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Evangelische Kirche trauert um Pfarrer i.R. Joachim Basan

Ein Pfarrer voller Fleiß und Bescheidenheit

30 Jahre lang war Joachim Basan Pfarrer der Kirchengemeinde Dorp. Auch für den Kirchenkreis hat er als Beauftragter für Diakonie und als stellvertretender Superintendent Verantwortung getragen. Jetzt ist Joachim Basan gestorben.

Pfarrer i. R. Joachim Basan im Jahr 2006. Pfarrer i. R. Joachim Basan im Jahr 2006.

Die Evangelische Kirche in Solingen trauert um Pfarrer in Ruhe Joachim Basan, der bereits am 13. August 2018 im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Mit einer Trauerfeier in der Dorper Kirche haben Gemeindemitglieder, Kolleginnen und Kollegen und Weggefährten von dem langjährigen Pfarrer der Dorper Gemeinde Abschied genommen. „Joachim Basan war ein Pfarrer, der von vielen Menschen wegen seines Fleißes und seiner Bescheidenheit geschätzt wurde“, würdigt Superintendentin Dr. Ilka Werner den Verstorbenen. „Er hat sich über seine Arbeit als Gemeindepfarrer in Dorp hinaus mit außergewöhnlichem Engagement auch für die Gesamtheit der Kirchengemeinden eingesetzt und viel für den Solinger Kirchenkreis getan.“

Joachim Basan war von 1966 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1996 dreißig Jahre lang lang Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Dorp. Als Kind in Schlesien geboren hatte es ihn mit seiner Familie nach dem Krieg in den Remscheider Stadtteil Cronenberg verschlagen. Nach dem Theologiestudium in Wuppertal, Bonn und Göttingen und seinem Vikariat im Westerwald, hatte er seine erste Stelle als Studieninspektor am damaligen Essener Predigerseminar, einer Ausbildungsstätte für junge Theologen im Vikariat während ihrer praktischen Berufsausbildung nach dem Universitätsstudium. 1966 wurde er zum Pfarrer des dritten Pfarrbezirks an der Dorper Kirche gewählt und vom damaligen Superintendenten Johannes Lutze eingefügt.

Aufgrund des höheren Altersdurchschnitts der Menschen in seinem Pfarrbezirk galt sein Augenmerk in besonderem Maße den alten Menschen. Dabei war es ihm wichtig, dass sie die Begleitung durch die Kirche auch persönlich erfahren konnten. Er baute dazu einen Kreises von engagierten Menschen auf, die nicht nur zum Geburtstag Seniorinnen und Senioren zuverlässig besuchten. Auch Pfarrer Basan selbst haben viele Menschen als verlässlichen und einfühlsamen Seelsorger und Begleiter erlebt. Mit seiner warmherzigen, verständnisvollen und bescheidenen Art hat er ihnen bei Besuchen, in Gottesdiensten und besonderen Lebenssituationen gut getan. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit lag in der Kirchenmusik. Am herausragenden Ruf der Dorper Kantorei hat er nicht nur als Sänger mitgewirkt.

Viel zu verdanken hat dem Verstorbenen auch der Evangelische Kirchenkreis Solingen. Fast ein Vierteljahrhundert lang, von 1972 bis zu seinem Ruhestand, prägte er als Synodalbeauftragter für Diakonie die Entwicklung des Diakonischen Werks in der Klingenstadt maßgeblich mit. In den letzten Jahren seines Dienstes, ab 1990, trug er als Synodalassessor und stellvertretender Superintendent für die Leitung des Kirchenkreises eine wichtige Mitverantwortung.

Auch in seinem Ruhestand beteiligte sich Pfarrer Basan noch viele Jahre regelmäßig am Leben seiner Dorper Gemeinde und am Solinger Pfarrkonvent. „Der Kirchenkreis und unser Pfarrkonvent werden ihn in guter Erinnerung behalten“, erklärt Superintendentin Dr. Werner. „Wir danken Gott für  alles, was er unserer Kirche mit Joachim Basan geschenkt hat, und vertrauen darauf, dass auch der Tod ihn nicht trennen kann von der Liebe Gottes

 

05.09.2018



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