Losung

für den 25.08.2019

Was vom Hause Juda errettet und übrig geblieben ist, wird von Neuem nach unten Wurzeln schlagen und oben Frucht tragen.

2.Könige 19,30

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Landessynode 2010 der Evangelischen Kirche im Rheinland

Solinger Delegierte entscheiden mit über Mission und Haushalt der Landeskirche

Am Sonntag, 10. Januar 2010, hat in Bad Neuenahr mit einem Gottesdienst die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland begonnen. Zu den Delegierten gehören auch zwei Männer und zwei Frauen aus Solingen.

Regelmäßiger Jahresauftakt in Bad Neuenahr: Superintendent Klaus Riesenbeck am Rande der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Regelmäßiger Jahresauftakt in Bad Neuenahr: Superintendent Klaus Riesenbeck am Rande der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Superintendent Klaus Riesenbeck, die Walder Pfarrerin Martina Köster-Schneider sowie die Medizinerin Dr. Irmela Müller-Stöwer und der Jurist Dr. Horst Butz als nichttheologische Vertreter gehören zu den insgesamt 223 Delegierten, die bis zum 15. Januar über gemeinsame Angelegenheiten der 767 evangelischen Gemeinden, der 39 Kirchenkreise sowie der landeskirchlichen Einrichtungen zu beraten und zu beschließen haben. Die Evangelische Kirche im Rheinland ist mit 2,86 Millionen Mitgliedern die zweitgrößte der 22 evangelischen Landeskirchen in Deutschland.

Hauptthema der diesjährigen Synodaltagung ist das missionarische Profil der Evangelischen Kirche. „Die Medien und die ganze Gesellschaft unterliegen vielfältigen Veränderungen“, erläutert dazu der Solinger Superintendent Klaus Riesenbeck, „wir  müssen deshalb darüber entscheiden, wie wir auch künftig dem Auftrag Jesu gerecht werden können, Menschen überzeugend von der Liebe Gottes zu erzählen.“

Zur Beratung steht darum ein Positionspapier unter dem Titel „Missionarisch Volkskirche sein“. Darin beschreiben die Autoren das Bild einer Kirche, die "auf Menschen zugeht, um sie mit dem Evangelium in Kontakt zu bringen und sie zum Glauben einzuladen". Mission gewinne für die Kirche an Bedeutung in einer pluralen Gesellschaft, in der die Bindungskraft des Christentums nicht mehr selbstverständlich sei. Gleichzeitig müsse die Kirche offen bleiben für unterschiedliche Frömmigkeitsformen und unterschiedliche Grade der Beteiligung am kirchlichen Leben: „Kirchendistanzierte haben hier genauso ihren Platz wie Menschen, die sich intensiv engagieren."

Weitere Themen sind der Jugendbericht 2010 und ein Bericht über die konkreten Schritte der Evangelischen Kirche im Rheinland im Nachgang ihrer „Globalisierungs-Synode“ (2008) unter der Überschrift „Wirtschaften für das Leben“. Außerdem auf dem Programm: innerkirchlich bedeutsame Reformen wie die Umstrukturierung der Rechnungsprüfung in der Landeskirche und die Umsetzung der Einführung des Neuen Kirchlichen Finanzwesens. Daneben beraten die Mitglieder über Anträge aus den Kirchenkreisen sowie über Kirchengesetze und Finanzen.

 

 

 

Thomas Förster /

 



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