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27. November 2008 - Stadtteil-Adventskalender in Dorp, Wald und Ohligs

Abendliche Auszeit von Stress und Hektik im Advent

Auch in diesem Jahr laden drei Solinger Gemeinden zum "Stadtteil-Adventskalender" ein. Seit zehn Jahren bereits kommen in Solingen Menschen allabendlich im Advent zusammen, um Lieder zu singen, Plätzchen zu essen und ein Adventsfenster zu bewundern.

Ab 1. Dezember wieder an jedem Abend in Dorp, Ohligs und Wald: festlich geschmückte Adventsfenster (Foto: Schmalz). Ab 1. Dezember wieder an jedem Abend in Dorp, Ohligs und Wald: festlich geschmückte Adventsfenster (Foto: Schmalz).

Den Anfang in Solingen machte vor zehn Jahren, am 1. Dezember 1998, der Dorper Jugenddiakon Waldemar Schmalz. Er hatte zuvor von einem lebendigen Adventskalender im Schweizer Kanton Graubünden gehört: Abends versammelten sich dort Menschen vor einem Haus im Ort. Die Bewohner hatten ein Fenster oder eine Tür mit einem adventlichen Motiv geschmückt. Zu Beginn der Zusammenkunft wurde das Motiv enthüllt. Tee und Gebäck machten die Runde, es wurden ein paar Lieder gesungen, manchmal gab es etwas Live-Musik. Nach etwa 30 Minuten gingen alle wieder auseinander bis zum nächsten Abend vor einem anderen Haus.

Bereits seit zehn Jahren in Dorp
Schmalz transportierte die Idee nach Dorp und nannte es „Dorper Stadtteil-Adventskalender“. Die Aktion wurde ein Erfolg. An jedem Adventsabend kommen seit dem Menschen in Dorp zusammen und in jedem Dezember finden sich Begeisterte, die ein Fenster ihres Hauses ideenreich mit einem Adventsmotiv schmücken. In diesem Jahr öffnet der „Dorper Stadtteil-Adventskalender“ darum bereits zum elften Mal seine Türen. Zum zehnten Jubiläum im vergangenen Jahr hatte sogar das Lokalfernsehen mit einer Live-Schalte über die Aktion berichtet. Längst gibt es aber den Stadtteil-Adventskalender nicht nur in Dorp. Das „Ohligser Adventsfenster“ der dortigen evangelischen Kirchengemeinde kam 2002 dazu, ein Jahr später folgte die Evangelische Kirchengemeinde Wald.

 

 

Advent als Zeit der Begegnung
Der Erfolg dieser Aktionen kommt nicht überraschend. Wenn Weihnachten das Fest der Familie ist, dann ist der vorangehende Advent die Zeit der Begegnung mit Freunden, Kollegen und Bekannten. Weihnachtsfeiern in Firma, Verein und Freundeskreis reihen sich aneinander. Eine Verabredung mit Kolleginnen zum gemütlichen Bummel über den Weihnachtsmarkt oder ein adventlicher Kaffeenachmittag mit selbstgebackenen Plätzchen im Familienkreis gehören dazu. Dabei sind aber heute die traditionellen Adventsmotive nicht mehr selbstverständlich, genauso wenig wie die traditionellen christlichen Adventslieder. Zwar können auch viele Erwachsene den Refrain des Kinderliedes „In der Weihnachtsbäckerei“ mühelos mitsingen. Bei Luthers traditionellem Adventslied „Macht hoch die Tür“ tun sie sich umso schwerer. Der „Stadtteil-Adventskalender“ soll dazu beitragen das Traditionsgut zu bewahren und wieder zu beleben. Dabei werden die Lust an der Begegnung mit anderen adventlich gestimmten Menschen und die Bewahrung der alten Motive und Lieder attraktiv verbunden. Das lockt auch Kinder und Jugendliche. Kurze meditative Impulse, kleine Geschichten und bekannte Adventslieder helfen auch ihnen, die Bedeutung der Adventszeit besser zu verstehen.

Wohltuende Auszeit
So wird in Dorp, in Ohligs und in Wald auch in diesem Jahr eifrig für die Gestaltung der Adventsfenster gebastelt, gemalt und gebacken. Die Kreativität und die Vielseitigkeit der Adventsfenster sind dabei immer wieder beeindruckend. In dieser besonderen Atmosphäre finden unzählige Begegnungen statt: Begegnungen zwischen den Nachbarn, zwischen Evangelischen und Katholischen, zwischen Kirchennahen und Kirchenfernen, zwischen Einsamen und Geselligen, zwischen Freunden und Fremden und zwischen den Generationen. Für eine knappe halbe Stunde spielen manche Gegensätze keine Rolle mehr. So können in diesem Jahr bereits zum elften Mal Erwachsene, Jugendliche und Kinder die überraschende Erfahrung machen, dass sie ihren Stadtteil-Adventskalender nicht als zusätzlichen Termin in einer eh schon angefüllten Zeit empfinden können, sondern als eine wohltuende Auszeit von Stress und Hektik. 

Die „Stadtteil-Adventsfenster“ in Dorp und Wald öffnen ihre Türchen an jedem Adventsabend in der Regel um 18.00 Uhr, das Ohligser Adventsfenster um 18.30 Uhr. Die einzelnen Termine und Orte können Sie als PDF-Datei downloaden.

 

 

Thomas Förster /

 



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