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für den 14.12.2019

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Landessynode 2011

Klaus Riesenbeck bleibt Superintendent in Solingen

Wie jedes Jahr hat auch in diesem Januar die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland getagt, zu der auch die Evangelische Kirche in Solingen gehört. Ein Ergebnis: Der Solinger Superintendent bleibt.

Bleibt in Solingen: Superintendent Klaus Riesenbeck (Foto: Förster). Bleibt in Solingen: Superintendent Klaus Riesenbeck (Foto: Förster).

Bei der vom 9. bis zum 14. Januar in Bad Neuenahr tagenden Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland stand auch die Wahl eines neuen hauptamtlichen Mitglieds der Kirchenleitung auf der Tagesordnung. Am Ende setzte sich der Wuppertaler Superintendent Manfred Rekowski mit deutlicher Mehrheit durch. Auf der Kandidatenliste stand auch der Solinger Superintendent Klaus Riesenbeck. Er bleibt damit auch in Zukunft an der Spitze des Evangelischen Kirchenkreises Solingen. Zudem wird er weiterhin den Vorsitz im Ständigen Innerkirchlichen Ausschuss der Landeskirche innehaben. Riesenbeck, der auch Pfarrer der Luther-Kirchengemeinde ist, hatte bereits im Vorfeld der Wahl deutlich gemacht, dass es ihn zwar freue vom Nominierungsausschuss der Landeskirche um die Kandidatur gebeten worden zu sein, er aber genauso gerne auch sein Superintendentenamt in Solingen fortführen wolle. Nach der Tradition der rheinischen Landeskirche kann man sich um eine solche Position nicht bewerben. Stattdessen werden geeignete Kandidaten vom Nominierungsausschuss der Landeskirche um eine Kandidatur gebeten.

 

 

Zukunft des Konfi-Unterrichts
Wichtiges Thema der Landessynode war auch die Zukunft des Konfirmandenunterrichts. In einer neuen Handreichung, die das Gremium am Mittag beschlossen hat, wird unterstrichen, dass die Vielfalt innerhalb der „Konfi-Gruppe“ Gewinn und Chance für ganzheitliches Lernen ist. Im kirchlichen Unterricht begegnen sich Jugendliche, die in der Schule nicht aufeinander treffen, vom Förderschüler bis zur Gymnasiastin. Es soll allen Jugendlichen ermöglicht werden, sich mit Gleichaltrigen auf die Konfirmation vorzubereiten. „Inklusion heißt auch, räumliche und sprachliche Barrieren für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler von Förderschulen in der Konfirmandenarbeit abzubauen“, so die Handreichung. Inklusion schließe wirklich alle Jugendlichen ein, wurde während der Debatte betont.

Pfarrdienst, Kirchenmusik, Jugendarbeit und vieles mehr beieinander halten
Die rheinische Kirche geht verstärkt auf eine Personalplanung auf der Ebene ihrer derzeit 38 Kirchenkreise zu. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss hat die Landessynode am Mittag in Bad Neuenahr gefasst. Der Beschluss kam bei nur zwei Enthaltungen und ohne Gegenstimme zustande. Was bleibt: Die Kirchengemeinden wählen ihre Gemeindepfarrerinnen und Gemeindepfarrer; die Presbyterien, die gewählten Gemeindeleitungen, bestimmen ihre Mitarbeitenden. Was sich jedoch tendenziell ändert: Die Kirchenkreise legen künftig Personalkonzepte vor, um personelle Kooperationen der Gemeinden untereinander zu ermöglichen. Der Sinn der Sache: „Erhalt eines Mindestmaßes an Vollzeitstellen“, wie Kirchenrat Dr. Volker Lehnert in der Schlussberatung in der Landessynode erläuterte, der Leitende Dezernent für Personalentwicklung im Landeskirchenamt. „Wir brauchen diesen Paradigmenwechsel“, sagte einer der Superintendenten. Man wolle „über den eigenen Kirchenturm hinaus schauen“, so Superintendent Jürgen Knabe, der dem Kirchenkreis An der Agger vorsteht. Hintergrund für den Grundsatzbeschluss, zu dem bis 2012 Details erarbeitet werden sollen, ist der demografische Wandel, der zu einem Rückgang von Mitgliedern und Geldern führt. So ging die Zahl der Mitarbeitenden bzw. Vollzeitstellen zurück, nicht zuletzt in Jugendarbeit und Kirchenmusik.

Grünes Licht fürs Neue Kirchliche Finanzwesen
Mit großer Mehrheit gaben die Abgeordneten nach langen Beratungen grünes Licht für die Einführung des Neuen Kirchlichen Finanzwesens (NKF). Mit neuem Projektauftrag, Projektstrukturplan und einem Projektbudget von 18,54 Millionen Euro soll das Projekt bis 2015 in allen Körperschaften der rheinischen Kirche zwischen Emmerich und Saarbrücken umgesetzt sein. Zum NKF gehören die Umstellung auf die Doppelte Buchführung in Konten (Doppik), ein so genanntes Haushaltsbuch und eine einheitliche Finanzsoftware in der Landeskirche. Mit dem neuen Finanzwesen sind Steuern durch Ziele, die realistische Darstellung des Vermögens und des aktuellen Ressourcenverbrauchs verbunden.

 

 

TF/ekir.de / 14.01.2011

 



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