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für den 18.08.2019

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Trauer und Bestürzung

Die Evangelische Kirche in Solingen trauert um Pfarrer Jens Schrader

Mit Trauer und Bestürzung haben der Evangelische Kirchenkreis Solingen und die Kirchengemeinde Ohligs die Nachricht über den plötzlichen Tod von Pfarrer Jens Schrader aufgenommen. Er war in der Nacht zu Dienstag völlig unerwartet gestorben.

Pfarrer Jens Schrader (1964-2009) Pfarrer Jens Schrader (1964-2009)

Der in Neuss geborene Theologe war in den Jahren 2000 bis Anfang 2008 Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ohligs. Im Januar 2008 wechselte er aus familiären Gründen als Pfarrer in die pfälzische Kleinstadt Meisenheim.

Pfarrer Schrader war in der Ohligser Gemeinde außergewöhnlich beliebt. Auch nach Beginn seiner Tätigkeit in Meisenheim blieben darum viele Menschen in Solingen weiterhin eng mit ihm verbunden. Entsprechend erschüttert zeigt sich auch der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Solingen, Pfarrer Klaus Riesenbeck. „Die Nachricht, dass Pfarrer Jens Schrader verstorben ist, hat innerhalb des Kirchenkreises und vor allem in der Gemeinde Ohligs große Bestürzung ausgelöst. Der Gedanke, dass er nun tot ist, hat etwas zutiefst Unwirkliches.“

Jens Schrader hat sich in seiner Solinger Zeit in der Gemeinde Ohligs wie im Kirchenkreis ein hohes Ansehen erworben. In Ohligs wurde er als kluger und anschaulicher Prediger und sensibler Seelsorger geschätzt. Im Kirchenkreis war er viele Jahre für die Ökumene zuständig und hat unter anderem maßgeblich an einem Neuaufbau der Partnerschaftsbeziehung zum indonesischen Kirchenkreis Medan auf Sumatra mitgewirkt. „Er war ein äußerst kompetenter und engagierter Kollege, ein einfühlsamer Seelsorger, ein glaubwürdiger Zeuge des Evangeliums und vor allem ein warmherziger, liebenswerter Mensch“, würdigt Superintendent Riesenbeck den Verstorbenen. „Wir haben ihn vor eineinhalb Jahren nur ungern aus unserem Kirchenkreis nach Meisenheim weggehen lassen. In unserer Traurigkeit tröstet es uns, dass wir dessen gewiss sein dürfen, dass Gottes Weg mit Jens Schrader über Sterben und Tod hinaus weitergeht. Wir wissen ihn bei Gott geborgen. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seiner Familie, die wir in unsere Gebete einschließen.“

Pfarrer Jens Schrader wurde nur 44 Jahre alt. Er hinterlässt seine Ehefrau und vier Kinder. Der Trauergottesdienst beginnt am kommenden Samstag um 11.00 Uhr in der Schlosskirche zu Meisenheim. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem dortigen Friedhof.

 

 

 

Thomas Förster /

 



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