Losung

für den 27.09.2021

Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort.

Psalm 119,67

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Service

Corona-Hilfen

Einkäufe, Beratung und Seelsorge per Telefon sowie ein Nähprojekt

Rat und Begleitung am Telefon, Nähprojekte und Einkaufshilfen bieten die evangelischen Kirchengemeinden in Solingen in Krisenzeiten – häufig in Kooperation. Ihr gemeinsames Bestreben: Niemand soll sich alleine fühlen.

"Wir wollen Unterstützung anbieten!": die Dorper Pfarrerin Raphaela Demski-Galla. "Wir wollen Unterstützung anbieten!": die Dorper Pfarrerin Raphaela Demski-Galla.

Dorp: Netzwerk der Hilfe für die Südstadt

Die Evangelische Kirchengemeinde Dorp will niemanden alleine lassen. „Wir wollen Gesprächspartner bleiben und Unterstützung anbieten“, erklärt Pfarrerin Raphaela Demski-Galla, „uns ist das Signal wichtig: Wir sind noch da!“ Dafür arbeitet die Gemeinde mit den Katholiken, dem Bürgerverein und den Wohlfahrtsverbänden in der Südstadt zusammen. Unter dem Titel „Corona-Hilfe“ ist so ein Netzwerk entstanden, dass Menschen unterstützen will, die Hilfe beim Einkaufen brauchen oder Gesprächsbedarf haben, weil sie alleine sind oder Konflikte erleben. Die Broschüren wurden mit den Gemeindebriefen in 6000 Haushalten verteilt, Ehrenamtliche haben Flyer in der Nachbarschaft eingeworfen. „Viele Menschen haben sich schon gemeldet und für das Angebot bedankt“, erzählt Pfarrerin Demski-Galla. Es gebe auch viele Ehrenamtliche, die sich bereits zum Einkaufen gemeldet hätten, zum Reden oder zum Vorlesen von Geschichten am Telefon. „Es gibt auch Menschen, die in diesen Zeiten einen seelsorglichen Anruf brauchen“, sagt die Pfarrerin, „auch sie können bei uns anrufen.“

Diakonisches Werk: Umfassendes Hilfsangebot per Telefon und Mail

Die Nachfrage ist groß, das Telefon klingelt häufig. Das Diakonische Werk Solingen hat in den vergangenen Tagen und Wochen ein mobiles Team zur Notversorgung eingerichtet. Die Botschaft: „Wir sind weiter für Sie da.“ Die zentrale Telefonbereitschaft des Diakonischen Werks wurde ausgedehnt. Dort werden alle Anfragen gebündelt und an die zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet. Das mobile Team kümmert sich unbürokratisch und schnell um Lebensmitteltüten, Einkäufe für Familien und Alleinstehende oder auch um die Bargeldversorgung der gesetzlich Betreuten. „So nehmen wir den Menschen die oft geäußerte Sorge, dass sie mit den Kontaktverboten auf sich allein gestellt sind. Wir planen jeden Tag neu, wer was braucht und wie wir helfen können“, erklärt Wolfgang Arzt, Koordinator des Notfall-Teams. Ein beraterisches und therapeutisches Angebot hat die Evangelische Beratungsstelle für Paar-, Familien-, Erziehungs- und Lebensfragen eingerichtet (Telefon 0212 287287 oder per Mail an beratungsstelle@evangelische-kirche-solingen.de). Auch die Mitarbeitenden des Familienhilfezentrums, der Migrationsberatung und Schuldnerberatung sind weiter im Einsatz. „Wir haben innerhalb weniger Tage unsere Hilfeangebote angepasst, damit sie die Menschen erreichen“, erklärt Ulrike Kilp, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks.

Ohligs: Telefonbereitschaft und ein Nähprojekt

Hilfe per Telefon bietet auch die Evangelische Kirchengemeinde Ohligs an: Am Sorgen- und Nottelefon können ältere Menschen über ihre Ängste sprechen oder sich einfach unterhalten. Auch Einkaufshilfen werden über die Telefonnummer vermittelt, die meistens Hauptamtliche und Ehrenamtliche der Gemeinde übernehmen. „Das Angebot wird immer mehr in Anspruch genommen“, sagt Diakon Patrick Wilde. Viele Anrufer würden sich melden und erzählen, dass es ein beruhigendes Gefühl sei, die Telefonnummer wählen zu können. An einem Gabenzaun am Gemeindezentrum Wittenbergstraße gibt es außerdem die Möglichkeit, Lebensmittel und Drogerieartikel aufzuhängen und zu spenden. Mit diesem Angebot solle einer möglichen Versorgungslücke, die durch die Schließung der Essensausgabe entstanden sei, Abhilfe geleistet werden, erklärt Wilde und ergänzt: „Wir würden uns über noch mehr Spenden freuen.“ Neu entstanden ist in Ohligs die Aktion „Machbar“: In Kooperation mit der IPD Stiftung koordiniert die Gemeinde das Nähen von Mund- und Nasenbehelfsmasken für öffentliche Einrichtungen. Stoffspenden werden gesammelt, Nähbegeisterte online zusammengeführt.

INFO

Telefonbereitschaft des Diakonischen Werks: montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr (Telefon 0212 / 287 200)
Corona-Hilfe in Dorp: Pfarrerin Raphaela Demski-Galla (Telefon 0212 / 12 85 10 85) und Pfarrer Joachim Römelt (Telefon 0212 / 4 10 19)
Sorgen- und Nottelefon Ohligs: montags bis freitags von 10 bis 12 und von 15 bis 16 Uhr (Telefon 0212 / 64 54 16 40), Nähprojekt „Machbar“: montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr (Telefon 0176 / 12 47 50 00 oder per Mail: stiftung@ipd-sg.de)

 

Theresa Demski / 08.04.2020



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