeit im Katastrophengebiet, aber auch Betreuungs- und Nachsorgeangebote für Betroffene aus oder in Deutschland werden mit Hilfe der Stiftung Notfallseelsorge finanziert. Gezielt möchten wir uns möglichst rasch den deutschsprachigen Betroffenen zuwenden, die von Haiti zurückkehren oder dort Opfer zu beklagen haben und von den Folgen der Katastrophe betroffen sind.

Sie sollen zu einem Treffen von Überlebenden und Angehörigen von deutschen Opfern eingeladen werden, um Informationen über die Lage vor Ort, zu rechtlichen Fragen und zu Identifizierungsbemühungen zu erhalten und zudem seelsorgerlich begleitet zu werden. Mit einem vergleichbaren Angebot wurden Betroffene nach der Tsunami-Katastrophe von 2004 und nach anderen Unglücken betreut.

Die Erfahrungen mit solchen Angeboten nach früheren Katastrophen zeigen: Verletzte, Überlebende und Betroffene eines Unglücks brauchen schnelle und unbürokratische Hilfe, die auf ihre Bedürfnisse reagiert. Sie brauchen verlässliche Informationen, Raum für ihre drängenden Fragen und reagieren dankbar auf Hilfe und seelsorgerliche Unterstützung, die auf ihre Nöte und Unsicherheiten reagiert und sie aushalten hilft. Viele Betroffene benötigen zudem über einen längeren Zeitraum Unterstützung und sind dankbar für das Angebot, sich begleitet von in der Katastrophennachsorge erfahrenen Kräften mit anderen Betroffenen austauschen zu können.

Der „Katastrophenhilfefonds“ der Stiftung Notfallseelsorge wird diese „Erste Hilfe für die Seele“ mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausstatten. Hierfür bitten wir um Ihre Hilfe und Unterstützung.

Stiftung Notfallseelsorge
Konto-Nr. 112 112 112 0
KD-Bank eG
BLZ: 350 601 90
Stichwort: Katastrophenhilfefonds

Kontakt:
Landespfarramt für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland
Koordinatorin: Jutta Unruh
E-Mail: notfallseelsorge@ekir.de oder jutta.unruh@t-online.de
Telefon: 02208 8229 (vormittags) oder 0212 247 52 36

Spenden beantworten wir umgehend mit einer Spendenbescheinigung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Pfarrer Dr. Uwe Rieske

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20.01.2010



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