Losung

für den 20.08.2019

Er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.

Jesaja 9,5

Gottesdienste

Suchen Sie einen Gottesdienst in Ihrer Nähe? Hier finden Sie Termine, Orte und Zeiten.

mehr
Newsletter

Sie möchten regelmäßig mit Informationen und Meinungen aus der Evangelischen Kirche in Solingen versorgt werden? Hier können Sie unseren 14-tägigen Newsletter abonnieren.

mehr
Kontakt

Möchten Sie wissen, zu welcher Gemeinde Sie gehören? Wer als Pfarrerin oder Pfarrer für Sie zuständig ist? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht.

mehr
Diakonie
Diakonie

Konkrete Beratung, praktische Hilfe und menschliche Zuwendung - mit diesem Angebot setzt sich das Diakonische Werk des Kirchenkreises für die Menschen der Stadt Solingen ein.

mehr
Gemeinden
Gemeinden mehr
Service

31. März 2009 - Evangelische Kirchengemeinde Dorp

Ausstellung mit MISEREOR-Hungertüchern

Seit über 30 Jahren gibt es die MISEREOR-Hungertücher. Die Kirchengemeinde Dorp zeigt alle Motive.

Das aktuelle MISEREOR-Hungertuch des nigerianischen Künstlers Tony Nawachukwu. Das aktuelle MISEREOR-Hungertuch des nigerianischen Künstlers Tony Nawachukwu.

Seit über 30 Jahren bittet die katholische Hilfsorganisation MISEREOR alle zwei Jahre einen Künstler oder eine Künstlerin mit der Gestaltung eines aktuellen Hungertuchs. In malerischer Weise setzen sich die Hungertücher seither mit biblischen Kommentaren zu den Fragen unserer Zeit auseinander. 17 Motive aus aller Welt sind auf diese Weise bislang entstanden.
Das aktuelle MISEREOR-Hungertuch stammt von dem nigerianischen Künstler Tony Nawachukwu. In drastischer Darstellung setzt sich Nawachukwu mit der Umweltzerstörung unserer Tage auseinander. Auf der einen Hälfte des Hungertuches treibt ein Junge neben Tierkadavern hilflos auf einem Giftfass durch eine todbringende, verdreckte Flut. Darüber erinnert eine Schriftrolle daran, dass die ganze Erde Gottes Schöpfung ist und ihre Bewahrung Gottes Auftrag an die Menschen. Auf der anderen Hälfte des Hungertuches sitzen Menschen aus allen Kontinenten umgeben von  einem paradiesischen Garten versöhnt um einen Tisch. In der Mitte des Tisches leuchtet hell das Osterlicht. Mit diesem Hungertuch lädt der nigerianische Künstler den Betrachter ein, sich über die eigene Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung Gedanken zu machen.
Das neue Hungertuch ist Teil einer neuen Ausstellung der Evangelischen Kirchengemeinde Solingen-Dorp. Nachdrucke aller bisher erschienenen MISEREOR-Hungertücher sind noch bis Ostern in der Dorper Kirche, Schützenstraße, sowie im Gemeindezentrum Arche, Eichenstraße 140, in Solingen zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Kurze Begleittexte führen in die Hintergründe der einzelnen Darstellungen ein.
Hungertücher heißen auch Fastentücher. Seit gut 1000 Jahren verhüllen sie in der Fastenzeit den Altar und wurden so zu sichtbaren Zeichen der vorösterlichen Buße. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die ehemals völlig bild- und schmucklosen Tücher immer aufwändiger mit biblischen Motiven bemalt. Die protestantische Bilderkritik verbannte die Hungertücher aus den reformatorischen Kirchen und später verschwanden sie auch aus den katholischen Kirchen. Im Jahre 1976 nahm MISEREOR den alten Brauch wieder auf und füllte ihn neu.

 

 

 

Thomas Förster /

 



© 2019, Evangelische Kirche in Solingen
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung