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für den 06.07.2022

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Jesaja 60,19

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5. November 2008 - Herbstsynode 2008

Solinger Synode berät über Armut in Solingen

Zu ihrer Herbsttagung tritt am 7. und 8. November 2008 die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen zusammen. Hauptthema ist die Beratung über Armut in Solingen. Weitere Themen sind der Haushalt 2009, Berichte aus den Arbeitsgebieten sowie Wahlen.

Abstimmung per Handzeichen: Beschlussfassung der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen (Foto: Förster). Abstimmung per Handzeichen: Beschlussfassung der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen (Foto: Förster).

Nach einer Einführung der Geschäftsführerin im Diakonischen Werk Solingen, Friederike Stratmann, zu Phänomenen und Entwicklung der so genannten „neuen Armut“ in Solingen wird der Bochumer Theologe Prof. Dr. Traugott Jähnichen das Hauptreferat mit dem Thema „Neue Armut als Herausforderung für Kirche und Gemeinden“ halten. Jähnichen ist Leiter des Lehrstuhls für Christliche Gesellschaftslehre an der Fakultät für Evangelische Theologie der Ruhr-Universität Bochum. Er ist außerdem Mitglied der Kammer für soziale Ordnung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und als solcher mitverantwortlich für die Denkschrift „Gerechte Teilhabe - Befähigung zur Mitverantwortung“, die so genannte „Armutsdenkschrift“ der EKD von 2006. Im Anschluss an die Vorträge wird die Synode darüber beraten, auf welchen Wegen sich die evangelischen Gemeinden Solingens neu auf die Herausforderungen der neuen Armut einstellen können. Dabei sind noch keine abschließenden Entscheidungen zu erwarten, diese sollen ein Jahr später bei der Herbstsynode 2009 beschlossen werden.


 

 

Umfangreiche Tagesordnung: die etwa 80 Mitglieder der Synode haben vorher einiges zu lesen (Foto: Förster). Umfangreiche Tagesordnung: die etwa 80 Mitglieder der Synode haben vorher einiges zu lesen (Foto: Förster).

Weitere Themen der Synode sind unter anderem die Berichte von Superintendent Klaus Riesenbeck sowie synodaler Arbeitsgebiete wie der Erwachsenenbildung, der Notfall-, Kranken- und Gehörlosenseelsorge, des Schulreferats und der Ausschüsse für Kinder- und Jugendarbeit, für Kindertagesstätten und für Zuwanderung, Integration und Flüchtlingsfragen. Einen besonderen Schwerpunkt wird der Rückblick auf den vergangenen Solinger Kreiskirchentag im August bilden. Schließlich stehen noch Wahlen auf der Tagesordnung: Zu wählen sind unter anderem der Superintendent oder die Superintendentin und die oder der Skriba, also die zweite Stellvertreterin bzw. der zweite Stellvertreter des Superintendenten bzw. der Superintendentin. Hier stehen die beiden Amtsinhaber, Pfarrer Klaus Riesenbeck aus der Luther-Kirchengemeinde und Pfarrerin Martina Köster-Schneider aus Wald wieder zur Wahl. Gegenkandidaturen gibt es bisher keine, können aber noch während der Synode angemeldet werden. Im Kreissynodalvorstand sind außerdem zwei nichttheologische Plätze (so genannte „Synodalälteste“) sowie deren Stellvertreter durch Wahl zu besetzen. Im Kreissynodalvorstand steht alle vier Jahre die Hälfte der Positionen zur Wahl.

Die Synode beginnt am Freitag, 7. November 2008, um 18.00 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Evangelischen Kirche Wald, Walder Kirchplatz, den Pfarrer Wolfgang Vorländer halten wird. Im Synodalgottesdienst wird außerdem die neue Kircheneintrittsstelle der Evangelischen Kirche in Solingen gottesdienstlich eingeweiht. Bei den anschließenden Beratungen im Evangelischen Gemeindehaus, Corinthstr. 14, 42719 Solingen, werden ab 19.30 Uhr zunächst die Berichte von Synodalbeauftragten auf der Tagesordnung stehen. Darauf folgen der Bericht des Superintendenten Klaus Riesenbeck und der Rückblick auf den Kreiskirchentag. Am Samstag wird die Synode um 8.00 Uhr mit einer Andacht fortgesetzt. Das Hauptthema „Armut in Solingen“ soll gegen 9.30 Uhr beginnen. Veränderungen im Zeitplan sind aber möglich. Die Synodaltagung ist öffentlich.

 

 

Thomas Förster /

 



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