Losung

für den 12.12.2019

Gib acht auf deine Füße, wenn du zum Hause Gottes gehst. Und tritt hinzu, um zu hören.

Prediger 4,17

Gottesdienste

Suchen Sie einen Gottesdienst in Ihrer Nähe? Hier finden Sie Termine, Orte und Zeiten.

mehr
Newsletter

Sie möchten regelmäßig mit Informationen und Meinungen aus der Evangelischen Kirche in Solingen versorgt werden? Hier können Sie unseren 14-tägigen Newsletter abonnieren.

mehr
Kontakt

Möchten Sie wissen, zu welcher Gemeinde Sie gehören? Wer als Pfarrerin oder Pfarrer für Sie zuständig ist? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht.

mehr
Diakonie
Diakonie

Konkrete Beratung, praktische Hilfe und menschliche Zuwendung - mit diesem Angebot setzt sich das Diakonische Werk des Kirchenkreises für die Menschen der Stadt Solingen ein.

mehr
Gemeinden
Gemeinden mehr
Service

13. Oktober 2008 - "Ohligser Gespräche"

Die Bergpredigt und der 9. November 1938

Die Bergpredigt Jesu gilt vielen als das Manifest christlicher Friedfertigkeit. Warum 1938 viele Christen trotzdem die Novemberpogrome gegen jüdische Menschen hinnahmen oder sogar begrüßten, fragt der Historiker Günther B. Ginzel in einem Vortrag.

Stehen heute eng beieinander: jüdische Synagoge (hier: das jüdische Gemeindezentrum in Wuppertal) und evangelische Kirche (hier: die Gemarker Kirche in Wuppertal-Barmen). Vor 70 Jahren gab es statt Nähe vielerorts trennenden Hass (Foto: ekir.de). LupeStehen heute eng beieinander: jüdische Synagoge (hier: das jüdische Gemeindezentrum in Wuppertal) und evangelische Kirche (hier: die Gemarker Kirche in Wuppertal-Barmen). Vor 70 Jahren gab es statt Nähe vielerorts trennenden Hass (Foto: ekir.de).

Die Bergpredigt Jesu gehört für Christen zu den wichtigsten Texten der Bibel. Hier finden sie Leitlinien, wenn sie danach fragen, welche konkreten Konsequenzen aus den Reden Jesu für das eigene Leben zu ziehen wären. Als ein Manifest der Friedfertigkeit wird sie von vielen gedeutet. Wie aber lässt sich dann verstehen, warum im November 1938 Christen bis in kirchenleitende Positionen die allgemeinen Pogrome gegen jüdische Menschen und das jüdische Leben in Deutschland nicht nur schweigend hinnahmen, sondern sogar begrüßten?
Der Evangelische Kirchenkreis Solingen lädt in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk und den beiden Ohligser Kirchengemeinden am 23. Oktober 2008 zu einem Vortrag ein unter dem Titel „Die Bergpredigt und der 9. November 1938. Reflexionen aus jüdischer Sicht“. Der jüdische Publizist und Historiker Günther B. Ginzel aus Köln nimmt Interessierte mit auf eine Spurensuche nach dem Juden Jesus, nach dem Jüdischen im Christentum, nach dem Christlichen im Novemberpogrom, nach den Fundamenten einer Identität zwischen Pogrom und der Sehnsucht nach dem Schalom.

 

 

"Ohligser Gespräche": Vortrag  mit anschließender Diskussion

Donnerstag, 23. Oktober 2008
Günther B. Ginzel:
Die Bergpredigt und der 9. November 1938
Reflexionen aus jüdischer Sicht
Evangelisches Gemeindehaus Mankhauser Str. 13, Solingen-Ohligs
Beginn: 19 Uhr  -  Kostenbeitrag:  3,00 Euro  (Schüler und Auszubildende frei.)
Ein Büchertisch mit  wichtigen Veröffentlichungen ist vorbereitet.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zur Teilnahme laden ein:  
Evangelischer Kirchenkreis Solingen:
Erwachsenenbildung/Pädagogisch-Theologische Arbeitsstelle
Evangelische  Kirchengemeinde Ohligs
Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid
Katholische Pfarrgemeinde St. Joseph

 

 

Thomas Förster /

 



© 2019, Evangelische Kirche in Solingen
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung