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für den 27.06.2022

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Pfarrvertretung nach der Landessynode

Zuversichtlicher Ausblick auf 2013

Beteiligung bei Abberufungsverfahren geklärt – Neuwahlen im Laufe des Jahres

Wie in den vergangenen Jahren, so war auch in diesem Jahr die Pfarrvertretung (PfV) als Gast zur Landessynode eingeladen. Pfarrerin Asta Brants aus Aachen, derzeit Vorsitzende der PfV, war der Einladung zur Synodenwoche in Bad Neuenahr gefolgt. Sie nutzte die zahlreichen Gespräche, die sich immer am Rande des Synodalgeschehens ergeben, um auf die Anliegen der PfV in der breiten Öffentlichkeit der Landeskirche aufmerksam zu machen.

Am Anfang des neuen Jahres schaut die PfV zuversichtlich auf die anstehenden Aufgaben. Diese Zuversicht hat ihren Grund unter anderem auch darin, dass bei der letzten Zusammenkunft im Landeskirchenamt im zurückliegenden Jahr ein dauerhaft strittiger Punkt des Pfarrvertretungsgesetzes (PfVG) mit den Vertretern der Abteilung I einvernehmlich geklärt werden konnte. § 17 PfVG sieht auf Antrag der Betroffenen eine Beteiligung der PfV bei Abberufungsverfahren vor. Die PfV ging immer davon aus, dass dies eine Beteiligung in allen Phasen meint. Im LKA wurde bisher die Ansicht vertreten, die PfV sei zwar zu beteiligen, wenn die Betroffenen es wünschen, eine Anwesenheit bei der Anhörung im Presbyterium sei aber nicht zulässig. Gegen eine Begleitung der Betroffenen zu den Anhörungen im LKA wurden keine Einwände erhoben. Diese Auslegung wurde regelmäßig bei allen Zusammenkünften zwischen den jeweiligen Vertretern kontrovers diskutiert. Nun rückten die Vertreter der Abteilung von ihrer bisher vertretenen Auffassung ab – was die PfV erfreut zur Kenntnis nahm. Zukünftig wird die PfV also in allen Phasen an dem Verfahren beteiligt, sofern die Betroffenen eine Begleitung wünschen. Sowohl die Vertreter der zuständigen Abteilung im LKA wie auch die PfV zeigten sich bei dieser Gelegenheit erfreut über die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der zurückliegenden Zeit.

Ende 2013 wird sich die PfV in unserer Landeskirche neu konstituieren, da dann die Wahlperiode der ersten Pfarrvertretung enden wird. Im Laufe des Jahres wird das LKA das Wahlverfahren in Gang setzen, mit dem zunächst die Wahl- und Kontaktpersonen in den Kirchenkreisen bestimmt werden müssen. Bei dem nächsten turnusmäßigen Gespräch im Februar wird ein Terminplan für das Wahlverfahren aufgestellt, der dann über das Kirchliche Amtsblatt veröffentlicht wird.

Optimistisch gespannt sieht die PfV nach den Wahlen auf der diesjährigen Landessynode jetzt dem anstehenden Wechsel in der Leitung der Abteilung I entgegen. Zukünftig wird der derzeitige Trierer Superintendent Christoph Pistorius als neuer Oberkirchenrat Ansprechpartner der PfV sein. Die PfV wird ihren klaren und konstruktiv ausgerichteten Kurs in der Zusammenarbeit mit der KL beibehalten. Rückblickend sind die Mitglieder dankbar für die vielen positiven Entwicklungen in der Zusammenarbeit, die sich durch das ruhige und konstruktiv-besonnene Wirken des zukünftigen Präses Manfred Rekowski ergeben haben. (PS)

 



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