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für den 25.08.2019

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Evangelisches Altenzentrum Ohligs

Evangelische Kirche und Alten-Stiftung investieren mehr als zehn Millionen Euro in die Modernisierung des EAZ in Ohligs

Das Evangelische Altenzentrum Ohligs (EAZ) an der Uhlandstraße wird umgebaut und grundlegend modernisiert. Die notwendigen Arbeiten sollen noch im Laufe des Oktobers beginnen und werden voraussichtlich etwa zweieinhalb Jahre dauern.

Das hat jetzt der Aufsichtsrat der gemeinnützigen Evangelisches Altenzentrum Ohligs GmbH beschlossen. Für den Umbau sind knapp 10,4 Mio. Euro Baukosten veranschlagt. Die Finanzierung erfolgt zu rund 90 Prozent durch Bankdarlehen. Der Rest wird durch Eigenmittel sowie durch Darlehen der drei Gesellschafter erbracht.

„Mit dieser Modernisierung können wir das EAZ auch für die kommenden Jahrzehnte zu einem attraktiven und zeitgemäßen Zuhause für alte Menschen in Ohligs und in ganz Solingen machen, die nicht mehr in einer eigenen Wohnung leben können oder wollen“, zeigt sich der Geschäftsführer des EAZ, Andreas Marggraf, zuversichtlich. Nach dem Umbau wird die Senioreneinrichtung noch über 137 Plätze zur vollstationären Pflege verfügen (bisher 143), davon 103 in Einzelzimmern und nur noch 34 Betten in Doppelzimmern. Alle Wohneinheiten werden über ein eigenes Bad verfügen.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir am Ende wirklich den Kostenrahmen einhalten werden, auch wenn jede Modernisierung eines bestehenden Gebäudes gewisse Unwägbarkeiten birgt“, betont Stefan Dalaff, Mitglied des Ohligser Presbyteriums und des Solinger Kreissynodalvorstands sowie Aufsichtsratsvorsitzender der EAZ gGmbH. „Dazu haben wir die Kostenkalkulationen und die vorhandene Gebäudesubstanz intensiv, auch extern, geprüft.“
Der Umbau soll in mehreren Bauphasen erfolgen. Die ausführende Arbeitsgemeinschaft der Architekturbüros Großkemm + Richard (Solingen) sowie Monse + Molnar (Wuppertal) haben geplant, zunächst einen komplett neuen Trakt als Anbau zu errichten. Die neuen Zimmer sollen etwa Mitte des kommenden Jahres bezugsfertig sein und Bewohner aufnehmen, deren Zimmer dann als nächstes modernisiert werden können. Zug um Zug wird so die komplette Einrichtung schrittweise modernisiert. „Wir wissen, dass sich Belastungen für unsere Bewohner zum Beispiel durch Baulärm nicht ganz werden vermeiden lassen“, erklärt Marggraf. „Aber wir erarbeiten gerade ein Konzept, um die Beeinträchtigungen wirklich so gering wie möglich zu halten.“

Das EAZ in Ohligs wurde 1982 eingeweiht und zählte lange Zeit mit seinem Bewegungsbad, einem Café sowie Kiosk und Friseur zu den modernsten Senioreneinrichtungen Solingens. In den vergangen 32 Jahren hat sich die Bewohnerstruktur in Senioreneinrichtungen aber überall radikal verändert. Weil alte Menschen immer länger zuhause versorgt werden, ist der Anteil an schwerstpflegebedürftigen oder dementiell erkrankten Bewohner stark gestiegen. Außerdem ist das Bedürfnis nach Einzelzimmern gewachsen. Dem trägt auch das Landespflegegesetz für NRW Rechnung, das ab 2018 eine Zimmerquote von mindestens 80 Prozent Einzelzimmern in Altenpflegeeinrichtungen vorschreibt.

Die gemeinnützige Evangelisches Altenzentrum Ohligs GmbH betreibt neben der Einrichtung für stationäre Pflege einen ambulanten Pflegedienst mit ca. 120 Patientinnen und Patienten sowie die Vermietung und Betreuung von mehr als 110 Wohnungen für Seniorinnen und Senioren. Mehrheitsgesellschafter der gemeinnützigen Evangelisches Altenzentrum Ohligs GmbH ist mit 60 Prozent die Evangelische Kirchengemeinde Ohligs. Weitere Gesellschafter sind der Evangelischen Kirchenkreis Solingen mit 25 sowie die Alten-Stiftung der Stadt-Sparkasse Solingen mit 15 Prozent.

 

03.10.2014



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