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für den 08.12.2019

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Stadtteil-Adventskalender in Solingen

Allabendliche Auszeit von Stress und Hektik im Advent

Auch in diesem Jahr gibt es in vier Solinger Gemeinden wieder einen lebendigen Adventskalender für den ganzen Stadtteil. Adventlich geschmückte Fenster, Adventslieder, heiße Getränke und leckeres Gebäck laden ein.

Insgesamt 96 Adventsfenster werden bis Weihnachten geöffnet (Foto: Axel Visser). Insgesamt 96 Adventsfenster werden bis Weihnachten geöffnet (Foto: Axel Visser).

In Dorp, Ohligs, Wald und Rupelrath kommen allabendlich bis Weihnachten Erwachsene und Kinder zusammen, um miteinander eine halbe Stunde adventlich zu gestalten. Dabei ist der Ort des Treffens von Abend zu Abend verschieden. Immer ist es eine andere Familie oder eine andere Gemeindegruppe, die das neue Adventsfenster geschmückt und meist auch heiße Getränke und Weihnachtsgebäck vorbereitet hat. Dazu werden Adventslieder gesungen oder vorweihnachtliche Geschichten gelesen.

Die „Stadtteil-Adventsfenster“ in Dorp, Wald und Rupelrath öffnen ihre Türchen an jedem Adventsabend in der Regel um 18.00 Uhr, das Ohligser Adventsfenster um 18.30 Uhr. Die einzelnen Termine und Orte finden Sie als PDF-Datei zum Download unten auf der Seite.

Den Anstoß in Solingen gab vor zwölf Jahren, am 1. Dezember 1998, der Dorper Jugenddiakon Waldemar Schmalz. Er hatte zuvor von einem lebendigen Adventskalender im Schweizer Kanton Graubünden gehört: An jedem Adventsabend versammelten sich dort Menschen vor einem anderen Haus. Die Bewohner hatten ein Fenster oder eine Tür mit einem adventlichen Motiv geschmückt. Zu Beginn der Zusammenkunft wurde das Motiv enthüllt. Tee und Gebäck machten die Runde, es wurden ein paar Lieder gesungen, manchmal gab es sogar etwas Live-Musik. Nach etwa 30 Minuten gingen alle wieder auseinander bis zum nächsten Abend.

Schmalz transportierte die Idee nach Dorp und nannte es „Dorper Stadtteil-Adventskalender“. Die Initiative wurde ein Erfolg. In jedem Jahr finden sich Begeisterte, die ein Fenster ihres Hauses oder in der Gemeinde oft aufwendig mit einem Adventsmotiv schmücken. An jedem Adventsabend kommen Menschen zusammen, um sich gegen die adventliche Hektik eine halbstündige Auszeit zu nehmen, in der sie die altvertrauten Adventslieder singen und mit anderen ins Gespräch kommen können.

Längst gibt es aber den Stadtteil-Adventskalender nicht nur in Dorp. Das „Ohligser Adventsfenster“ der dortigen evangelischen Kirchengemeinde kam 2002 dazu, ein Jahr später folgte die Evangelischen Kirchengemeinden Wald und Rupelrath.

 

 

 

Thomas Förster /

 



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