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für den 21.05.2022

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Prediger 5,9

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Ökumenischer Gottesdienst zum orthodoxen Osterfest

Bewegender Ostergottesdienst für Christinnen und Christen aus der Ukraine und aus Solingen

Eine Woche später als in den evangelischen und katholischen Kirchen feierten orthodoxe Christinnen und Christen in diesem Jahr das Osterfest. Für Geflüchtete aus der Ukraine und Unterstützer aus Solingen gab es einen ökumenischen Gottesdienst im Südpark.

Gestalteten gemeinsam den Gottesdienst: Pfarrerin Michaela Röhr, Erzpriester Volodymyr Chayka und Kaplan Michael Fetko (v.l.). LupeGestalteten gemeinsam den Gottesdienst: Pfarrerin Michaela Röhr, Erzpriester Volodymyr Chayka und Kaplan Michael Fetko (v.l.).

„Lasst uns Licht werden durch dieses Fest und einander umarmen und Brüder sagen.“ Dieser alte Osterhymnus der orthodoxen Kirche hätte auch das Motto für den ökumenischen Gottesdienst sein können, zu dem am Sonntag, 24. April 2022, viele Hundert Menschen in den Solinger Südpark kamen. Am ersten Tag des orthodoxen Osterfestes waren geflüchtete Menschen aus der Ukraine, Unterstützerinnen und Unterstützer aus Solingen sowie alle Interessierten eingeladen, gemeinsam die Auferstehung Jesu zu feiern.

Die Leitung des Gottesdienstes hatten gemeinsam Erzpriester Volodymyr Chayka, Dekan der ukrainisch-orthodoxen Kirche mit Sitz in Köln, Pfarrerin Michaela Röhr von der örtlichen Luther-Kirchengemeinde und Kaplan Michael Fetko, katholischer Seelsorger am Städtischen Klinikum, der selbst aus der Ukraine stammt. „Die Ukraine durchlebt nun ihr Golgatha“, formulierte Chayka im Gottesdienst. Trotzdem – oder gerade darum - wurden im Gottesdienst 400 traditionelle Osterbrote gesegnet und als Zeichen österlicher Hoffnung an die Teilnehmenden des Gottesdienstes verteilt. Pfarrerin Röhr gab angesichts der aktuellen Eskalationen in der Ukraine ihrer Osterhoffnung Ausdruck: „Wir können nur erahnen, wie es sich für die vom Krieg betroffenen Menschen gerade anfühlen muss. Und wir dürfen darauf vertrauen, dass Gottes Frieden größer ist, als wir uns vorstellen können.“ Sie habe, sagte Röhr anschließend, es sehr bewegend gefunden, mit welcher Freude insbesondere die ukrainischen Teilnehmenden des Gottesdienstes trotz ihrer bedrückenden Situation den Ostergottesdienst gefeiert haben.

Im Anschluss an den Ostergottesdienst waren alle zu einem Begegnungsfest auf den Wiesen an den Güterhallen eingeladen. Viele, die vor dem Krieg geflohen sind, gehören der ukrainisch-orthodoxen Kirche an. Da sich die ostkirchliche Berechnung des Osterdatums von unserer westlichen Zählung etwas unterscheidet, können auch die Ostertermine bis zu fünf Wochen voneinander abweichen.

 

28.04.2022



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