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für den 23.01.2021

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Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland

Auch Solinger Delegierte bestimmen Nachfolge für scheidenden Präses Manfred Rekowski

Mit einem neuen Team ist der Solinger Kirchenkreis auf der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland vertreten, die am Montag (11.01.2021) startet. Die Synode findet erstmals per Zoom statt und entscheidet auch über den oder die neue Präses.

Wird auch seine letzte Synode via Bildschirm leiten: Präses Manfred Rekowski bei der Online-Pressekonferenz im Vorfeld der Landessynode 2021. Wird auch seine letzte Synode via Bildschirm leiten: Präses Manfred Rekowski bei der Online-Pressekonferenz im Vorfeld der Landessynode 2021.

Im Verwaltungshaus des Evangelischen Kirchenkreises Solingen an der Kölner Straße laufen bereits die Vorbereitungen für die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Vier Delegierte schickt der Kirchenkreis - für gewöhnlich in ein großes Tagungshotel nach Bad Neuenahr. Wegen der Corona-Pandemie findet die Synode in diesem Jahr zum ersten Mal per Zoom statt.

Am Computer statt im Tagungssaal

„Wir planen, uns zumindest für die drei Plenarsitzungen zu viert im großen Sitzungsraum im Verwaltungsamt zu treffen, um an der Synode teilzunehmen“, erklärt Superintendentin Dr. Ilka Werner. Gemeinsam mit Pfarrerin Michaela Röhr, Lukas Schrumpf und Claudia Mix vertritt die Superintendentin vom 11. bis 15. Januar die Solinger Gemeinden auf dem Parkett der Landeskirche. .  „Die Synode beschließt die großen Linien unserer Kirche und steckt die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit vor Ort“, erklärt Ilka Werner.

Für Claudia Mix (Lutherkirchengemeinde) und Lukas Schrumpf (Rupelrath) ist es die erste Landessynode als Vertretung der Evangelischen Kirche in Solingen. Lutherkirchen-Pfarrerin Röhr nahm im vergangenen Jahr zum ersten Mal teil. Ein weiterer Solinger sitzt im Präsidium der Synode: der Rupelrather Hartmut Rahn ist gewähltes Mitglied der Kirchenleitung

Neuwahl fürs Präsesamt

In diesem Jahr ist die Landesynode vor allem geprägt von der Wahl eines oder einer neuen Präses. Manfred Rekowski tritt nicht mehr zur Wahl an – um seine Nachfolge bewerben sich Reiner Knieling, Thorsten Latzel und Almut van Niekerk. Auch andere Leitungsämter werden neu gewählt, die Ausschüsse neu zusammengesetzt. „Es spielt für uns als Kirche eine große Rolle, wer den Posten des leitenden Geistlichen besetzt“, sagt Dr. Werner, „und welchen Ton er oder sie anschlägt.“ Die Wahl steht für Donnerstag, 14. Januar, auf dem Tagungsplan. Ebenfalls digital.

Vernetzung mit anderen Kirchenkreisen

„Wir hatten langen gehofft, dass Präsenztage möglich sein würden“, berichtet die Solinger Superintendentin. Aber die aktuelle Corona-Situation lasse das nicht zu. „Nun wird es keinen Austausch am Rande geben, die wichtigen informellen Gespräche an den Abenden, bei denen häufig entscheidende Stellschrauben gedreht werden, können nicht wie gewohnt stattfinden“, erklärt sie, „wir sind trotzdem überzeugt, dass die Synode auch online machbar ist.“ Schließlich habe man auf Gemeinde- und Kirchenkreisebene bereits Erfahrungen gesammelt.

Und so erhofft sich die Solinger Delegation, die in diesem Jahr dann vor dem Computer an der Synode teilnehmen wird, trotz fehlender persönlicher Begegnungen einen Gestaltungsspielraum. „Es ist gut, Teil einer großen und wirkungsstarken Kirche zu sein“, sagt die Superintendentin. Mehrere Solinger Vertreter arbeiten in den Ausschüssen der Synode mit und bringen heimische Ideen und Perspektiven ein. Außerdem tue es dem Kirchenkreis gut, Prozesse mit denen anderer Gemeinden und Kirchenkreise zu vergleichen und miteinander im Gespräch zu sein.

Thema „Seelsorge“ verschoben auf 2022

Das große Thema Seelsorge, das eigentlich die Synode prägen sollte, wurde verschoben bis wieder Präsenztagungen möglich sind. Stattdessen prägen Wahl und Ausschusssitzungen den Tagungsplan. Dr. Ilka Werner engagierte sich während der aktuellen Legislaturperiode als Vorsitzende des Theologischen Ausschusses. „Zwei Papiere sind mir in diesem Zusammenhang wichtig“, erklärt sie. Dabei gehe es einmal um die theologische Begründung für den in der rheinischen Kirche beschrittenen Prozess zu mehr Partizipation, also einer Praxis in Kirche und Gemeinden, bei der mehr Menschen als bislang mitreden, mitentscheiden und mitdazugehören können. Beim zweiten Text geht es um die Frage, wie Kirche künftig in der Öffentlichkeit wirken wolle und sollte, wie sie Menschen erreicht und Zukunft gestaltet.

Morgenandacht aus der Stadtkirche Ohligs

Gemeinsam haben sich die Vertreter aus Solingen auf die Synode vorbereitet – und sich im Vorfeld digital ausgetauscht. Während der Ausschusssitzungen werden die Delegierten an ihren heimischen Computern sitzen. Montag, Donnerstag und Freitag soll dann das Treffen auf Abstand im Verwaltungsamt stattfinden. Am Tag der Wahl wird die Plenarsitzung übrigens mit einer Morgenandacht aus der Stadtkirche Ohligs starten. Das Video hat Superintendentin Dr. Ilka Werner bereits zehn Tage zuvor mit musikalischer Unterstützung aufgenommen. Ihr Thema: Zuversicht.

INFO

Die Landessynode setzt sich zusammen aus Abgeordneten der Kirchenkreise (darunter die Superintendentinnen und Superintendenten), drei Theologie-Professor*innen, den Mitgliedern der Kirchenleitung – die übers Jahr die Geschicke der rheinischen Kirche verantwortet – sowie einigen berufenen Mitgliedern. Insgesamt hat die Landessynode 206 stimmberechtigte Mitglieder. Diese entscheiden über theologische Positionen, Kirchengesetze und den landeskirchlichen Haushalt. Auch die Wahl von Kirchenleitung, Ausschüssen und der EKD-Synodalen obliegt der Landessynode. Die Landeskirche berichtet im Internet laufend über Themen und Ergebnisse der Beratungen.

 

Theresa Demski / 07.01.2021



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