Losung

für den 22.08.2019

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Jesaja 53,8

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Deutschlandfunk und Deutsche Welle

Große Resonanz auf Radiogottesdienst aus der Dorper Kirche

Eine unerwartet große Resonanz hat der Radiogottesdienst aus der Dorper Kirche vom vergangenen Sonntag ausgelöst. Viele Hörer versuchten, die Gemeinde und Pfarrer Jo Römelt telefonisch zu erreichen. Einer der ersten Anrufer kam aus Sydney.

Zuerst auf der Kanzel und dann am Telefon: der Dorper Pfarrer Jo Römelt (Fotos: Förster). Zuerst auf der Kanzel und dann am Telefon: der Dorper Pfarrer Jo Römelt (Fotos: Förster).

Der Gottesdienst aus der Dorper Kirche in Solingen, der am 7. Februar live von Deutschlandfunk und Deutscher Welle in alle Welt übertragen wurde, hat eine für die Dorper Gemeinde unerwartet große Resonanz ausgelöst. Kaum waren die letzten Töne des Rundfunkgottesdienstes verklungen und die Telefonnummer verlesen, unter der man die Dorper Gemeinde erreichen konnte, da läuteten auch schon die Telefone. Insgesamt über 1.000 Anrufe registrierte die Telefonanlage am Sonntag. Die meisten mussten aber mit dem „Besetzt!“-Signal vorlieb nehmen. Mit immerhin 73 Anrufern konnten Pfarrer Jo Römelt und zwei Presbyter der Dorper Gemeinde am Tag der Übertragung direkt sprechen. Weitere 60 Anrufe erreichten zumindest einen Anrufbeantworter. Sie sollen nun schnellstmöglich beantwortet werden. „Die meisten möchten gerne den Predigttext zugeschickt haben“, berichtet Presbyter Stephan Hergert, der für die technische Abwicklung der Telefonaktion verantwortlich war. „Den Wunsch werden wir gerne und schnell erfüllen.“

 

 

Zufrieden mit dem Radiogottesdienst aus Dorp: Rundfunkpfarrerin Kerstin Hanke. Zufrieden mit dem Radiogottesdienst aus Dorp: Rundfunkpfarrerin Kerstin Hanke.

Pfarrerin Kerstin Hanke, die als evangelische Rundfunkbeauftragte die redaktionelle Leitung des Rundfunkgottesdienstes hatte, war mit dem Gottesdienst zufrieden: „Es war ein sehr gelungenes Zusammenspiel von Predigt und musikalischer Gestaltung.“ Beeindruckt zeigten sich auch die rund 350 Gemeindeglieder, die den Gottesdienst direkt in der Dorper Kirche mitgefeiert hatten.

 

 

Sorgte für den weltweit guten Ton: Übertragungswagen an der Dorper Kirche. Sorgte für den weltweit guten Ton: Übertragungswagen an der Dorper Kirche.

Kaum war im Altarraum das Rotlicht für die laufende Rundfunkübertragung erloschen, da setzte spontaner Beifall ein. Ein herzlicher Dank für den Dorper Pfarrer Jo Römelt und die rund 60 Musiker und Sänger aus Kantorei und Jugendchor, die unter der Leitung von Kantorin Stephanie Schlüter den Gottesdienst gestaltet hatten. In seiner Predigt unter der Überschrift  „Dornen, Steine, Ackerboden - von der Landschaft unserer Seele“ hatte der Theologe das biblische Gleichnis vom Sämann (Lukasevangelium Kapitel 8, Verse 4-8) nacherzählt und war der Frage nachgegangen, was gedeihen kann, wenn Gott seine Güte über einem Menschen ausschüttet, wann sie auf fruchtbaren Boden fällt und wann nicht. Römelt: „Kümmere dich um das fruchtbare Stück Land in deiner Seele: Was kann auf diesem Boden wachsen? Das ist die einzig wichtige Frage!“ Diese Frage hat gestern viele Menschen noch lange bewegt - von Solingen-Dorp bis nach Sydney.

 

Thomas Förster /

 



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