Kontakt

Landespfarramt für Notfallseelsorge
der Evangelischen Kirche im Rheinland
Missionsstr. 9 a/b 
42285 Wuppertal
Tel.:0202 / 2820-352
Fax:0202 / 2820 361
E-Mail:
notfallseelsorge@ekir.de

mehr
SPENDEN SIE TROST!

Spendenkonto der Stiftung Notfallseelsorge:

Konto: 112 112 112 0
IBAN:
DE72350601901121121120

KD-Bank eG

BIC: GENODED1DKD

Eine Spende wird umgehend mit herzlichem Dank und einer Spendenbescheinigung beantwortet.

mehr
Service
Stiftung Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland

Stiftungsgremien

Die Stiftung Notfallseelsorge wird durch den Stiftungsrat und das Kuratorium geleitet.

Derzeit besteht der Stiftungsrat aus den Mitgliedern:

• Ltd. Kirchenrat Jürgen Sohn
• Landespfarrerin für Notfallseelsorge Bianca van der Heyden
• Religionspädagogin Jutta Unruh
• Feuerwehrbeamter a.D. Friedrich Hoffmann
• Pfarrer Ulrich Geiler  

Der Stiftungsrat hat aus seiner Mitte als Vorsitzenden Jürgen Sohn gewählt.
Die Amtszeit der Mitglieder des Stiftungsrates beträgt vier Jahre.
Wiederwahl ist möglich. Die Mitglieder des Stiftungsrates sind ehrenamtlich
für die Stiftung tätig. Der Stiftungsrat tritt mindestens einmal jährlich zusammen.
Über die Sitzungen des Stiftungsrates sind Niederschriften anzufertigen. 

Aufgaben des Stiftungsrates

Der Stiftungsrat hat den Willen der Stifter so wirksam wie möglich zu erfüllen.
Seine Aufgabe ist insbesondere

-       die Mehrung und Verwaltung des Stiftungsvermögens,
-       die Führung von Büchern und die Aufstellung des Jahresabschlusses,   
-       die Beschlussfassung über die Verwendung der Spenden und der Erträge des 
        Stiftungsvermögens,
-       die Fertigung eines ausführlichen Jahresberichtes einschließlich der Mittelverwendung,     

Das Kuratorium

Das Kuratorium setzt sich 2018 aus folgenden berufenen Mitgliedern zusammen

Dr. Hans-Georg Fey, Rechtsanwalt
​Dr. Georg Hofmeister, Geschäftsführer der Akademie Bruderhilfe-Familienfürsorge
Jürgen Mathuis, Vorstand VRK – Versicherer im Raum der Kirchen, Kuratoriumsvorsitzender
Bianca van der Heyden Landespfarrerin für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland (Geschäftsführung)
Christine Scholl, Abteilungsleiterin Nationale Hilfsgesellschaft, Gemeinschaften/Fachdienste DRK
Jutta Unruh, Religionspädagogin, Landespfarramt für Notfallseelsorge der EKiR
Prof. Dr. Lars Tutt, Fachhochschule des Bundes in Brühl
Dr. Thomas Weckelmann, Leiter des Evangelischen Büros NRW
Klaus Andrees, Notfallseelsorge Duisburg

 

Das Kuratorium ergänzt sich durch Zuwahl. Zweimalige Wiederwahl ist zulässig. Die Amtsdauer der Kuratoriumsmitglieder beträgt vier Jahre. Mitglieder können auch durch den Stiftungsrat ernannt werden. Stifterinnen oder Stifter mit einem Stiftungskapital von mindestens 50.000 Euro sollen im Kuratorium vertreten sein, wenn sie ihr Einverständnis erklären. Das Kuratorium wählt aus seiner Mitte seine Vorsitzende oder seinen Vorsitzenden und die Stellvertretung. Es gibt sich eine Geschäftsordnung. Das Kuratorium wird nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich von seiner oder seinem Vorsitzenden oder der Stellvertretung einberufen. Über die Sitzungen des Kuratoriums sind Niederschriften anzufertigen.

Aufgaben des Kuratoriums

Das Kuratorium wacht darüber, dass die Arbeit der Stiftung gemäß der Satzung er-folgt. Das Kuratorium hat insbesondere folgende Aufgaben:
• Entgegennahme des Jahresberichtes des Stiftungsrates
• Entlastung des Stiftungsrates
• Förderung der Stiftung
• Empfehlung von zusätzlichen Förderprojekten
• Empfehlung weiterer Personen zur Aufnahme in das Kuratorium

Satzung für die Stiftung Notfallseelsorge

Präambel

Die Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland hat durch Beschluss des Kollegiums vom 19.10.2004 die Stiftung Notfallseelsorge errichtet und ihr diese Satzung gegeben. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Notfallseelsorge in der Bundesrepublik Deutschland.

Notfallseelsorge ist „Erste Hilfe für die Seele“ bei Menschen, die durch einen Unglücksfall plötzlich und unerwartet in Not geraten sind. Dieses Angebot wird inzwischen in ganz Deutschland flächendeckend angeboten. In über zweihundert Notfallseelsorge-Systemen wird diese Unterstützung rund um die Uhr garantiert und geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei.

Alle natürlichen und juristischen Personen, die die Notfallseelsorge fördern wollen, können durch Zustiftungen, Einbringung von Stiftungsfonds, Vermächtnissen und Spenden diese Stiftung unterstützen.

§ 1 Name, Rechtsform, Sitz der Stiftung

(1) Die Stiftung trägt den Namen „Stiftung Notfallseelsorge“

(2) Sie ist eine unselbständige kirchliche Stiftung mit Sitz in Düsseldorf

§ 2 Gemeinnütziger, kirchlicher Zweck

(1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Zweck der Stiftung ist die materielle und ideelle Unterstützung der Notfallseelsorge.

(3) Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

- die Unterstützung der Aus- und Fortbildung

- die Unterstützung der Anschaffung von Ausrüstungs- und Einsatzmitteln

- die Förderung der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

(4) Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(5) Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Stifter und ihre Erben haben keinen Rechtsanspruch auf Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung.

(6) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Stiftungsvermögen

(1) Das Stiftungsvermögen beträgt 11.000.00 €. Es wird als Treuhandvermögen der Evangelischen Kirche im Rheinland verwaltet.

(2) Das Stiftungsvermögen ist in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten. Dem Stiftungsvermögen wachsen die Zuwendungen Dritter zu, die dazu bestimmt sind.

§ 4 Verwendung der Vermögenserträge und Zuwendungen

Die Erträge des Stiftungsvermögens und die dem Vermögen nicht zuwachsenden Zuwendungen sind zur Erfüllung des Stiftungszweckes zu verwenden.

§ 5 Rechtsstellung der Begünstigten

Den durch die Stiftung Begünstigten steht aufgrund dieser Satzung ein Rechtsanspruch auf Leistungen der Stiftung nicht zu.

§ 6 Stiftungsrat

(1) Organe der Stiftung sind der Stiftungsrat und das Kuratorium.

(2) Der Stiftungsrat besteht aus der Vertreterin oder dem Vertreter der Abteilungsleitung der zuständigen Abteilung des Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Landespfarrerin oder dem Landespfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland für Notfallseelsorge. Sie benennen drei weitere Mitarbeitende in der Notfallseelsorge.

(3) Der Stiftungsrat wählt aus seiner Mitte eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und deren oder dessen Stellvertretung.

(4) Die Amtszeit der Mitglieder des Stiftungsrates beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist möglich. Mitglieder des Stiftungsrates können durch das Dezernat II des Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche im Rheinland aus wichtigem Grund abberufen werden.

(5) Die Mitglieder des Stiftungsrates sind ehrenamtlich für die Stiftung tätig. Ihnen dürfen keine Vermögensvorteile zugewendet werden.

(6) Für die Einladung und Durchführung der Sitzungen gelten die Bestimmungen der Kirchenordnung für Presbyterien sinngemäß.

(7) Der Stiftungsrat tritt mindestens einmal jährlich zusammen.

(8) Über die Sitzungen des Stiftungsrates sind Niederschriften anzufertigen, die von der oder dem Vorsitzenden oder der Stellvertretung und einem weiteren Stiftungsratsmitglied zu unterzeichnen sind.

§ 7 Rechte und Pflichten des Stiftungsrates

Der Stiftungsrat hat im Rahmen dieser Satzung den Willen der Stifter so wirksam wie möglich zu erfüllen. Seine Aufgabe ist insbesondere

a) die Mehrung und Verwaltung des Stiftungsvermögens,

b) die Führung von Büchern und der Aufstellung des Jahresabschlusses, soweit dies nicht der Verwaltung des Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche im Rheinland übertragen ist,

c) die Beschlussfassung über die Verwendung der Spenden und der Erträge des Stiftungsvermögens,

d) die Fertigung eines ausführlichen Jahresberichtes einschließlich der Mittelverwendung zur Vorlage an das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland und die Stifter,

e) die jährliche Einladung der Stifter zu einer Zusammenkunft.

§ 8 Kuratorium

(1) Das Kuratorium besteht aus bis zu zwanzig Mitgliedern.

(2) Das Kuratorium ergänzt sich durch Zuwahl. Zweimalige Wiederwahl ist zulässig. Die Amtsdauer der Kuratoriumsmitglieder beträgt vier Jahre.

(3) Mitglieder können auch durch den Stiftungsrat ernannt werden. Hierbei können Vertreterinnen oder Vertreter des öffentlichen Lebens, die Stifterin oder der Stifter, die Landespfarrerin oder der Landespfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland für Notfallseelsorge als Mitglieder festgeschrieben werden.

(4) Stifterinnen oder Stifter mit einem Stiftungskapital von mindestens 50.000,00 Euro sollen im Kuratorium vertreten sein, wenn sie ihr Einverständnis erklären.

(5) Das Kuratorium wählt aus seiner Mitte seine Vorsitzende oder seinen Vorsitzenden und die Stellvertretung. Es gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 9 Aufgaben des Kuratoriums

(1) Das Kuratorium wacht darüber, dass die Arbeit der Stiftung gemäß der Satzung erfolgt.

(2) Das Kuratorium hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes

b) Entlastung des Vorstandes in Bezug auf die laufende Geschäftstätigkeit

c) Förderung der Stiftung

d) Empfehlung von zusätzlichen Förderprojekten

e) Empfehlung weiterer Personen zur Aufnahme in das Kuratorium

§ 10 Zusammentreten des Kuratoriums

(1) Das Kuratorium wird nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich von seiner oder seinem Vorsitzenden oder der Stellvertretung einberufen. Die Einladung erfolgt schriftlich oder per E-Mail mit vier Wochen Frist unter Mitteilung der Tagesordnung.

(2) Über die Sitzungen des Kuratoriums sind Niederschriften anzufertigen, die von der oder dem Vorsitzenden oder der Stellvertretung und einem weiteren Kuratoriumsmitglied zu unterzeichnen sind.

§ 11 Rechtsstellung des Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche im Rheinland

(1) Unbeschadet des Rechts des Stiftungsrates wird die Gesamtleitung der Stiftung vom Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland wahrgenommen.

(2) Dem Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland bleiben folgende Rechte vorbehalten:

a) Vertretung der Stiftung bei notariellen Erklärungen. Bevollmächtigungen sind möglich.

b) Änderung der Satzung

c) Auflösung der Stiftung

d) Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten von besonderer Wichtigkeit, die in ihrer Bedeutung über die laufende Verwaltung der Stiftung und ihres Vermögens hinausgehen. Hierzu gehören alle Zustiftungen mit Auflage (z.B. Grablegate) sowie alle Grundstücksangelegenheiten und Erbschaften.

(3) Entscheidungen des Stiftungsrates kann das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland aufheben, wenn sie gegen diese Satzung, die Bestimmungen des Gemeinnützigkeitsrechts oder andere Rechtsvorschriften verstoßen.

(4) Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland, Stiftungsrat und Kuratorium sollen sich um einvernehmliches Handeln bemühen.

§ 12 Anpassung an veränderte Verhältnisse

Verändern sich die Verhältnisse derart, dass die Erfüllung des Stiftungszwecks vom Stiftungsrat nicht mehr für sinnvoll gehalten wird, so kann er einen neuen Stiftungszweck beschließen. Der Beschluss bedarf der Einstimmigkeit der anwesenden Mitglieder des Stiftungsrates und der Bestätigung durch das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland. Der neue Stiftungszweck hat gemeinnützig und evangelisch-kirchlich zu sein und muss der Evangelischen Kirche im Rheinland zugute kommen.

§ 13 Erweiterung zu einer selbständigen Stiftung

Eine Erweiterung der Stiftung zu einer selbständigen Stiftung ist möglich, wenn die Höhe des Stiftungskapitals es sinnvoll erscheinen lässt. Die Entscheidung darüber trifft der Stiftungsrat einvernehmlich. Die Bestätigung durch das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland ist erforderlich.

§ 14 Unterstellung / Überführung in eine EKD-Stiftung

(1) Die Unterstellung unter eine EKD-Stiftung Notfallseelsorge ist möglich, wenn weiterhin der Stiftungszweck ungeschmälert erhalten bleibt und die Erträge anteilig den zu diesem Zeitpunkt von der Stiftung begünstigten Notfallseelsorgegruppen zugute kommen. Die Entscheidung darüber trifft der Stiftungsrat einstimmig. Die Bestätigung durch das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland ist erforderlich.

(2) Eine Überführung in eine EKD-Stiftung ist möglich, wenn mehr als die Hälfte der Landeskirchen ein Kapital von mindestens je 50.000,00 Euro eingebracht haben. Die Entscheidung darüber trifft der Stiftungsrat einstimmig. Die Bestätigung durch das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland ist erforderlich.

§ 15 Auflösung

Der Stiftungsrat kann mit einem einstimmigen Beschluss der anwesenden Mitglieder dem Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland die Auflösung der Stiftung vorschlagen, wenn die Umstände es nicht mehr zulassen, den Stiftungszweck dauernd und nachhaltig zu erfüllen. Die Bestätigung durch das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland ist erforderlich.

§ 16 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt nach Erteilung der kirchenaufsichtlichen Genehmigung, die auch für Satzungsänderungen erforderlich ist, mit der Veröffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt in Kraft.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

24.07.2018



© 2018, Notfallseelsorge im Rheinland
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.