Losung

für den 08.12.2019

Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.

Jesaja 58,11

Gottesdienste

Suchen Sie einen Gottesdienst in Ihrer Nähe? Hier finden Sie Termine, Orte und Zeiten.

mehr
Newsletter

Sie möchten regelmäßig mit Informationen und Meinungen aus der Evangelischen Kirche in Solingen versorgt werden? Hier können Sie unseren 14-tägigen Newsletter abonnieren.

mehr
Kontakt

Möchten Sie wissen, zu welcher Gemeinde Sie gehören? Wer als Pfarrerin oder Pfarrer für Sie zuständig ist? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht.

mehr
Diakonie
Diakonie

Konkrete Beratung, praktische Hilfe und menschliche Zuwendung - mit diesem Angebot setzt sich das Diakonische Werk des Kirchenkreises für die Menschen der Stadt Solingen ein.

mehr
Gemeinden
Gemeinden mehr
Service

Stadtteil-Adventskalender

Im hektischen Advent zur Ruhe kommen

Die vier Solinger Gemeinden Dorp, Wald, Ohligs und Rupelrath gestalten auch in diesem Jahr wieder einen lebendigen Adventskalender. An jedem Adventsabend sind Menschen immer an einem anderen Haus zu Gast, um eine halbe Stunde lang Advent zu feiern.

Ab 1. Dezember in Dorp, Ohligs, Rupelrath und Wald: adventlich geschmückte Fenster (Foto: Waldemar Schmalz) Ab 1. Dezember in Dorp, Ohligs, Rupelrath und Wald: adventlich geschmückte Fenster (Foto: Waldemar Schmalz)

„Wir möchten eine Gelegenheit schaffen, damit Menschen in der von vielen als hektisch erlebten Adventszeit für ein paar Minuten zu Ruhe und Besinnung kommen können“, erläutert Elke Niegeloh, die den Stadtteil-Adventskalender der Evangelischen Kirchengemeinde St. Reinoldi-Rupelrath mit organisiert. Zusammen mit ihren Kolleginnen von der gemeindlichen Kindertagesstätte Gillicher Straße hat die Erzieherin die Aktion vor sechs Jahren für Rupelrath zum ersten Mal organisiert. Wenn abends um 18.00 Uhr Erwachsene und Kinder kommen, dann ist das auch ein Stückchen Traditionsweitergabe, sagt Niegeloh: „Zu unserem Liedrepertoire gehören darum nicht nur ‚In der Weihnachtsbäckerei‘ und andere bei den Kindern beliebte moderne Adventslieder, sondern auch die Klassiker wie ‚Macht hoch die Tür‘.“
 

 

Große und kleine Menschen kommen zusammen: Stadtteil-Adventskalender in Dorp (Foto: Axel Visser). Große und kleine Menschen kommen zusammen: Stadtteil-Adventskalender in Dorp (Foto: Axel Visser).

Martina Fritz-Römelt vom Dorper Organisationsteam verweist auf die gemeinschaftstiftende Funktion des Stadtteil-Adventskalenders: „Viele Familien und Einzelpersonen kommen zum Adventsfenster, weil es eine gute Gelegenheit ist, mit Menschen aus der Nachbarschaft in Kontakt zu kommen.“ Die Dorper Kirchengemeinde war 1998 die erste in Solingen, die die damals neuartige Idee in die Tat umsetzte. Der Dorper Jugenddiakon Waldemar Schmalz hatte von einem lebendigen Adventskalender im Schweizer Kanton Graubünden gehört und brachte die Idee nach Dorp: An jedem Adventsabend versammeln sich Menschen vor einem anderen Haus. Die Bewohner haben zuvor ein Fenster mit einem adventlichen Motiv geschmückt, das zu Beginn der Zusammenkunft enthüllt wird. Tee und Gebäck machen die Runde, es werden ein paar Lieder gesungen, eine Geschichte gelesen, manchmal gibt es sogar etwas Live-Musik. Nach etwa 30 Minuten gehen alle wieder auseinander bis zum nächsten Abend. Diesem Ablauf folgen bis heute auch die anderen Adventskalenderaktionen in Wald, Ohligs und Rupelrath. Er hat sich bewährt, wissen die zahlreichen Fans, die Jahr für Jahr kreativ ein Fenster adventlich gestalten oder Abend für Abend kommen. Sie empfinden ihren Stadtteil-Adventskalender nicht als zusätzlichen Termin in einer sowieso angefüllten Zeit, sondern als eine wohltuende Auszeit von Stress und Hektik. 

 

Die „Stadtteil-Adventsfenster“ in Dorp, Ruplerath und Wald öffnen ihre Türen ab dem 1. Dezember an jedem Adventsabend um 18.00 Uhr, das Ohligser Adventsfenster um 18.30 Uhr. Die einzelnen Termine und Orte finden Sie am Seitenende als PDF-Datei zum Herunterladen.

 

Thomas Förster /

 



© 2019, Evangelische Kirche in Solingen
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung