Losung

für den 25.08.2019

Was vom Hause Juda errettet und übrig geblieben ist, wird von Neuem nach unten Wurzeln schlagen und oben Frucht tragen.

2.Könige 19,30

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Presbyteriumswahl 2012

Wählen gehen am 5. Februar!

Am kommenden Sonntag (5. Februar 2012) wird in den meisten evangelischen Kirchengemeinden in NRW gewählt. Die Presbyterien müssen alle 4 Jahre neu besetzt werden. Auch über 30.000 evangelische Solinger können ihre Stimme abgeben.

Gehen Sie wählen, denn auch Ihre Stimme zählt! Gehen Sie wählen, denn auch Ihre Stimme zählt!

"Kirche mit Spielraum" heißt es in vielen Gemeindenbriefen und auf vielen Internetseiten der evangelischen Gemeinden in Solingen. Unter diesem Motto ruft die ganze Evangelische Kirche im Rheinland, zu der auch der Evangelische Kirchenkreis Solingen gehört, zur Wahl der Presbyterien (so heißen bei uns die Gemeindevorstände) auf. Alle Wahlberechtigten haben in den zurückliegenden Wochen eine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten. Darauf ist auch das Wahllokal zu finden, an dem man seine Stimme abgeben kann. Die Öffnungszeiten der Wahllokale sind in den Gemeinden unterschiedlich. Wer sicher gehen will, wählt zwischen 12.00 und 16.00 Uhr - dann sind alle Wahllokale offen.

In Solingen werden in sieben der insgesamt zehn Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises am 5. Februar die Wahlurnen aufgestellt. Mit Plakaten, Internetpräsentationen, Wahlbenachrichtigungskarten, speziellen Gemeindebriefausgaben und Gemeindeversammlungen haben die Kirchengemeinden Wald, Ohligs, Widdert, Rupelrath, Dorp  sowie die Lutherkirchen- und die Stadtkirchengemeinde ihre Mitglieder an das Recht zur Stimmabgabe erinnert und die Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt. In diesen Gemeinden müssen genau 100 Presbyteriumsplätze durch Wahl besetzt werden. Die jüngsten Kandidaten in Solingen sind übrigens erst 18. Die Evangelische Kirche wirbt seit langem dafür, dass auch junge Leute im Presbyterium repräsentiert werden. Die ältesten Kandidaten sind 72 Jahre alt. Eine Liste mit Links zu Internetinformationen der einzelnen Gemeinden finden Sie am Ende dieser Seite.

Keine Wahl wird es in den Kirchengemeinden Gräfrath, Ketzberg und Merscheid geben, in denen sich trotz intensiver Werbung seit dem vergangenen Sommer genauso viele oder knapp weniger Kandidaten zur Wahl gestellt haben, als Presbyteriumsplätze zu vergeben sind. Hier gelten 26 Kandidatinnen und Kandidaten durch Beschluss des Kreissynodalvorstands bereits als gewählt. Übrigens: Bei den Kandidierenden sind Frauen und Männer fast gleichstark vertreten: Die Frauen haben hier einen Anteil von 48 Prozent.

Zur Wahl berechtigt werden am nächsten Sonntag insgesamt 32.279 evangelische Christinnen und Christen in den sieben wählenden Gemeinden sein. Davon dürfen 2137 zum ersten Mal ihre Stimme bei einer Presbyteriumswahl abgeben. Wahlberechtigt sind evangelische Kirchenmitglieder, die mindestens 16 Jahre alt oder konfirmiert sind. Bei der letzten Wahl im Februar 2008 lag die durchschnittliche Wahlbeteiligung in Solingen bei knapp 11 Prozent.

Die Wahlen zum Presbyterium entscheiden darüber, wer in den kommenden vier Jahren gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern die evangelischen Gemeinden leiten wird. Im Rahmen der für alle Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland verbindlichen Kirchenordnung bestimmen Presbyterien über alle wichtigen Fragen der Kirchengemeinde. Sie verabschieden also nicht nur den jährlichen Haushalt, sondern entscheiden über das Gesamtkonzept der Gemeinde, die Einstellung von Mitarbeitenden oder den Fortbestand gemeindeeigener Kindertageseinrichtungen. Vor allem aber tragen sie Verantwortung für die religiösen Angelegenheiten der Gemeinden.
Alle Mitglieder im Presbyterium sind gleichstellt. Das Presbyteramt ist ein Ehrenamt, für das es keine Bezahlung gibt. Seine Bezeichnung geht auf die griechischsprachige Bezeichnung eines gemeindlichen Amtstitels der frühen Kirche zurück. Die Amtszeit der Presbyter beträgt vier Jahre.

 

 

 

Thomas Förster /

 



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