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für den 29.05.2022

Salomo sprach: 

Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen - wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe?

1.Könige 8,27

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Service

Herbstsynode 2021 hat getagt (1)

Evangelische Kirche fordert mehr weltweite Impfgerechtigkeit

Die Evangelische Kirche in Solingen fordert mehr Anstrengungen, um für Menschen in den ärmeren Ländern die Menge an bezahlbarem Impfstoff zu steigern. Das beschloss die Synode am Samstagmittag auf ihrer Herbsttagung.

Tagte wegen Corona mit großen Abständen und Maske in der Lutherkirche. die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen. LupeTagte wegen Corona mit großen Abständen und Maske in der Lutherkirche. die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen.

Die Evangelische Kirche in Solingen fordert mehr Anstrengungen, um für Menschen in den ärmeren Ländern die Menge an bezahlbarem Impfstoff zu steigern. Das beschloss mit sehr großer Mehrheit die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen auf ihrer am Samstag (13.11.2021) zu Ende gegangenen Herbsttagung. Die derzeitige Verteilung der Impfstoffe in der Welt erhöhe die Ungleichheit zwischen Menschen verschiedener Nationen. Es sei eine christliche Aufgabe, diese Ungerechtigkeit öffentlich zu machen „und nationale Egoismen zu überwinden“, heißt es in dem Beschluss. Außerdem gefährde der derzeitige Mangel in ärmeren Ländern den Erfolg der globalen Pandemiebekämpfung.

Um weltweit schnell möglichst vielen Menschen Schutz vor Ansteckung und einem schweren Krankheitsverlauf zu ermöglichen, solle für eine zeitnahe Weiterleitung überschüssiger Impfdosen aus Deutschland in Länder des globalen Südens gesorgt werden. Es sei aber auch nötig, in diesen Ländern vor Ort regionale Produktionsstandorte für Impfstoffe zu errichten. Dazu sollten rechtliche Möglichkeiten geschaffen werden, um die Impfstoff-Patente weltweit zu nutzen. Außerdem solle Deutschland im Rahmen internationaler Zusammenarbeit mit finanzieller Unterstützung und Know-how-Transfer zu einer schnellen Steigerung der Impfstoffproduktion beitragen. „Die Synode erinnert daran, dass Impfstoff ein globales öffentliches Gut ist und allen Menschen zugänglich sein muss“, heißt es in dem Synodenbeschluss.

Der Widerspruch gegen die globale Impf-Ungerechtigkeit sei biblisch in der Gottesebenbildlichkeit aller Menschen begründet, betonte Ökumene-Pfarrer Matthias Schmid bei der Vorstellung des Beschlussvorschlags. Daraus ergebe sich der christliche Einsatz für Benachteiligte und für die Würde aller Menschen. Es sei nicht akzeptabel, wenn Menschen, die am Existenzminimum lebten, einen Monatslohn für eine Impfdosis zahlen müssten. In der anschließenden Diskussion berichtete eine Synodale von einer kürzlichen Reise nach Tansania, bei der sie zahlreiche Gräber von Corona-Toten gezeigt bekam. Auch Klinikpfarrerin Astrid Klumb, die seit vielen Jahren im engen Kontakt zu Kirchenvertretern in Tansania steht, berichtete, was das Virus in dem afrikanischen Land anrichtet: „Für viele dort und auch für mich ist es ein Skandal, dass so zahlreiche Menschen an dem Coronavirus sterben müssen, weil dort nicht genügend Impfstoff zur Verfügung steht.“

 

13.11.2021



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