Losung

für den 18.08.2019

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen.

Psalm 37,5

Gottesdienste

Suchen Sie einen Gottesdienst in Ihrer Nähe? Hier finden Sie Termine, Orte und Zeiten.

mehr
Newsletter

Sie möchten regelmäßig mit Informationen und Meinungen aus der Evangelischen Kirche in Solingen versorgt werden? Hier können Sie unseren 14-tägigen Newsletter abonnieren.

mehr
Kontakt

Möchten Sie wissen, zu welcher Gemeinde Sie gehören? Wer als Pfarrerin oder Pfarrer für Sie zuständig ist? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht.

mehr
Diakonie
Diakonie

Konkrete Beratung, praktische Hilfe und menschliche Zuwendung - mit diesem Angebot setzt sich das Diakonische Werk des Kirchenkreises für die Menschen der Stadt Solingen ein.

mehr
Gemeinden
Gemeinden mehr
Service

23. Dezember 2008 - "Gedanken" in der Solinger Morgenpost

"Freue dich, o Christenheit!"

Auch angesichts kommender Krisen gilt "Fürchte dich nicht!" Das schreibt Pressepfarrer Thomas Förster in seinem Beitrag zum vierten Adventswochenende für die "Solinger Morgenpost".

Es gibt auch in diesem Jahr Grund zur Weihnachtsfreude, meint Pressepfarrer Thomas Förster. Es gibt auch in diesem Jahr Grund zur Weihnachtsfreude, meint Pressepfarrer Thomas Förster.

Bald feiern wir den Heiligen Abend. Im vergangenen Jahr kamen an diesem Tag mehr als 15.000 Menschen in die evangelischen Kirchen unserer Stadt, um in einem Gottesdienst die Weihnachtsbotschaft zu hören und Weihnachtslieder zu singen. Vor allem natürlich „O du fröhliche“, das in kaum einem Heiligabendgottesdienst fehlt: „Welt ging verloren, Christ ist geboren: Freue, freue dich, o Christenheit!“

Der Optimusmus ist verflogen
Damals, vor einem Jahr, entsprach das „Freue dich!“ auch dem allgemeinen Optimismus: Die Wirtschaftsweisen sprachen vom Wachstum, die Beschäftigungsexperten von einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit und die staatlichen Steuerschätzer von Mehreinnahmen zur Sanierung der öffentlichen Kassen. Heute, zwölf Monate später, scheint der Optimismus verflogen: Die Weltwirtschaft steckt in der Klemme, viele befürchten, dass nun wieder mal die kleinen Leute die Zeche zahlen müssen. Fällt also das „Freue dich!“ in diesem Jahr aus?

Fürchtet euch nicht!
Die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium erzählt, dass schon Jesus in keine heile Welt geboren wurde. In unsicheren Verhältnissen mussten Maria und Josef vor 2000 Jahren ihr erstes Kind zur Welt bringen. Die Hirten auf dem Felde arbeiteten damals schon in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Und dem neugeborenen Jesuskind, so berichtet das Matthäusevangelium, trachteten staatliche Mörder nach dem Leben. In so eine unheile Welt kommt Gott selbst - als Kind in der Krippe. Was das bedeutet, hören die Hirten im Klartext von Himmel: „Fürchtet euch nicht, denn euch ist heute der Retter geboren!“ Fürchtet euch nicht, denn Gott lässt euch nicht allein in dieser unheilen Welt. Fürchtet euch nicht, denn Gott lässt euch nicht im Stich in der Krise. Fürchtet euch nicht, denn Gott rettet die Welt vor dem Abgrund.
Angst vor der Zukunft lähmt. Die Weihnachtsbotschaft aber macht Menschen Mut, sich für eine heilere Welt einzusetzen. Kirchengemeinden in unserer Stadt sammeln Lebensmittel und geben sie an hilfsbedürftige Menschen oder an die Solinger Tafel. Firmen und Einzelpersonen kaufen Weihnachtsgeschenke für Kinder armer Familien. Christinnen und Christen organisieren Weihnachtsfeiern für Menschen, die am Heiligen Abend sonst allein wären. Und viele tausend Spender geben viele Millionen Euro für Menschen in Not.

„Freue dich, o Christenheit!“ fällt darum nicht aus! Erst ohne die Weihnachtsbotschaft steckte diese Welt richtig in der Krise. Christ ist geboren: Gott kommt in diese Welt. Fürchte dich nicht! Das gilt - auch und gerade zu Weihnachten 2008.

Ich wünsche Ihnen eine fröhliche, eine selige, eine Gnaden bringende Weihnachtszeit
Ihr
Thomas Förster
Pfarrer für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Solingen

 

 

 

 



© 2019, Evangelische Kirche in Solingen
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung