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für den 24.08.2019

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28. Dezember 2008 - "Brot für die Welt"

Lieber spenden statt sinnlos böllern!

Die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt“ ruft zum Jahreswechsel unter dem Motto „Brot statt Böller“ zu Spenden auf. Es geht nicht ums Spaßverderben, aber um das Nötigste für die Armen.

Engagiert sich seit 50 Jahren für Hilfsprojekte in den ärmsten Ländern: das evangelische Hilfswerk "Brot für die Welt" (Foto: ekir.de). Engagiert sich seit 50 Jahren für Hilfsprojekte in den ärmsten Ländern: das evangelische Hilfswerk "Brot für die Welt" (Foto: ekir.de).

Jedes Jahr schicken die Deutschen Silvester Feuerwerk im Wert von rund 100 Millionen Euro in den Himmel. „Wir wollen niemanden den Spaß verderben. Aber spenden Sie doch wenigstens einen Teil davon lieber den Menschen, die es viel dringender brauchen“, appelliert die Direktorin von „Brot für die Welt“, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel. Das evangelische Hilfswerk gibt es seit 50 Jahren.

Dabei braucht niemand auf sein Feuerwerk zu verzichten. Denn der IT-Dienstleister ASZ-Group aus Bad Rappenau hat jetzt ein „virtuelles Taschenfeuerwerk“ entwickelt. Die Software ist speziell für iPhone- und iPod-Besitzer gedacht. Sie können sich das Programm auf Ihr Gerät laden und danach ein virtuelles Feuerwerk in Ton und Bild starten. Jederzeit, völlig umweltschonend, witterungsunabhängig und ohne jedes Verletzungsrisiko. Das Taschenfeuerwerk steht seit wenigen Tagen im „AppStore“ von Apple (http://www.apple.com/de/itunes/whatson/appstore.html) als Download zur Verfügung. Der Preis beträgt 2,39 Euro. Den Erlös spendet das Unternehmen aus Bad Rappenau an „Brot für die Welt“.

Die Aktion „Brot statt Böller" wurde vor 25 Jahren ins Leben gerufen. 1981 sammelte die evangelische Kirchengemeinde in Bargteheide (Schleswig-Holstein) zum ersten Mal unter diesem Motto Spenden für „Brot für die Welt“. Die evangelische Hilfsaktion hat am 1. Advent  in Berlin ihre 50. Jubiläumsaktion gestartet. „Brot für die Welt“ wurde 1959 in Berlin gegründet.


 

 

Erinnerungsstück: Anfangs wurde mit Büchsen gesammelt, auf denen die "Hungerhand" aufgedruckt war. Erinnerungsstück: Anfangs wurde mit Büchsen gesammelt, auf denen die "Hungerhand" aufgedruckt war.

Bei der ersten Aktion von „Brot für die Welt“ kamen Sammelbüchsen zum Einsatz, auf denen die „Hungerhand“ des Berliner Künstlers Rudi Wagner zu sehen war. Die Textzeile forderte auf:„Wenn Du wieder satt geworden bist, gib 5 Pfennig für die Hungernden“. Der heute seltsam fremd anmutende Satz traf das damalige Lebensgefühl der Deutschen, denen trotz des Wirtschaftswunders die eigene Hungerzeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch lebhaft in Erinnerung war. 190.000 Exemplare der Broschüre „Brot für die Welt“ wurden in der Bundesrepublik und in der DDR verteilt, Faltblätter in Millionenauflage gedruckt und ausgelegt.

Heute fördert „Brot für die Welt“ mit den Spendenmitteln mehr als tausend Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Über ein dichtes Netzwerk von Kirchen, kirchlichen und gesellschaftlichen Organisationen wird so „Hilfe zur Selbsthilfe“ geleistet. Die 50. Aktion steht unter der biblischen Grundüberzeugung "Es ist genug für alle da". Der besondere Schwerpunkt liegt auf Fragen der Ernährungssicherheit in Zeiten des Klimawandels.

In den vergangenen 50 Jahren wurden rund 1,8 Milliarden Euro an Spenden gesammelt. Derzeit leistet die evangelische Hilfsorganisation in mehr als 1.200 Entwicklungsprojekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa Hilfe zur Selbsthilfe. Ziel ist es, die Menschen zu befähigen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihre Rechte einzufordern. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören Ernährungssicherung und ländliche Entwicklung, der Kampf gegen HIV/Aids, Gesundheitsversorgung, Bildungsprojekte sowie Friedens- und Versöhnungsarbeit.

 

 

Spendenkonto
Konto-Nr.: 500 500 500
Postbank Köln
BLZ 370 100 50
Stichwort: „Brot statt Böller“

 

 



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