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für den 06.12.2019

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22. März 2012 - Vortrag und Gespräch

Elisabeth Schmitz und ihre Denkschrift gegen die Judenverfolgung

Das Engagement einer starken Frau gegen die Judenverfolgung im Dritten Reich wurde von Männern der Bekennenden Kirche während und nach dem Krieg einfach totgeschwiegen. Der Wuppertaler Pfarrer Paul Gerhard Schoenborn erzählt eine unglaubliche Geschichte.

Die Berliner Studienrätin Elisabeth Schmitz verfasst 1935 eine umfangreiche Denkschrift gegen die Judenverfolgung der Nationalsozialisten und übergibt sie führenden Männern der Bekennenden Kirche. Die Reaktion darauf ist Schweigen. Schweigen darüber auch nach Kriegsende. Keiner der 1935 durch die Denkschrift informierten Männer – unter anderem Helmut Gollwitzer und Karl Barth - erinnert sich nach 1945 an die mutige Mahnerin oder erwähnt das aufrüttelnde Dokument. Elisabeth Schmitz und ihr Widerstand verschwinden im Dunkel totaler Vergessenheit. Ihre Denkschrift wird einer anderen Verfasserin zugeordnet. Erst vor wenigen Jahren wird dieser skandalöse Sachverhalt aufgedeckt.

Wer war Elisabeth Schmitz? Wie verlief ihr Leben? Warum setzte sie sich für verfolgte Juden ein? Was steht in ihrer Denkschrift? Und warum wurde sie ignoriert?

  • 22. März 2012
    Vortrag: Elisabeth Schmitz und ihre Denkschrift gegen die Judenverfolgung 
    Ort: Ev. Gemeindehaus Ohligs, Mankhauser Str. 13
    Referent: Pfarrer Paul Gerhard Schoenborn (Wuppertal)
    Leitung: Pfarrer Gunnar Krüger, Wilhelm Böhm
    Beginn: 19.00 Uhr

Zu diesem Vortrag laden ein:
Ev. Kirchengemeinde Ohligs, Ev. Kirchenkreis Solingen: Erwachsenenbildung/Pädagogisch-Theologische Arbeitsstelle, Kath. Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid

 

 

 

 



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