Losung

für den 25.08.2019

Was vom Hause Juda errettet und übrig geblieben ist, wird von Neuem nach unten Wurzeln schlagen und oben Frucht tragen.

2.Könige 19,30

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Diakoniestation nun gemeinnützige GmbH

Mit klarem diakonischem Profil an der Seite pflegebedürftiger Menschen

Die Diakoniestation des Evangelischen Kirchenkreises wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Seit dem Jahresbeginn wird sie als gemeinnützige GmbH geführt.

Blickt zuversichtlich in die neue Zukunft: Pflegedienstleiterin Regina Geiler (Foto: Förster). Blickt zuversichtlich in die neue Zukunft: Pflegedienstleiterin Regina Geiler (Foto: Förster).

Was hinter den Kulissen für Geschäftsführer Horst Koss und Pflegedienstleiterin Regina Geiler viel Arbeit bedeutet, bleibt von den rund 100 Patientinnen und Patienten der ambulanten Pflegeeinrichtung aber weitgehend unbemerkt: Für sie ändert sich nichts. Sie müssen sich an keine neuen Gesichter gewöhnen, denn die 21 erfahrenen Pflegekräfte der "alten" Diakoniestation bilden auch die Mitarbeiterschaft der "neuen" gemeinnützigen GmbH. In der Motivation der Pflegenden sieht Koss eine wichtige Stärke der Diakoniestation: „Wir haben eine hohe Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen mit ihren Arbeitsbedingungen." Daraus ergebe sich die hohe Qualität in der Pflege, die der Station auch vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen bescheinigt werde. Grundlage der pflegerischen Arbeit bleibe nach wie vor ein klares diakonisches Profil und die Orientierung am christlichen Menschenbild. "Unser wichtigstes Ziel ist es, pflegebedürftigen Menschen individuell in ihrem Alltag zu helfen."

Notwendig wurde die Umwandlung der Diakoniestation, um sich besser dem Pflegemarkt stellen zu können. Wo bisher der Kreissynodalvorstand oder sogar die Synode selber über Stellenplanung und wirtschaftliche Maßnahmen beschließen musste, kann Geschäftsführer Horst Koss alleine die notwendigen Entscheidungen künftig  schneller und flexibler treffen. Durch ein klareres Profil wollen Geschäftsführer und Pflegedienstleiterin den evangelischen Pflegedienst zukünftig noch attraktiver machen: "Wir haben unsere Kompetenzen vor allem bei der Pflege demenzkranker sowie schwerhöriger oder ertaubter Menschen weiter ausgebaut", berichtet Regina Geiler. So hätten alle Pflegenden spezielle Fortbildungen in diesen Bereichen durchlaufen. Darüber hinaus bietet die Diakoniestation aber die ganze Palette pflegerischer und unterstützender Maßnahmen: von der Haushalts- und Einkaufshilfe bis zur mehrfachen täglichen Betreuung pflegebedürftiger Menschen.

Die Diakoniestation des Evangelischen Kirchenkreises Solingen besteht 2010 zwanzig Jahre. 1990 wurden in einigen Gemeinden die dortigen Gemeindeschwesterndienste aufgelöst und in eine neue kirchenkreisweite Station eingegliedert. Eine Mitarbeiterin aus der Gründungszeit ist bis heute dabei. 1996 beauftragte die Kreissynode der Evangelischen Kirche in Solingen das Diakonische Werk, auch unter den Bedingungen des damals neu entstandenen ambulanten Pflegemarktes eine eigene Diakoniestation vorzuhalten. Im Juni 2009 hat die Kreissynode dann die nun erfolgte Umwandlung beschlossen.

 

 

 

Thomas Förster /

 



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