Losung

für den 22.08.2019

Er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat seines Volks geplagt war.

Jesaja 53,8

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Buß- und Bettag 2014

Kirchen begehen Buß- und Bettag in Gottesdiensten

 Zu den traditionellen Novemberfeiertagen gehört auch der Buß- und Bettag am kommenden Mittwoch (19.11.2014). Zwar ist er kein gesetzlicher Feiertag mehr, wird aber in der Evangelischen Kirche als Tag der Besinnung und Erneuerung begangen.

In Wald steht der Gottesdienst am Buß- und Bettag unter der Überschrift "Befreit zum Widerstehen". LupeIn Wald steht der Gottesdienst am Buß- und Bettag unter der Überschrift "Befreit zum Widerstehen".

Auch in Solinger Gemeinden finden an diesem Tag Gottesdienste zum Buß- und Bettag statt:

In Wald wird um 19.00 Uhr der Buß- und Bettagsgottesdienst im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade gefeiert. Unter dem Motto „Befreit zum Widerstehen“ laden Pfarrer Hartmut Schneider und Pfarrer Jens Maßmann, der Synodalbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Solingen für Friedensfragen in die Walder Kirche, Walder Kirchplatz 1, ein.

In Merscheid beginnt um 19.00 Uhr in der Freien evangelischen Gemeinde Wörthstraße ein ökumenischer Gottesdienst der evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinde.

Die Gemeinden Ketzberg und Gräfrath feiern gemeinsam in der Ketzberger Kirche, Lützowstraße, um 19.30 Uhr: Den Gottesdienst hält Prädikant Reinhold Schmitz mit Abendmahl nach lutherischer Liturgie.

In Ohligs hält Pfarrer Klaus Hammes den Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche Ohligs um 18.00 Uhr.

Der Gottesdienst in der Lutherkirche  mit Pfarrerin Michaela Roehr beginnt um 19.00 Uhr.

Ebenfalls um 19.00 Uhr lädt Pfarrerin Andrea Zarpentin zum Gottesdienst  in die Dorper Kirche.

Seinen Ursprung hat der Buß- und Bettag in den Bußtagen, die die Kirche im Mittelalter jeweils aus aktuellem Anlass in Notzeiten ausrief. Neben diesen gab es aber auch schon regelmäßige Bußtage, z. B. die sogenannten Quatembertage. Die evangelischen Kirchen übernahmen diese Praxis. Im Jahr 1878 gab es in 28 deutschen Ländern insgesamt 47 Bußtage zu 24 verschiedenen Daten.

Die Festlegung eines einheitlichen Buß- und Bettages auf den Mittwoch elf Tage vor dem 1. Advent erfolgte 1893 durch den preußischen König. Seit 1934 galt der Buß- und Bettag in ganz Deutschland als gesetzlicher Feiertag, wurde aber im Krieg auf einen Sonntag gelegt. Nach Kriegsende wurde er in beiden deutschen Staaten wieder eingeführt, 1966 allerdings in der DDR abgeschafft. Nach der Wiedervereinigung galt er in ganz Deutschland, bis er 1995 endgültig gestrichen wurde, um die Pflegeversicherung zu finanzieren. Lediglich im Freistaat Sachsen ist er bis heute gesetzlicher Feiertag. In allen Landeskirchen ist er aber ein kirchlicher Feiertag geblieben.

Der Sinn des Buß- und Bettages hat sich von der Betrachtung der persönlichen Lebensführung auf das Nachdenken über gesellschaftliche Zustände und globale Ungerechtigkeiten erweitert.

 

Almut Hammerstaedt-Löhr / 18.11.2014



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