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für den 27.09.2021

Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort.

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Leiter der NRW-Landeszentrale für politische Bildung besucht Diakonisches Werk und das Projekt NRWeltoffen

„Menschenfeindlicher Diskriminierung und Rassismus die Stirn bieten“

Das Diakonische Werk betreibt gemeinsam mit dem Stadtdienst Integration das Projekt „NRWeltoffen“. Ziele sind die Stärkung der Demokratie und Vorbeugung vor Rassismus und Rechtsextremismus. Jetzt bekam das Projekt wichtigen Besuch aus Düsseldorf.

Partnerschaft für Demokratie: Ulrike Kilp, Dr. Guido Hitze und Anne Wehkamp (v.l.) (Auf dem Ausschnitt fehlen Wolfgang Arzt, Kristiina Albrecht, Volker Seidel und Michael Roden - zum Vergrößern bitte klicken!) LupePartnerschaft für Demokratie: Ulrike Kilp, Dr. Guido Hitze und Anne Wehkamp (v.l.) (Auf dem Ausschnitt fehlen Wolfgang Arzt, Kristiina Albrecht, Volker Seidel und Michael Roden - zum Vergrößern bitte klicken!)

Im Haus der Evangelischen Kirche in Solingen, dem Sitz des Diakonischen Werks, traf sich Dr. Guido Hitze, der neue Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, mit Vertreterinnen und Vertretern des Diakonischen Werkes und des Stadtdienstes Integration, um das Solinger Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus näher kennenzulernen. Dieses Handlungskonzept wurde im Projekt NRWeltoffen beim Diakonischen Werk in enger Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum und unter Beteiligung vieler Akteure aus Schulen, Jugendzentren, Unternehmen und Kultureinrichtungen entwickelt. Dabei geht es um Strategien zur Stärkung der Demokratie sowie zur Prävention von Rassismus und Rechtsextremismus.

Seit über drei Jahren wird das Projekt bereits Jahren von der Landeszentrale gefördert. „Solingen macht es vor, wie viel getan werden muss, um menschenfeindlicher Diskriminierung und Rassismus die Stirn zu bieten“, zeigte sich Hitze bei dem Treffen überzeugt.

Das Diakonische Werk hat als Träger die Verantwortung für NRWeltoffen. In Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt konnte das Programm schon jetzt sehr wirksam in die Stadtgesellschaft hinein neue Strukturen und Netzwerke aufbauen. So wurden mit Unterstützung der Stadtschulpflegschaft zum Beispiel stadtweit angelegte Schüler- und Elternbefragungen zum Thema Diskriminierung durchgeführt und intensiv in offenen Konferenzen diskutiert.

Ulrike Kilp, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, warb dafür, dass sich noch mehr Unternehmen für die „Charta der Vielfalt“ begeistern lassen. Sie steht für mehr Vielfalt in der Arbeitswelt und wurde von NRWeltoffen in Solingen etabliert. Unternehmen können der „Charta der Vielfalt“ über NRWeltoffen beitreten. Damit setzen sie dann nach innen und außen ein sichtbares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz. Auch der Evangelische Kirchenkreis Solingen ist der Charta bereits beigetreten.

Die Leiterin des Solinger Stadtdienstes Integration, Anne Wehkamp, würdigte die enge Kooperation mit dem Diakonischen Werk und wies auf die kommende Demokratiekonferenz am 15. Dezember 2020 hin. Daran werde auch der Bielefelder Sozialpsychologe und Gewaltforscher Prof. Dr. Andreas Zick teilnehmen.

INFO

Seit dem Sommer 2017 nimmt Solingen am Landesprogramm „NRWeltoffen: Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ teil. Neben dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und dem europaweiten Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ergänzt es das vielfältige Engagement der Solinger Zivilgesellschaft als Präventionsstrategie gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus.

Konkretes Ziel von „NRWeltoffen“ ist die Entwicklung und Umsetzung eines stadtweiten Handlungskonzeptes zur Stärkung von Demokratie und Menschenrechten in unserer Stadt. Die Themen Demokratie, Menschenrechte, Rassismus und Rechtsextremismus sollen dabei in den Handlungsfeldern Schule, Jugend(-arbeit), Arbeit und Wirtschaft, Kultur und Sport verankert werden.

Weitere Informationen und Veranstaltungshinweise finden Sie unter www.nrweltoffen-solingen.de.

 

22.10.2020



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