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für den 17.08.2019

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Grüne Damen

35 Jahre verlässliches Engagement für kranke und alte Menschen

Ihr einfarbiger Kittel ist ihr Markenzeichen: "Grüne Damen" werden die Mitglieder des ehrenamtlichen Besuchsdienstes genannt, die im Klinikum und in Altenzentren die Menschen besuchen. Vor 35 Jahren wurde die Solinger Gruppe gegründet.

Ihr 35-jähriges Bestehen feiern am kommenden Montag, 8. September 2014, die „Grüne Damen“ in Solingen. Die Feier beginnt um 14.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kapelle des Städtischen Klinikums, der von den evangelischen und katholischen Klinkseelsorgern gestaltet wird. Im Rahmen der Jubiläumsfeier werden auch die langjährigen Mitarbeiterinnen geehrt, die sich teilweise bereits seit dem Start vor 35 Jahren als so genannte für die „Ökumenische Krankenhaus- und Altenheim-Hilfe“ (ÖKH), wie der Besuchsdienst im Solinger Klinikum und in einigen Solinger Altenzentren offiziell heißt, engagieren.

Im Rahmen der Feier wird die Mitgründerin der Solinger ÖKH, Helga Guhra, einen Rückblick auf die zurückliegenden dreieinhalb Jahrzehnte halten. Sie hatte 30 Jahre lang den Vorsitz inne. 2009 wurde sie für ihre Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seit fünf Jahren leiten Christel Klein und Ute Baron die Grünen Damen.

Ende der 1970er Jahre regte die damalige Pflegedienstleiterin im Städtischen Krankenhaus einen ehrenamtlichen Besuchsdienst nach dem Vorbild der wegen ihres Kittels „Grüne Damen“ genannten „Evangelischen Krankenhaus-Hilfe“ in Bonn an. Der Kreisverband der Evangelischen Frauenhilfe in der Klingenstadt wurde gefragt, ob er Frauen motivieren könnte einen Solinger Besuchsdienst aufzubauen. 1979 ging die Arbeit dann mit drei Frauen, darunter Helga Guhra, los. Bald kamen weitere interessierte Damen dazu, die vom damaligen evangelischen Krankenhauspfarrer Christoph Konrad und von Fachleuten des Diakonischen Werks auf ihre Aufgaben vorbereitet wurden. Bis heute kommen alle Ehrenamtlichen einmal monatlich zusammen, um sich miteinander auszutauschen und zu medizinischen und gesellschaftlichen Themen weiterzubilden.

Seit 1981 sind die Grünen Damen auch mit Bücherwagen unterwegs, um einmal pro Woche frischen Lesestoff auf die Stationen des Klinikums zu bringen. Im selben Jahr folgte auch die Ausweitung des regelmäßigen Besuchsdienstes auf die Evangelischen Altenzentren Bethanien und Cronenberger Straße, auf das Theodor-Fliedner-Heim sowie auf das städtische Georg Berting-Haus. 1984 wurde aus der Evangelischen die Ökumenische Krankenhaus- und Altenheim-Hilfe, die seither von den Klinikseelsorgenden beider großer Konfessionen begleitet und unterstützt wird. Neben zahlreichen Damen haben sich immer wieder auch einzelne Männer als „Grüne Herren“ am Besuchsdienst beteiligt.

Bis heute sind zu der Buchausleihe eine gut sortierte Kleiderkammer für bedürftige Patienten des Klinikums, ein Einkaufs- und Besorgungsservice für kranke Menschen sowie ein Bilderdienst, der regelmäßig die Wände der Patientenzimmer und Flure mit neuen ansprechenden Motive umgestaltet, hinzugekommen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht aber nach wie vor die einfühlsame und verlässliche Begegnung mit den kranken oder alt gewordenen Menschen, betont Helga Guhra: „Wir versuchen den Menschen in einer als unsicher empfundenen Situation ein stabiles Gefühl zu vermitteln.“

 

05.09.2014



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