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für den 13.12.2019

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6. Juni 2009 - Frühjahrssynode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen hat getagt

Kirchenkreis gründet gGmbH für die Diakoniestation

Am 5. und 6. Juni 2009 kamen im Evangelischen Gemeindezentrum "Arche" rund 70 Delegierte aus Gemeinden und Kirchenkreis zur Frühjahrssynode zusammen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Diakoniestation und das Pfarrstellenkonzept.

Kein Pflegefall: Diakoniestation wird ab 1. Januar 2010 zur gGmbH (Foto: Förster). Kein Pflegefall: Diakoniestation wird ab 1. Januar 2010 zur gGmbH (Foto: Förster).

Einstimmig hat die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen auf ihrer heute zu Ende gegangen Frühjahrstagung im Evangelischen Gemeindezentrum „Arche“ in Dorp die Gründung einer gemeinnützigen GmbH für die Diakoniestation beschlossen. „Damit soll die Marktfähigkeit des ambulanten Pflegedienstes des Evangelischen Kirchenkreises gestärkt werden“, erläuterte Pfarrer Joachim Römelt als Vorsitzender des Fachausschusses für die kreiskirchliche Diakonie vor der Synode. Die Arbeit der Diakoniestation sei von „hoher pflegerischer Qualität“, betonte Römelt, das sei ihr erst kürzlich wieder nach der regelmäßigen Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen bescheinigt worden. Die 21 Mitarbeiterinnen arbeiteten mit hohem Engagement und großer Erfahrung. Gleichwohl sei die Änderung der Rechtsform notwendig, um die Wirtschaftlichkeit der Station zu verbessern.

Geschäftsführer der neuen Gesellschaft soll Horst Koss werden, der auch bisher schon die Diakoniestation leitet. Er betonte, dass die Mitarbeiterinnen der Diakoniestation von Beginn an in die Überlegungen zur Neustrukturierung mit eingebunden gewesen seien und die Änderung begrüßten. Alle Rechte und Pflichten der Mitarbeiterinnen blieben beim Übergang in die neue Rechtsform gewahrt. Koss kündigte an, das Pflegeangebot für spezielle Zielgruppen zukünftig stärker auszubauen. In der Aussprache forderten mehrere Redner eine bessere Zusammenarbeit zwischen den evangelischen Pflegediensten in Solingen. Unter anderen betonte auch Superintendent Klaus Riesenbeck, dass  man sich die Konkurrenz zwischen den insgesamt vier evangelischen Pflegediensten in Solingen nicht mehr lange leisten dürfe.

 

 

Stellte das Rahmenkonzept für den Pfarrdienst vor: Superintendent Klaus Riesenbeck (Foto: Förster). Stellte das Rahmenkonzept für den Pfarrdienst vor: Superintendent Klaus Riesenbeck (Foto: Förster).

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde beschlossen, die Anzahl der Pfarrstellen in Solingen und ihre Aufteilung auf die Gemeinden und übergemeindlichen Dienste bis mindestens 2015 festzuschreiben. Mit großer Mehrheit verabschiedeten die rund 70 Synodalen ein „Rahmenkonzept für den Pfarrdienst im Evangelischen Kirchenkreis Solingen“. Das Konzept sieht bis 2015 eine Planzahl von 22,55 vollen Pfarrstellen vor. Das entspreche dem gegenwärtigen Ist-Zustand, wenn die im letzten Jahr beschlossene Reduzierung der Pfarrstellen in der Kirchengemeinde Wald von sechs auf vier rechtskräftig werde, erläuterte Superintendent Klaus Riesenbeck. Hier ist derzeit noch eine Klage vor dem zuständigen Kirchengericht anhängig. Die Vorgabe der Landeskirche, so Riesenbeck, sehe zwar eine Sollzahl von lediglich 22,09 Pfarrstellen für 2015 vor, die Überschreitung um 0,46 Stellen liege aber innerhalb der Toleranz. Zukünftig soll das Konzept alle fünf Jahre fortgeschrieben werden.

 

 

Ein Blumenstrauß und viel Dank für ihr langjähriges Engagement zur Bewahrung der Schöpfung: Margarete Bick mit Superintendent Klaus Riesenbeck (Foto: Förster). Ein Blumenstrauß und viel Dank für ihr langjähriges Engagement zur Bewahrung der Schöpfung: Margarete Bick mit Superintendent Klaus Riesenbeck (Foto: Förster).

Bereits am Freitagabend hatte die Synode die langjährige Synodale und Vorsitzende des Fachausschusses Umwelt des Kirchenkreises, Margarete Bick, verabschiedet. Die pensionierte Lehrerin hat mit Vollendung des 75. Lebensjahres die Altersgrenze für Synodale erreicht. Superintendent Klaus Riesenbeck würdigte ihr mehr als zwanzigjähriges Engagement im Kirchenkreis für die Umwelt: „Wir danken Ihnen dafür, dass Sie uns in all den Jahren eine unbequeme Mahnerin an unsere Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung geblieben sind.“

In seinem Grußwort der Stadt Solingen betonte der Beigeordnete für Sicherheit und Soziales, Robert Krumbein, die wichtige Bedeutung der vielfältigen Kooperationen zwischen der Stadt Solingen und der Evangelischen Kirche.

 

 



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