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für den 07.12.2019

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8. November 2008 - Herbstsynode

"Vernetzung diakonischer Maßnahmen im Kampf gegen die Armut"

Die Evangelische Kirche in Solingen hat beschlossen, bis zum Herbst 2009 eine Intensivierung und stärkere Vernetzung ihres Engagements gegen die Armut in Solingen zu prüfen. Das ist der Beschluss im vollen Wortlaut:

Die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen hat sich auf ihrer Herbstsynode 2008 mit dem Thema „Armut in Solingen“ befasst. Sie nimmt mit großer Besorgnis zur Kenntnis, dass die Anzahl der von Armut betroffenen Menschen in Solingen wächst und sich darunter viele Kinder befinden. Sie stellt fest, dass die Kirche Jesu Christi dazu nicht schweigen und zur Tagesordnung übergehen kann, sondern die vielfältigen Gestalten von Armut als geistliche Herausforderung und als Aufgabenstellung an die Kirche erkennen und annehmen muss. Diakonie ist Wesensäußerung des christlichen Glaubens. In der Nachfolge Jesu Christi ist es Aufgabe der Kirche, Arme angemessen wahrzunehmen und für ihre Würde einzutreten Die Bekämpfung der Armut ist Aufgabe der ganzen christlichen Gemeinde und darum auch eines jeden einzelnen Christenmenschen. Die Kreissynode bittet die Gemeinden und das Diakonische Werk des Kirchenkreises zu prüfen, ob und wie die eigenen Anstrengungen zur Armutsbekämpfung zu verstärken und durch eine intensivere Zusammenarbeit zu verbessern sind, damit noch mehr von Armut betroffene Menschen Hilfe erfahren können. Sie erinnert den Staat an seine Verantwortung, soziale Rahmenbedingungen und konkrete Hilfen so auszugestalten, dass der zunehmenden Armut effektiv entgegengewirkt wird.

Deshalb beschließt die Kreissynode Folgendes:

  1. Die Kreissynode nimmt den Bericht über „Armut in Solingen“, das theologische Referat zum Thema und die mit ihnen verbundenen Erkenntnisse und geistlichen Herausforderungen zur Kenntnis und leitet sie an das Diakonische Werk, die Kirchengemeinden und die funktionalen Dienste des Kirchenkreises weiter, um auf diesem Hintergrund konkrete Felder der Armut und ihre Herausforderungen für die jeweilige Gemeinde oder den Arbeitsbereich des Diakonischen Werkes zu erkennen und zu benennen.
  2. Die Kreissynode nimmt die vorliegende Aufstellung der bisherigen diakonischer Aktivitäten der Gemeinden des Kirchenkreises Solingen und des Diakonischen Werkes dankbar zur Kenntnis. Sie werden an die Presbyterien und den Fachausschuss „Diakonisches Werk“ zur Beratung mitgegeben, um
    - einander mit den jeweiligen diakonischen Angeboten wahrzunehmen,
    - Möglichkeiten der Zusammenarbeit und der Unterstützung schon bestehender Hilfsangebote zu beraten (Synergieeffekte),
    - Defizite zu entdecken, durch die Menschen in ihrem Lebensumfeld mit ihrer Armut alleingelassen werden,
    - zu fragen, ob und gegebenenfalls wie Gemeinden bzw. das Diakonische Werk diesen Defiziten mit finanziellen oder personellen Ressourcen begegnen können.
  3. Die Kreissynode bittet die Vorsitzenden der gemeindlichen Diakonieausschüsse bzw. die Diakoniekirchmeister sowie einen Vertreter oder eine Vertreterin des Fachausschusses Diakonisches Werk, in gemeinsamer Beratung die Ergebnisse der Beratungen der Gemeinden und Einrichtungen zusammenzuführen und  die Möglichkeiten gemeinsamen oder sich ergänzenden Handelns auszuloten.  Ein vom Fachausschuss Diakonisches Werk benanntes Mitglied beruft dieses Treffen ein.
  4. Der Kreissynode im Herbst 2009 werden die Beratungsergebnisse vorgelegt. Sie sollen Grundlage sein:
    - für ein differenziertes Bild kirchlicher Diakonie im Kirchenkreis Solingen
    - für eine Vernetzung diakonischer Maßnahmen und Hilfen im Kampf gegen die Armut
    - für die Fassung von Beschlüssen, die sich an die staatliche und gesellschaftliche Verantwortung richten.

Beschluss der Herbsttagung der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen am 8. November 2008

 

 

 

 

 



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