Losung

für den 29.05.2022

Salomo sprach: 

Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen - wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe?

1.Könige 8,27

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Herbstsynode 2021 hat getagt (3)

Superintendentin ruft zu mutigen Entscheidungen bei den anstehenden Zukunftsfragen auf

In ihrem Synodalbericht blickte Superintendentin Dr. Werner nicht nur auf die Corona-Monate zurück. Sie rief die Synodalen auch dazu auf, für die Zukunft der Kirche mutige Entscheidung zu wagen. Auch das Juli-Hochwasser war Thema.

Sprach in ihrem Bericht über kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen des letzten Jahres: Superintendentin Dr. Ilka Werner. LupeSprach in ihrem Bericht über kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen des letzten Jahres: Superintendentin Dr. Ilka Werner.

Bereits am Freitagabend befasste sich Superintendentin Dr. Ilka Werner in ihrem Bericht mit den schwierigen Herausforderungen des zurückliegenden Berichtsjahres. Am Beginn standen der „Lockdown-Light“ vor dem letzten Weihnachtsfest und der dann folgende harte Lockdown vor Ostern. „Das erneute Aussetzen nahezu allen kirchlichen Lebens in Live-Veranstaltungen tat weh“, bekannte die Theologin. Der Versuch, trotzdem die kirchliche Gemeinschaft aufrecht zu erhalten, habe viel Kraft gekostet. Kritisch ging Werner mit Teilen der Politik ins Gericht: „Die Corona-Politik im Land orientierte sich so deutlich an Wahlkämpfen, dass sie ins Zynische kippte.“

Auch auf die Flutkatastrophe im Sommer ging die Superintendentin ein. Diese habe „den Klimawandel vor unsere Haustüren gespült“: „Auf schreckliche Weise haben wir unsere Verwundbarkeit gespürt.“ Gleichzeitig habe sich in der Katastrophe aber auch eine „riesengroße“ Solidarität gezeigt. Es zeige sich jetzt, so Werner, dass es nicht mehr ewig Zeit gäbe, „die Weichen für eine nachhaltigere und nicht mehr verbrauchsorientierte Wirtschaftspolitik zu stellen“.

Wie in der Gesellschaft, so seien auch in der Evangelischen Kirche gerade tiefgreifende Umbauten nötig. Dabei dürfe der Wandlungsprozess nicht theologisch überhöht werden, warnte Werner: „Wir dürfen nicht in Perfektionismus verfallen und nicht versuchen, die ideale Kirche zu bauen.“ Stattdessen machte sie den anwesenden Synodalen Mut, bei den anstehenden Zukunftsfragen im Evangelischen Kirchenkreis Solingen „hinauszugehen, loszugehen, Entscheidungen zu wagen“, auch wenn nicht immer sofort alle Konsequenzen absehbar seien.

 

13.11.2021



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