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für den 12.12.2019

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28.01.2019: Vortrag mit Jürgen Kaumkötter

Kunst und Shoa: „Der Tod hat nicht das letzte Wort“

Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert ein Vortrag in Ohligs am 28.01.2019 an Künstler, die ihre Erfahrungen als Opfer des NS-Terrors in ihre Kunst einfließen ließen. So entstanden Werke, die vom Leben im Unrecht berichten.

Unter dem Titel "Der Tod hat nicht das letzte Wort" hat Jürgen Kaumkötter auch ein Sachbuch zur Kunst unter den Bedingungen der Shoa veröffentlicht (© Kiepenheuer&Witsch). LupeUnter dem Titel "Der Tod hat nicht das letzte Wort" hat Jürgen Kaumkötter auch ein Sachbuch zur Kunst unter den Bedingungen der Shoa veröffentlicht (© Kiepenheuer&Witsch).

Der 27. Januar ist seit 1996 der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. In diesem Jahr findet zu diesem Anlass am darauffolgenden Montag, 28. Januar 2019, um 19.00 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Ohligs, Wittenbergstr. 4, 42697 Solingen, ein Vortrag über die so genannte Holocaust-Kunst statt: Werke von Künstlern, die zu Opfern der nationalsozialistischen Verbrechen wurden und teilweise noch in Konzentrationslagern an ihrer Kunst arbeiteten und dabei auch ihre schreckliche Lebenssituation einfließen ließen. Unter dem Titel „Kunst und Shoa: Der Tod hat nicht das letzte Wort“ wird Jürgen Kaumkötter, der als Kurator am Solinger Zentrum für verfolgte Künste arbeitet, einige Beispiele dieser Werke vorstellen. Dabei soll deutlich werden, dass Kunst aus der Zeit der Shoa ohne ihren speziellen historischen Zusammenhang nicht wirklich verstanden werden kann und in einer Gegenwart, in der es nur noch wenige Überlebende der Shoa gibt, als emotionale Zeugin des Menschheitsverbrechens Shoa immer bedeutsamer wird. Gleichzeitig sollte sie aber nicht auf ihre Bedeutung als Zeitzeugin reduziert, sondern als eigenständige Kunst wertgeschätzt werden.

Der Referent Jürgen Kaumkötter ist Kunsthistoriker und Historiker mit Schwerpunkt Exil- und Holocaust-Kunst, Kurator zahlreicher Ausstellungen und Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Beiträge sowie eines Sachbuchs zu diesem Thema.

Der Abend ist eine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahrs „Frieden“ der Evangelischen Kirche in Solingen, denn den Frieden in Gegenwart und Zukunft vorzubereiten, bedeutet auch, des Unrechts und des Unfriedens der Vergangenheit zu gedenken.

Ergänzend zu dem Vortragsabend gibt es am darauffolgenden Vormittag, Dienstag, 29. Januar 2019, von 11.00 bis 13.00 Uhr ein spezielles Angebot für Schulklassen: Lehrende, die mit ihrer Klasse an einem Workshop mit Ausstellungsführung im Zentrum für verfolgte Künste teilnehmen möchten, wenden sich bitte an die Schulreferentin des Kirchenkreises, Pfarrerin Corinna Maßmann (Tel. 02 12 / 65 88 10 30, corinna.massmann@ekir.de).

Zu beiden Veranstaltungen laden ein: Evangelischer Kirchenkreis Solingen, Evangelische Kirchengemeinde Ohligs, Evangelisches Schulreferat Solingen, Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid und das Zentrum für verfolgte Künste Solingen.

 

17.01.2019



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