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30. März 2009 - Diskussion um die Deutung des Kreuzestodes Jesu

Bonner Theologieprofessor kritisiert Präses-Äußerungen

Gegen Deutungen des Kreuzestodes Jesu als stellvertretendes Sühneopfer hatte sich der rheinische Präses in einem Interview ausgesprochen. Der Bonner Theologe Ulrich Eibach widerspricht heftig.

"Der Präses verteidigt Häresien": der Bonner Theologieprofessor Ulrich Eibach (Foto: ekir.de/bonn). "Der Präses verteidigt Häresien": der Bonner Theologieprofessor Ulrich Eibach (Foto: ekir.de/bonn).

Mit scharfer Kritik hat der Bonner Theologieprofessor und Pfarrer der rheinischen Landeskirche, Dr. Ulrich Eibach, auf ein Interview mit Präses Nikolaus Schneider reagiert. Der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland hatte sich in der Zeitschrift „chrismon plus rheinland“ gegen Deutungen des Kreuzestodes Christi als stellvertretendes Sühneopfer ausgesprochen. Eibach wirft dem Präses nun vor, er verteidige in seinem Interview Irrlehren und bleibe in seiner Deutung des Kreuzesgeschehens „eigenartig unklar“. „Einerseits betont er, dass Jesus ‚durch meine Schuld gekreuzigt‘ wurde und ‚meine Schuld mitgetragen hat‘“, schreibt Eibach. Andererseits aber leugne Schneider „im Grunde, dass Jesus Christus ‚für die Sünden der Welt gestorben ist‘ und damit die Heilsbedeutung des Todes Jesu“. Dies widerspreche eindeutig dem Zeugnis der Bibel und den Bekenntnisschriften der rheinischen Kirche.

Durch die Interpretation des Präses, so der Bonner Theologieprofessor weiter, werde offensichtlich, dass die Evangelische Kirche im Rheinland „nicht mehr in der Lage ist zu sagen, was eine der Heiligen Schrift und den Bekenntnisschriften der Kirche entsprechende Lehre und Verkündigung ist“. Stattdessen seien „postmoderne Beliebigkeit“ und Anpassung an den Zeitgeist eingezogen.

Den vollen Wortlaut der Eibach-Kritik finden Sie unten zum Download.

 

 

 

 

Thomas Förster /

 



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