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Dankgottesdienst und Sektempfang

Dorper Gemeinde feiert Sanierung der Arche

Im Frühjahr und im Sommer wurde das Gemeindezentrum „Arche“ aufwändig saniert. Das feiert die Gemeinde mit einem Gottesdienst am kommenden Sonntag. Mittelfristig wird sich die Gemeinde aber trotzdem von dem Gebäude trennen müssen.

Die im Frühjahr und Sommer noch eingerüstete „Arche“ lädt mittlerweile wieder ohne Gerüste, aber mit neuer wetterfester Verkleidung am Unnersberg zu Gottesdiensten und Veranstaltungen ein (Foto: Waldemar Schmalz). Die im Frühjahr und Sommer noch eingerüstete „Arche“ lädt mittlerweile wieder ohne Gerüste, aber mit neuer wetterfester Verkleidung am Unnersberg zu Gottesdiensten und Veranstaltungen ein (Foto: Waldemar Schmalz).

Den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten und die vollständige Wiederinbetriebnahme des Gebäudes feiert die Evangelische Kirchengemeinde Dorp am kommenden Sonntag, 4. November 2018, ab 9.30 Uhr mit einem Dankgottesdienst an der Eichenstraße 140. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die Gemeinde zu einem Sektempfang ein, bei dem auch das Engagement der Spenderinnen und Spender gewürdigt wird, ohne das die Sanierung durch die Gemeinde nicht möglich gewesen wäre. „Die provisorische Stabilisierung der „Arche“ wäre nur noch bis Ende 2018 verantwortbar gewesen“, betont der Dorper Pfarrer Klaus Hoffmann. „Danach hätten wir das Gebäude sofort außer Betrieb nehmen müssen.“ Die provisorische Holzkonstruktion wurde 2015 eingebaut, um die Dachkonstruktion aufgrund damals festgestellter erheblicher statischer Probleme kurzfristig stabil zu stützen.

Durch die großzügige Spende aus der Gemeinde heraus sei dieser nun wichtige Zeit geschenkt worden, betont auch der Vorsitzende des Dorper Presbyteriums Pfarrer Joachim Römelt: „Nun können wir mit der nötigen Sorgfalt planen und vorbereiten, wie wir als Kirchengemeinde am Unnersberg präsent sein wollen, wenn wir das Gemeindehaus nicht mehr als eigenes Gebäude betreiben.“ Denn auch wenn die kurzfristige Schließung jetzt abgewendet worden sei, so Römelt, müsse die Gemeinde das Gebäude an der Eichenstraße mittelfristig veräußern. Die durch die Sanierung dann mögliche bessere Vermarktung werde aber auch der Gemeinde zugutekommen und ihr dabei helfen, sich besser für die Zukunft aufzustellen. Mittelfristig, so Römelt, plane die Gemeinde, sich vor allem auf ihre Gebäude um die Dorper Kirche zu konzentrieren und am Unnersberg nur noch mit wenigen angemieteten Räumen präsent zu sein. Unter anderem darüber berate die Gemeinde seit zwei Jahren im Rahmen einer Zukunftswerkstatt. Die Kita „Arche“ wird bereits seit August vom Diakonischen Werk betrieben.

Bei der nun abgeschlossenen Sanierung wurden vor allem die Holzbalken ersetzt, die die 1983 eingeweihte Gebäudekonstruktion zuletzt immer weniger tragen konnten. Die damals verarbeiteten Leimbinder wiesen nach mehr als 30 Jahren Risse auf, in denen sich Pilze eingenistet hatten. Schuld war vor allem die ungünstige bergische Witterung, darum wurden nun die außenliegenden Hölzer mit Blechen verkleidet, um einen besseren Wetterschutz zu gewährleisten. Im Zuge der Arbeiten wurden außerdem alle Fenster überarbeitet und wieder eingebaut. Insgesamt haben die Arbeit rund 330.000 Euro gekostet.

 

30.10.2018



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