Reformiert - was ist das eigentlich?

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Zwingli Wikimedia Commons

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Radevormwald

01.08.: "Tut um Gottes Willen etwas Tapferes!"

Am 1. August, dem Schweizer Nationalfeiertag, würdigen wir Zwinglis Reformationswerk mit einem fröhlichen Gartenfest im Unperfekt-Garten hinter dem Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus (ab 16.00 Uhr)


Für den Zürcher Reformator Huldrich Zwingli war dieser Satz ein Lebensmotto! Vor 500 Jahren trat er sein Amt als Leutpriester in Zürich an. Er wurde neben Luther, Calvin und Melanchthon zu einem wichtigen Reformator. Bis zu seinem gewaltsamen Tod im Jahre 1531 wurde er mit seiner Theologie und seinen Kirchenreformen nicht nur in der Schweiz, sondern auch in vielen Teilen Deutschlands zum maßgeblichen Reformator. Die Reformation der oberdeutschen Städte (z.B. Augsburg, Konstanz, Lindau, Ulm) ist ohne Würdigung Zwinglis undenkbar. Zwinglis Einfluss lässt sich in Ostfriesland und der Pfalz nachweisen, aber ebenso in Hessen, Bremen, Marburg, Duisburg.Die Bekennende Kirche berief sich 1934 bei der Barmer Bekenntnissynode auf ihn. Gewichtige Spuren seines Wirkens sind bis heute auch in Radevormwald zu entdecken.Donnerstag, 1. August 2019, ab 16 Uhr, im UnperfektgartenAm 1. August, dem Schweizer Nationalfeiertag würdigen wir Zwinglis Reformationswerk mit einem fröhlichen Gartenfest im Unperfekt-Garten hinter dem Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus.Die Theologin Dr. Myriam Sonja Hantke erläutert Zwinglis Denken und Handeln. Da die Zürcher Reformation mit einem demonstrativen Wurstessen in der kirchlichen Fastenzeit begann, werden wir gemeinsam grillen.Was für uns heutzutage eher harmlos klingt, war jedoch 1522 das eindrückliche Plädoyer für die evangelische Freiheit und gegen nicht-biblische Sitten.


Luther über Zwingli:„Sie rühmen Zwingli und Müntzer heute als Heilige. Es ist aber viel besser und ein Werk der Liebe, sie zu verdammen, auch wenn man ihnen damit Gewalt antut, um die Nachwelt durch dieses abschreckende Beispiel zu bewahren. Das ist jedenfalls besser, als sie nach ihrem Tode zu rechtfertigen, denn dadurch werden die gottlosen Sekten zuversichtlich gemacht“
(Luther-Tischrede 1532)

Zwingli an Luther:„Wir sind ein Leib, das Haupt ist Christus, das eine Auge ist Luther. Es möge ihm fernliegen, dem Ohr zu neiden, dass es das Ohr ist. Das, mein lieber Luther, sage ich in gutem Glauben als Allegorie. Du musst nur alles ehrlich zu verstehen suchen."
(Amica Exegesis, 1527)
 

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31.05.2019



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