Losung

für den 09.12.2019

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5.Mose 1,17

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8. Januar 2009 - Landessynode 2009 der Evangelischen Kirche im Rheinland

Solinger Delegierte diskutieren mit über Kinderarmut und Islam

Bis Freitag, dem 15. Januar 2009, tagt in Bad Neuenahr die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Unter den 226 Kirchenparlamentariern sind auch vier Delegierte des Evangelischen Kirchenkreises Solingen.

Tagen wie zu jedem Jahresbeginn in Bad Neuenahr: Synodale der Evangelischen Kirche im Rheinland (Foto: ekir_haan). Tagen wie zu jedem Jahresbeginn in Bad Neuenahr: Synodale der Evangelischen Kirche im Rheinland (Foto: ekir_haan).

Superintendent Klaus Riesenbeck, die Walder Pfarrerin Martina Köster-Schneider sowie die Medizinerin Dr. Irmela Müller-Stöver und der Jurist Dr. Horst Butz als nichttheologische Vertreter haben über gemeinsame Angelegenheiten der 773 evangelischen Gemeinden, der 40 Kirchenkreise sowie der landeskirchlichen Einrichtungen mit zu beraten und zu beschließen.

Gegen Kinderarmut
Zu den wichtigsten Themen der diesjährigen Tagung zählt der Solinger Superintendent Klaus Riesenbeck die Diskussion über ein Aktionsprogramm der rheinischen Kirche gegen die wachsende Kinderarmut. Riesenbeck: „Der Kampf gegen die Armut gehört zu den zentralen Aufgaben kirchlichen Handelns.“ Den vorliegenden Beschlussantrag, der sowohl eine Verstärkung der eigenen Aktivitäten durch  Kirchengemeinden und Kirchenkreise wie auch Forderungen an die Kommunal- und Landespolitik vorsieht, unterstützt der Theologe: „Die Entwicklung in unserem Land, dass immer mehr Kinder aufgrund ihrer sozialen Herkunft von Bildung und sozialer Teilhabe ausgegrenzt werden, muss gestoppt und umgekehrt werden. Wir werden diskutieren, was wir als Kirche dazu beitragen können.“

Verhältnis zum Islam
Auf der Tagesordnung steht weiter das Verhältnis zum Islam. Dazu liegt den Synodalen ein Diskussionspapier vor, das darauf zielt, „bei allen Unterschieden in den Glaubensüberlieferungen ‚Gesprächsbrücken’ weiterzuentwickeln, die in den letzten dreißig Jahren des christlich-muslimischen Gesprächs erprobt wurden“. Zwar hält das Papier die „bleibende Differenz“ beider Religionen fest, die in der unterschiedlichen Wahrnehmung der Bedeutung Jesu Christi liege. Zugleich betont es aber auch das Verbindende: „Unübersehbare Gemeinsamkeiten beider Religionen liegen in dem Glauben an den einen Gott, der sich dem Menschen gnädig zuwendet, der die Welt geschaffen hat und dem sich jedes menschliche Leben verdankt.“ An den Beratungen der Synode wird auch die muslimische Theologin und Juristin Hamideh Mohagheghi beteiligt.

Weitere Themen
Weitere Themen werden die Neukonzeption der Polizeiseelsorge, die Einrichtung einer Personalvertretung für Pfarrerinnen und Pfarrer, der landeskirchliche Haushalt sowie Wahlen sein. Turnusmäßig ist unter anderem die Hälfte der 16 Kirchenleitungsplätze zu besetzen. Außerdem sind die sieben ständigen Ausschüsse der Landeskirche neu zu bestimmen. Hier stehen aus Solinger Sicht besonders zwei Ausschüsse im Blickpunkt: der Finanzausschuss unter dem bisherigen Vorsitz des Solinger Synodalen Dr. Horst Butz sowie der Innerkirchliche Ausschuss unter Superintendent Klaus Riesenbeck. Beide stellen sich zur Wiederwahl.

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist mit knapp 2,9 Millionen Mitgliedern die zweitgrößte der 22 evangelischen Landeskirchen in Deutschland. Sie umfasst Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen. Weitere Informationen zur Landessynode gibt es unter ekir.de.

 

 

 

Thomas Förster /

 



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