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19. Mai 2014: Dorper Kirche wird 100

"Die schönste Kirche von Solingen"

Am 19. Mai 1914 wurde die Dorper Kirche zum ersten Mal eingeweiht. Seither musste sie zweimal aufwändig saniert werden. Am kommenden Wochenende (24. und 25. Mai 2014) feiert die Dorper Gemeinde das Kirchenjubiläum mit Festgottesdienst und Gemeindefest.

Markantes Gotteshaus auf der Krahenhöhe: die Dorper Kirche (Foto: Gerold Schröter). Markantes Gotteshaus auf der Krahenhöhe: die Dorper Kirche (Foto: Gerold Schröter).

„Die Dorper Kirche ist die schönste Kirche von Solingen.“ Dieses fachmännische Urteil soll vom ehemaligen Kölner Dombaumeister Bernhard Hertel stammen. Vorgetragen wurde es am Nachmittag des 19. Mai 1914 vom Superintendenten des Kirchenkreises Solingen, Pfarrer Alexander Dransfeld, bei der Gemeindefeier zur ersten Einweihung der Dorper Kirche. Ob Hertel damit den Baustil des Gebäudes oder eher die Ausgestaltung des Kirchraums gemeint hatte, bleibt unklar. Während der Kirchenraum in seiner „gediegenen, einfachen und doch prächtigen Ausstattung“ (Solinger Tageblatt vom 18. Mai 1914) vielfaches Lob auf sich ziehen konnte, blieben die Meinungen zur äußeren Gestalt des neuerbauten Gotteshauses gespalten. Den „ewig Neuerungssüchtigen“ gefalle die neue Kirche, „den Überlieferern des alten Kirchenstils gefällt sie nicht“, schrieb ebenfalls am Tag vor der Einweihung die „Solinger Zeitung“. Heute gilt die Dorper Kirche immerhin als einzige Kirche in der Klingenstadt, die Jugendstilelemente aufweisen kann.

Die Dorper Kirche als Postkartenmotiv in den 1920er Jahren. Die Dorper Kirche als Postkartenmotiv in den 1920er Jahren.

Vielfach umgestaltet

Seither ist die Dorper Kirche innen mehrfach umgestaltet worden. Der alte holzgetäfelte Kirchraum mit der im Bergischen typischen vertikalen Anordnung von Altar, Kanzel und Orgel fiel den Zerstörungen durch die Luftangriffe des 4. und 5. November 1944 zum Opfer. Die Neugestaltungen von 1952/53 hat dann Kanzel, Altar und Orgel getrennt. Sie verzichtete auf eine weitgehende Holzverkleidung des Kirchraums und schuf dadurch einen hellen Kirchraum. So schwärmt das Solinger Tageblatt am 14. März 1953 zur Wiedereinweihung der Dorper Kirche von einer „Sinfonie aus Licht und edlen Formen“ und urteilt euphorisch: „Die wiederaufgebaute Dorper Kirche gehört zu den schönsten der Umgebung.“

„Hell und lichtdurchflutet“ lautete auch 54 Jahre später nach der dritten Einweihung vom 19. Mai 2007 die Beschreibung in der Solinger Morgenpost.

Der Altarraum der Dorper Kirche heute (Foto: Axel Visser). Der Altarraum der Dorper Kirche heute (Foto: Axel Visser).

Festgottesdienst und Gemeindefest zum Jubiläum

Wer heute die Dorper Kirche und ihren Kirchraum betritt, der steht in einem beeindruckenden sakralen Raum. Moderne und bequeme Stühle haben die alten Kirchenbänke ersetzt und bieten vielfache Möglichkeiten, den Raum nicht nur für Gottesdienste zu nutzen. Das wird auch am 24. und 25. Mai deutlich, wenn die Dorper Gemeinde das Kirchenjubiläum mit einem Festgottesdienst mit dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, (Sonntag, 25. Mai 2014, 11.00 Uhr) und anschließendem Festakt (unter anderem mit Oberbürgermeister Norbert Feith und Superintendentin Dr. Ilka Werner) im Rahmen eines großen Gemeindefestes feiert.

 

20.05.2014



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