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Hoffnung kommt an

Evangelische Gemeinden schicken Ostergrüße in die Häuser

Evangelische Kirchengemeinden wollen Mut machen in schweren Zeiten – erst recht an Ostern. In Ohligs und Widdert erhalten alle evangelischen Haushalte einen Ostergruß. Mal kommt er per Post, mal mit Ehrenamtlichen.

"Die Osterhoffnung unter die Menschen bringen": die Ohligser Pfarrerin Claudia Stark (Foto: Anja Prinz) "Die Osterhoffnung unter die Menschen bringen": die Ohligser Pfarrerin Claudia Stark (Foto: Anja Prinz)

5500 Briefe haben die Ehrenamtlichen der Evangelischen Kirchengemeinde in Ohligs im März gefaltet, in Umschläge gesteckt und mit einem kleinen Samentütchen versehen. Jeder der 5500 Umschläge ist in den vergangenen Tagen in einem Briefkasten im Solinger Stadtteil gelandet. „Wir wollten, dass alle evangelischen Haushalte einen Gruß von uns zu Ostern erhalten“, erzählt Pfarrerin Claudia Stark. Bereits zu Weihnachten hatte die Gemeinde Grüße zu allen Gemeindegliedern gebracht. Und die Resonanz sei sehr gut gewesen. „Auch zu Ostern wollen wir den Menschen nun die Möglichkeit geben, eine kleine Andacht Zuhause zu feiern, weil wir auf fast alle Präsenzangebote zu Oster verzichten“, erklärt die Pfarrerin. Eine Karte mit österlichem Text, eine Hausandacht für Kinder und Erwachsene mit Psalm, Gebet, Liedtext und der Ostergeschichte und eine Einladung zum gemeinsamen Entdecken der Osterbotschaft haben die Ehrenamtlichen gemeinsam mit Pfarrerin Stark in die Umschläge gesteckt. „Wir haben auch eine Anregung, um ein eigenes Gebet zu formulieren, vorbereitet und mitgesendet“, erzählt Claudia Stark.

Mit der Aktion soll eine große Portion Hoffnung die Menschen in Ohligs erreichen. Auf der einen Seite wolle die Kirchengemeinde signalisieren: „Wir sind weiter für euch da. Und wir wollen den Kontakt halten“, sagt die Pfarrerin. Auf der anderen Seite sei es ihr wichtig, die Osterhoffnung auch in diesen Zeiten unter die Menschen zu bringen. „Diese Botschaft will uns Mut machen und uns mehr sehen lassen“, sagt Claudia Stark. Dafür haben die Gemeindebrief-Austräger 5500 Umschläge nun zu den Menschen gebracht.

In Widdert kommen Ostergrüße per Post zu den Gemeindegliedern. 1000 Exemplare haben die Ehrenamtlichen um Pfarrerin Kristina Ziegenbalg auf den Weg geschickt. „Es ist uns wichtig, während der Corona-Pandemie nicht nur digitale Angebote zu machen“, erklärt die Pfarrerin. Das habe die Gemeinde Weihnachten so gemacht, und darauf setze man auch jetzt. Also hat Kristina Ziegenbalg eine Karte gestaltet – mit der Widderter Kirche und gelben Osterblumen. „Uns war das Lokalkolorit wichtig“, erklärt sie, „es ist ein Gruß von der Gemeinde in Widdert an die Menschen in Widdert.“ In die Karte hat sie Hoffnungsbändchen eingeflochten, die auf dem heimischen Balkon oder im Garten zu blühenden Frühlingsboten werden können. Auf der Kartenrückseite finden junge und ältere Gemeindeglieder eine Mutmach-Geschichte.

Auch andere Gemeinden verschicken in diesem Jahr Ostergrüße, wenn auch nicht flächendeckend. So erhalten in Gräfrath und der Stadtkirchengemeinde Menschen, die wegen der Einschränkungen nicht wie sonst an regelmäßigen Veranstaltungen teilnehmen können, Hoffnungspost. Auch im Städtischen Klinikum und in der St. Lukas-Klinik bringt die Klinikseelsorge Ostern zu Kranken und Mitarbeitenden. „Am Ostersonntag bringen wir zu allen Patientinnen und Patienten in der St. Lukas-Klinik eine Osterglocke“, verspricht Klinikpfarrerin Astrid Klumb. Die Gräfrather Gemeinde hängt überdies bunte Ostergrüße an ihre Evangelische Kirche am Markt – zum Mitnehmen.

„Wir haben bereits die ersten Rückmeldungen erhalten“, freut sich die Pfarrerin Ziegenbalg aus Widdert. Menschen hätten die Osterkarte als Anknüpfungspunkt zum Gespräch empfunden. Junge Gemeindeglieder haben im Internet ein Bild gepostet – vom Hoffungsbändchen auf dem heimischen Wohnzimmertisch oder der Karte auf dem Frühstückstisch. Die Hoffnung kommt an.

 

resa/fö / 31.03.2021



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