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für den 21.04.2019

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Karwoche 2019

Christinnen und Christen erinnern an die letzten Tage Jesu

Zwischen Palmsonntag und Ostern liegt für Christen die wichtigste Zeit des Jahres. In Gottesdiensten, Andachten und Mediationen erinnern sie sich an die letzten Tage Jesu. In Widdert findet eine „pop-musikalische Karwoche“ statt.

Die Gefangennahme Jesu: "Ecce homo" - Gemälde von Lovis Corinth. Die Gefangennahme Jesu: "Ecce homo" - Gemälde von Lovis Corinth.

Am 14. April beginnt in diesem Jahr mit dem „Palmsonntag“ genannten letzten Sonntag der vorösterlichen Fastenzeit die so genannte „Karwoche“. Das Wort stammt vom  althochdeutschen Wort „kara“ für Klage oder Trauer und verweist auf den Höhepunkt dieser Woche für Christinnen und Christen, die Erinnerung an den Kreuzigungstod Jesu am Karfreitag. In den Tagen zuvor erinnern die christlichen Gemeinden traditionell an die letzten Tage und Stunden Jesu, wie sie in den Evangelien der Bibel überliefert sind. „In dieser Woche werden die zentralen christlichen Einsichten auf den Punkt gebracht“, erklärt Superintendentin Dr. Ilka Werner: „Gottes Nähe zum Menschen ist so groß, dass sie durch kein menschliches Verhalten zerstört werden kann. Gott steht besonders auf der Seite der Leidenden. Seine Liebe ist stärker als der Tod.“ Auf der anderen Seite nehme die Karwoche in den Evangelien auch in den Blick, wie spannungsreich menschliches Lebens sein kann: zwischen Angst, Schuld und Leid auf der einen und Zuversicht und Hoffnung auf der anderen Seite.

So finden zum Beispiel in der Dorper Kirche am 15., 16. und 17. April jeweils um 19.05 Uhr Passionsandachten mit Pfarrer Joachim Römelt und Diakonin Bärbel Albers statt. Im Mittelpunkt stehen dann zentrale Figuren der letzten Tage Jesu wie zum Beispiel Judas, der ihn aus politischem Kalkül an die Mächtigen verriet, Petrus, der eigentlich Jesu bester Freund war und dennoch aus lauter Angst nicht zu ihm hielt, und Pontius Pilatus, dem als römischem Politiker die Unrechtmäßigkeit der Verurteilung Jesu klar war, der aber vorgab, aus Sachzwängen nicht anders handeln zu können.

Am Gründonnerstag, 18. April 2019, finden dann in allen evangelischen Gemeinden Feiern zur Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu statt. So beginnt zum Beispiel in der Lounge der Evangelischen Stadtkirche Mitte, Kirchplatz 14, um 18.00 Uhr ein Tischabendmahl mit Pfarrerin Friederike Höroldt. Gitarrenmusik kommt von Björn Höroldt. Anschließend gibt es Gelegenheit zum Gespräch bei Wein und Oliven.

Mit dem Karfreitag erreicht die Karwoche ihren Höhepunkt. In den Lesungen der Gottesdienste wird an die Kreuzigung Jesu vor den Toren Jerusalems erinnert.  In vielen Kirchen werden als Zeichen der Trauer Kerzen und Blumen vom Altar entfernt. Die Kirchenglocken schweigen an diesem Tag. Schon Martin Luther und andere Reformatoren betonten, dass Jesus durch seinen Tod am Kreuz die Versöhnung mit Gott bewirkt habe. Darum gilt der Karfreitag als höchster evangelischer Feiertag. Eine ungewöhnliche Gestaltung erfährt der Karfreitag bereits seit vielen Jahren in der Evangelischen Kirche Widdert, Lacher Straße. Dort beginnt um 18.00 Uhr die Gospelchurch unter der Überschrift „finished?“ mit Pfarrerin Kristina Ziegenbalg. Im  Mittelpunkt der musikalischen Gestaltung stehen dann keine traditionellen Passionslieder von Bach und Gerhard, sondern geistliche Popmusik, die in einem Workshop am Sonntag zuvor (13.00 bis 19.00 Uhr) einstudiert wird. Die musikalische Leitung der Gospelchurch am Karfreitag sowie des Workshops am Palmsonntag hat Henrieke Kuhn von der Evangelischen Pop-Akademie Witten. Sie wird auch den Widderter „Lasagne-Gottesdienst“ am Gründonnerstag ab 20.00 Uhr musikalisch gestalten.

Weitere Gottesdiensttermine finden Sie hier: https://www.ekir.de/solingen/angebote/gottesdienste.php

 

03.04.2019



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