Reformiert - was ist das eigentlich?

Die evangelisch- reformierte Kirchengemeinde versteht sich und alle ihre Arbeit, die in ihr geschieht als Gemeinde unter Gottes Wort.

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Service

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Radevormwald

Beschreibung und Start des Projektes

Jesus Christus spricht: "Ich lebe und ihr sollt auch leben"

Schaukasten am Eingang zum Friedhof Schaukasten am Eingang zum Friedhof

Unser Friedhof ist ein ORT DER HOFFNUNG

In der Präambel der Friedhofswesen -Verordnung heißt es:
1.         Der kirchliche Friedhof ist die Stätte, auf der die Kirche ihre Toten zur letzten Ruhe bettet.

2.         Sie verkündigt dabei die biblische Botschaft, dass „Christus Jesus dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium“ (2. Timotheus 1, 10).

3.         Sie gedenkt der Verstorbenen und vertraut sie der Gnade Gottes an.

4.         Den Lebenden bezeugt sie ihre Hoffnung auf die Auferstehung und die Verheißung des ewigen Lebens.

5.         Gestaltung und Benutzung des Friedhofs sind Ausdruck der christlichen Verkündigung.

An diesem Ort erinnern wir uns an vertraute Menschen. Wir glauben daran, dass Gott ewiges Leben schenkt und dass wir in seiner Hand geborgen sind.

Ich lebe, und ihr sollt auch leben. (Jesus im Johannesevangelium Kapitel 14, Vers 19 – Die Bibel)

Dieser Glaube, diese Hoffnung soll sichtbar werden, soll gelebt werden.

Pflanzaktion November 2018 Pflanzaktion November 2018

Unsere reformierte Kirchengemeinde und auch die lutherische Kirchengemeinde beteiligen sich an einem Projekt der westfälischen, der lippischen und der rheinischen Landeskirche.

 

Hoffnungsvoll und einladend
Evangelische Friedhöfe werden sichtbar zu Orten der Hoffnung

Friedhöfe sind Orte der Hoffnung. Das waren sie schon immer, doch nun soll dieses Grundprinzip deutlicher zum Ausdruck kommen: „Evangelischer Friedhof – Ort der Hoffnung“ heißt eine neue Kampagne der evangelischen Landeskirchen in NRW. Die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde und die Evangelisch- lutherische Kirchengemeinde Radevormwald sind dabei. Start ist am Ewigkeitssonntag (25. November, 15 Uhr in der Reformierten Friedhofskapelle Radevormwald, Kaiserstraße Ecke Hermannstraße).

Die christliche Hoffnung gründet im Vertrauen darauf, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Ein Friedhof ist auch ein Ort der Erinnerung, wo Trauer und Schmerz zugelassen werden – und der Zuversicht begegnen, dass die Verstorbenen bei Gott geborgen sind. Deshalb bietet ein evangelischer Friedhof Raum, den Glauben weiterzugeben und Gottesdienst zu feiern. Das geschieht nicht nur zu Bestattungen, sondern auch am Ewigkeitssonntag und an Ostern: Mit der Erinnerung an die Auferstehung Jesu wird das wichtigste Wunder der Bibel verkündet.

All das macht die Kampagne „Ort der Hoffnung“ deutlich. Zunächst äußerlich durch das Logo auf Schildern, in Schaukästen, auf Briefpapier oder Postkarten.

Mit Tod und Trauer geht man am „Ort der Hoffnung“ empathisch und liebevoll um.

Pfarrerinnen und Pfarrer stehen in schweren Zeiten einfühlsam als Seelsorger zur Verfügung. Ein fürsorglicher und menschlicher Umgang mit den Nutzern zeichnet unsere Friedhöfe aus.

Am „Ort der Hoffnung“ gibt es keine anonymen Grabstätten: Niemand ist ohne Namen – zu jedem Menschen gehören Erinnerungen, Würde, Identität und Einzigartigkeit. Oft tut es den Hinterbliebenen gut, einen bestimmten Ort zu haben, wo sie ihren Schmerz und ihre Trauer zulassen können.

Zur Kultur der Nächstenliebe gehört es auch, dass mittellose Menschen, deren Angehörige keine Bestattung bezahlen können, mit geringsten Mitteln des Sozialamtes würdig bestattet werden. Auch sie finden, namentlich genannt, auf dem Evangelischen Friedhof ihre letzte Ruhe.

                                                           Quelle: Pressemitteilung der Evangelsichen Kirche im Rheinland

Link zur Webseite mit Informationen zu allen Gemeinden, die an der Aktion teilgenommen haben: http://ort-der-hoffnung.de

Die Eiche wird gepflanzt Die Eiche wird gepflanzt

Das Projekt startete in allen drei Landeskirchen am Ewigkeitsonntag

Start am Ewigkeitssonntag, 25. November 2018

Die Aktion wurde in unserer Friedhofskapelle mit einer Andacht zum Thema „Worauf kann ich hoffen?“ und
mit Lesungen von Mitarbeitenden in Hospiz und Bestattungsinstituten zum Thema "Hoffnung" begonnen.

Anschließend ging die Gemeinde auf den Friedhof um eine Eiche zu pflanzen und Tulpenzwiebeln zu setzen, die im Frühjahr aufblühen.
 

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14.06.2019



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