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für den 18.08.2019

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Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr

Solinger beraten als Delegierte bei der Landessynode

Seit dem vergangenen Sonntag (8.1.2012) tagt in Bad Neuenahr die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Mit dabei und stimmberechtigt sind auch fünf Vertreter aus dem Evangelischen Kirchenkreis Solingen.

Tagen im Zeichen des Kreuzes: Auch Superintendent Klaus Riesenbeck gehört zu den 219 Synodalen in Bad Neuenahr (Foto: Förster). Tagen im Zeichen des Kreuzes: Auch Superintendent Klaus Riesenbeck gehört zu den 219 Synodalen in Bad Neuenahr (Foto: Förster).

Bei der jährlichen Tagung des höchsten Gremiums der zweitgrößten Landeskirche in Deutschland vertreten vier Delegierte den Evangelischen Kirchenkreis Solingen als Landessynodale. Superintendent Klaus Riesenbeck, die Walder Pfarrerin Martina Köster-Schneider sowie die Medizinerin Dr. Irmela Müller-Stöwer und der Jurist Dr. Horst Butz als nichttheologische Vertreter gehören zu den insgesamt 219 stimmberechtigten Delegierten, die noch bis zum 13. Januar über gemeinsame Angelegenheiten der 743 evangelischen Gemeinden, der 38 Kirchenkreise sowie der landeskirchlichen Einrichtungen zu beraten und zu beschließen haben. Als fünfter Solinger sitzt der Diplomkaufmann Hartmut Rahn als Mitglied der Kirchenleitung im  Präsidium der Landessynode. Die Evangelische Kirche im Rheinland ist mit mehr als 2,8 Millionen Mitgliedern die zweitgrößte der 22 evangelischen Landeskirchen in Deutschland.

Theologisches Hauptthema der diesjährigen Synodaltagung ist die Frage nach Leben, Sterben und Sterbebegleitung. Auch in Solingen ist die Evangelische Kirche nicht zuletzt durch ihre Krankenhauspfarrerinnen und -pfarrer alltäglich mit diesem Thema konfrontiert. Dabei stellen sich immer wieder neue Fragen nach den Grenzen  des medizinisch Machbaren und des ethisch Gebotenen. Die Solinger Delegierten werden gemeinsam mit der ganzen Synode nach Antworten und Orientierungsmöglichkeiten in diesem schweren Feld suchen.

Eine wichtige Rolle spielen dabei Seelsorgende, die von Tod und Sterben betroffene Menschen begleiten. Hier wird sich die Landessynode mit der Zukunft der einschlägigen Arbeitsbereiche wie Notfallseelsorge, Krankenhausseelsorge, Gehörlosenseelsorge und Schwerhörigenseelsorge sowie der Telefonseelsorge beschäftigen. Während der Kirchenkreis Solingen in diesen Bereichen ein gutes Niveau sicherstellt, stehen in anderen Teilen der Landeskirche  Notfallseelsorge oder Krankenhausseelsorge vor großen Problemen.

Ein weiteres großes Thema sind die Vorschläge zu einem Personalentwicklungskonzept für alle kirchlichen Berufsgruppen sowie zu einer Verwaltungskonzentration. Letzteres könnte für Solingen zukünftig zu großen Veränderungen führen, da die Verwaltung der zehn Gemeinden und des Kirchenkreises zurzeit in drei eigenständigen Verwaltungsämtern erfolgt.

Schließlich steht zum wiederholten Male die Hauptamtlichkeit des Superintendentenamtes auf der Tagesordnung. Mehrere Kreissynoden, darunter auch die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen, hatten sich in der Vergangenheit dafür ausgesprochen. Die Kirchenleitung schlägt der Synode nun vor, dass die Kirchenkreise die Möglichkeit bekommen sollen, sich für ein hauptamtliches Superintendentenamt entscheiden zu können. Bislang ist in der rheinischen Kirche das Superintendentenamt ein Nebenamt, deren Inhaberinnen und Inhaber im Hauptamt weiter reguläre Gemeindepfarrstellen oder Funktionsstellen innehaben. Sie werden allerdings für ihre kreiskirchlichen Aufgaben von einem zusätzlichen Pfarrer oder einer Pfarrerin entlastet. So ist der Solinger Superintendent Klaus Riesenbeck seit vielen Jahren Pfarrer der Luther-Kirchengemeinde.

 

 

 

Thomas Förster /

 



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