Losung

für den 25.05.2022

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1.Chronik 29,11

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Service

Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland 1

Einstehen für Geflüchtete, Engagement gegen den Klimawandel, Frieden neu denken

Scharf kritisierte die Landessynode das Versagen der europäischen Flüchtlingspolitik. Kritik galt aber auch den eigenen Anstrengungen gegen den Klimawandel. Sie forderte außerdem einen Vorrang zivilgesellschaftlicher vor militärischen Konfliktlösungen.

Die Landessynode fand in diesem Jahr als Videokonferenz statt: im Hintergrund die Synodenleitung mit Präses Manfred Rekowski (Foto: ekir.de) LupeDie Landessynode fand in diesem Jahr als Videokonferenz statt: im Hintergrund die Synodenleitung mit Präses Manfred Rekowski (Foto: ekir.de)

Einen kritischen Bericht über die Situation geflüchteter Menschen an den EU-Außengrenzen gab es nicht zu ersten Mal auf der diesjährigen Synode. Im zurückliegenden Jahr hatte sich die Situation aber noch weiter verschlechtert. Das lag natürlich an der Covid 19-Pandemie, die auch „die humanitäre Situation für Flüchtende und nationale Abschottungstendenzen massiv verschärft hat“. Es lag aber auch an den dramatischen Entwicklungen auf dem Balkan und den griechischen Inseln, wo Lager für Geflüchtete niedergebrannt waren und die schon zuvor schlechte humanitäre Situation sich weiter verschlechtert hatte.

"Geflüchtete aus Lipa und von Lesbos sofort aufnehmen"

Hier forderte die Landessynode eine sofortige Aufnahme der weiter schutzlos gewordenen Menschen. Ausdrücklich forderte sie Bund und Länder auf, Kommunen die Möglichkeit zu geben, zusätzliche Geflüchtete aufzunehmen. Sie dankte den Städten, die sich dem „Bündnis Sicherer Häfen“ bereits angeschlossen haben. Dazu gehört auch Solingen, dessen Stadtrat 2019 auf Initiative des Evangelischen Kirchenkreises einen entsprechenden Beschluss gefasst hatte. Außerdem richtete die Landessynode ihren Dank auch an Kirchengemeinden und Kirchenkreises, die sich zusammen mit dem Bündnis „united 4 rescue“ für die zivile Seenotrettung stark machen. Auch hier engagiert sich der Solinger Kirchenkreis.

Bisheriger Klimaschutz in der Kirche bleibt hinter den eigenen Ansprüchen zurück

In einem weiteren Beschluss zum Klimaschutz blickte die Synode kritisch auf die eigenen Bemühungen von Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und Landeskirche: „Bisher sind wir trotz langjähriger Bemühungen hinter unseren Ansprüchen zurückgeblieben.“ Um zukünftig den eigenen Klimazielen konsequenter gerecht zu werden, will die Landeskirche ein Kontrollsystem für den Energieverbrauch einführen und auf CO2-neutrale Technologien setzen. Außerdem will sie eine stärkere Vernetzung mit Klimainitiativen wie „Fridays for future“.

Kirche auf dem Weg des gerechten Friedens

Den Klimaschutz sieht die Landessynode auch als wichtigen Beitrag zur weltweiten Wahrung des Friedens. In einem entsprechenden Beschluss bekräftigte sie ihre Selbstverpflichtung „Kirche auf dem Weg des gerechten Friedens“ zu sein. Sie ruft ihre Gemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen zu verstärkten Bildungsbemühungen auf, bei denen es um Formen „aktiver, gewaltfreier Konfliktbewältigung“ im persönlichen Alltag geht. Aber auch im zwischenstaatlichen Bereich soll bei Konflikten der Vorrang militärischer Optionen überwunden werden. In den friedenspolitischen Impulsen der Initiative „Sicherheit neu denken“ aus der Evangelischen Kirche in Baden sieht die Landessynode empfehlenswerte Ansätze.

 

19.01.2021



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