Losung

für den 25.08.2019

Was vom Hause Juda errettet und übrig geblieben ist, wird von Neuem nach unten Wurzeln schlagen und oben Frucht tragen.

2.Könige 19,30

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Stadtteil-Adventskalender in Ohligs und Wald

Allabendliche Auszeit von Stress und Hektik im Advent

Auch in diesem Jahr gibt es in zwei Solinger Gemeinden wieder einen lebendigen Adventskalender für den ganzen Stadtteil. Jeden Abend kommen Menschen an einem anderen Ort im Stadtteil zusammen um ein geschmücktes Adventsfenster zu bewundern.

Jeden Abend wird ein anderes Fenster mit Adventsmotiven geschmückt. Jeden Abend wird ein anderes Fenster mit Adventsmotiven geschmückt.

In Ohligs und Wald kommen allabendlich bis Weihnachten Erwachsene und Kinder zusammen, um sich gegen die vorweihnachtliche Hektik eine halbstündige adventliche Auszeit zu nehmen, in der sie die altvertrauten Adventslieder singen und mit anderen ins Gespräch kommen können. Dabei ist der Ort des Treffens von Abend zu Abend verschieden. Immer ist es eine andere Familie oder eine andere Gemeindegruppe, die das neue Adventsfenster geschmückt und meist auch heiße Getränke und Weihnachtsgebäck vorbereitet hat. Dazu werden Adventslieder gesungen oder vorweihnachtliche Geschichten gelesen.
Der „Stadtteil-Adventskalender“ der Evangelischen Kirchengemeinde Wald öffnet seine Türchen an jedem Adventsabend in der Regel um 18.00 Uhr, das „Ohligser Adventsfenster“ um 18.30 Uhr. Die einzelnen Termine und Orte finden Sie als PDF-Dateien im Anhang dieser Mail.

Den Anstoß in Solingen gab vor zwölf Jahren, am 1. Dezember 1998, der Dorper Jugenddiakon Waldemar Schmalz. Er hatte von einem lebendigen Adventskalender im Schweizer Kanton Graubünden gehört: An jedem Adventsabend versammelten sich dort Menschen vor einem anderen Haus. Die Bewohner hatten ein Fenster oder eine Tür mit einem adventlichen Motiv geschmückt. Zu Beginn der Zusammenkunft wurde das Motiv enthüllt. Tee und Gebäck machten die Runde, es wurden ein paar Lieder gesungen, manchmal gab es sogar etwas Live-Musik. Nach etwa 30 Minuten gingen alle wieder auseinander bis zum nächsten Abend.

Schmalz transportierte die Idee nach Dorp und nannte es „Dorper Stadtteil-Adventskalender“. Die Initiative wurde ein Erfolg. 15 Jahren lang hat die Dorper Gemeinde alljährlich einen „lebendigen“ Adventskalender veranstaltet. In diesem Jahr macht die Gemeinde zum ersten Mal eine Pause. Fans des Stadtteil-Adventskalenders müssen nun nach Wald oder Ohligs fahren.
Das „Ohligser Adventsfenster“ der dortigen evangelischen Kirchengemeinde findet seit 2002 statt, ein Jahr später folgte die Evangelische Kirchengemeinde Wald.

 

28.11.2013



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