Losung

für den 22.08.2019

Er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat seines Volks geplagt war.

Jesaja 53,8

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Karfreitag 2011

Gedenken an Leiden und Sterben Jesu

Am Karfreitag gedenken Christen des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz. Die Karzeit endet in der Nacht zum Ostersonntag.

Am Karfreitag werden Blumen und Altarkerzen als Zeichen der Trauer vom Altar entfernt (Foto: Förster). Am Karfreitag werden Blumen und Altarkerzen als Zeichen der Trauer vom Altar entfernt (Foto: Förster).

Im Mittelpunkt des Karfreitags steht die Erinnerung an den Tod Jesu am Kreuz auf dem Hügel Golgatha vor Jerusalem. Weil schon Martin Luther und andere Reformatoren betonten, dass Jesu Tod am Kreuz die Befreiung aus der Schuld und die Versöhnung mit Gott bewirkt, gilt der Karfreitag als höchster evangelischer Feiertag. In vielen Kirchen werden als Zeichen der Trauer Altarkerzen und Blumen vom Altar entfernt.

Am Karsamstag finden keine Gottesdienste statt. Am Abend werden aber mancherorts bereits Osterfeuer entzündet. Am späten Abend oder am Ende der Nacht zwischen Samstag und Sonntag leiten Gottesdienste zur Osternacht vom Gedenken an das Sterben Jesu zur Freude über seine Auferstehung am Ostermorgen über.

 

Die Geschichte der Kreuzigung Jesu
(nach dem Evangelium nach Matthäus, Kapitel 27, Verse 27-54)

Da nahmen die Kriegsknechte des Landpflegers Jesus zu sich in das Richthaus und sammelten über ihn die ganze Schar und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Dornenkrone und setzten sie auf sein Haupt und ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Kniee vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrüßet seist du, der Juden König! und spieen ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt. Und da sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm seine Kleider an und führten ihn hin, daß sie ihn kreuzigten.

Und indem sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen von Kyrene mit Namen Simon; den zwangen sie, daß er ihm sein Kreuz trug. Und da sie an die Stätte kamen mit Namen Golgatha, das ist verdeutscht Schädelstätte, gaben sie ihm Essig zu trinken mit Galle vermischt; und da er's schmeckte, wollte er nicht trinken. Da sie ihn aber gekreuzigt hatten, teilten sie seine Kleider und warfen das Los darum, auf daß erfüllet würde, was gesagt ist durch den Propheten: "Sie haben meine Kleider unter sich geteilt, und über mein Gewand haben sie das Los geworfen." Und sie saßen allda und hüteten sein. Und oben zu seinen Häupten setzten sie die Ursache seines Todes, und war geschrieben: Dies ist Jesus, der Juden König. Und da wurden zwei Mörder mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken. Die aber vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe und sprachen: Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und in drei Tagen ihn bauen. Desgleichen auch die Hohenpriester spotteten sein samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: Andern hat er geholfen, und kann sich selber nicht helfen. Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz, so wollen wir ihm glauben. Er hat Gott vertraut; der erlöse ihn nun, hat er Lust zu ihm; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn. Desgleichen schmähten ihn auch die Mörder, die mit ihm gekreuzigt waren.

Und von der sechsten Stunde an ward eine Finsternis über das ganze Land bis zu der neunten Stunde. Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Etliche aber, die dastanden, da sie das hörten, sprachen sie: Der ruft den Elia. Und alsbald lief einer unter ihnen, nahm einen Schwamm und füllte ihn mit Essig und steckte ihn an ein Rohr und tränkte ihn. Die andern aber sprachen: Halt, laß sehen, ob Elia komme und ihm helfe. Aber Jesus schrie abermals laut und verschied. Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke von obenan bis untenaus. Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, die Gräber taten sich auf, und standen auf viele Leiber der Heiligen, die da schliefen, und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen. Aber der Hauptmann und die bei ihm waren und bewahrten Jesus, da sie sahen das Erdbeben und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich dieser ist Gottes Sohn gewesen! 

 

 

Thomas Förster / 19.04.2011

 



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