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für den 13.07.2020

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Hosea 10,12

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Evangelische Kirchengemeinden Widdert und Rupelrath

Evangelische Kirche im Rheinland fördert innovative Projekte in Solingen

Zwei Initiativen aus Widdert und Rupelrath wurden jetzt von der Evangelischen Kirche im Rheinland als so genannte „Erprobungsräume“ ausgewählt. Damit fördert die Landeskirche beispielgebende innovative Projekte.

<strong><strong>Widderter Gottesdienst im Februar 2020: gestaltet und vorbereitet von vielen ehrenamtlichen Menschen. </strong></strong> Widderter Gottesdienst im Februar 2020: gestaltet und vorbereitet von vielen ehrenamtlichen Menschen.

Die Evangelische Kirchengemeinde Widdert möchte in Zukunft noch mehr auf Ehrenamtliche setzen. Ganz eigenständig sollen sie dort künftig neue experimentelle Gottesdienstformen und Veranstaltungsformate gestalten und verantworten. Aufgabe der Widderter Pfarrerin Kristina Ziegenbalg wird es zukünftig weniger sein, Veranstaltungen und Gottesdienste durchzuführen, sondern vor allem ehrenamtliche Menschen zu begleiten, die mit ihrem Glauben und eigenen Veranstaltungsideen die Widderter Kirche mit Leben füllen. Das im letzten Jahr innen renovierte Kirchengebäude mit dem neugestalteten Kirchraum, der neuen Jugendempore, einem einladenden Gemeindesaal und einer modernen Küche soll so zu einem offenen Ort werden, an dem sich Menschen aus allen Generationen begegnen. „Wir möchten mit unserem Projekt Menschen erreichen, die eine tragfähige Gemeinschaft suchen“, erklärt Pfarrerin Kristina Ziegenbalg, „die sich gerne aktiv einbringen, statt zu konsumieren, und lebensnahe, moderne Formen des Glaubens mitgestalten möchten. Wenn unser Projekt gelingt, wird die Widderter Gemeinde in Zukunft nicht mehr von wenigen, sondern von vielen gestaltet.“

Die Widderter Gemeinde will damit ihren Weg konsequent weiter gehen, den sie schon in den vergangenen Jahren beschritten hatte. Bereits jetzt erfolgen unter anderem Jugendarbeit, Küsterdienst und Kirchenmusik immer stärker ehrenamtlich. Die Begleitung, Ermutigung und Förderung von ehrenamtlichen Gottesdienst- und Veranstaltungsteams macht bereits jetzt einen großen Teil der Arbeitszeit der Widderter Pfarrerin aus. Das soll zukünftig noch mehr werden. Dabei zieht das moderne und mutige Gottesdienstkonzept schon heute viele Menschen an, die nicht in Widdert wohnen. 

Die Evangelische Kirche im Rheinland fördert das Widderter Projekt als Erprobungsraum für die Jahre 2020 bis 2024 mit insgesamt 125.000 Euro. Mit dem Geld soll die Gemeinde in ihrem Vorhaben gefördert werden „ehrenamtlich verantwortete Ortsgemeinde mit geringer pastoraler Versorgung zu werden“, heißt es in dem Förderungsbescheid der Landeskirche. Die Förderung, so Pfarrerin Ziegenbalg, helfe der Gemeinde dabei, Ehrenamtliche auf vielfältige Weise zu unterstützen: „Dadurch wächst die Hoffnung, dass der ungewöhnliche Weg, den wir in Widdert seit vielen Jahren gehen, in eine gute Zukunft mit vielen kreativen Akteuren führt.“ 

Eine Förderung als „Erprobungsraum“ hat auch das Gottesdienstprojekt „freiraum+“ der Evangelischen Kirchengemeinde St. Reinoldi Rupelrath erhalten. Dieses Gottesdienstangebot wird ausschließlich von jungen Ehrenamtlichen verantwortlich gestaltet. Es spricht insbesondere junge Familien besonders an. Das Projekt versteht sich als „Kirche in der Kirche“, die sich an Menschen richtet, die einfach und modern ihren Glauben leben wollen. Dabei ersetzen die Gottesdienstverantwortlichen die gewohnten festen Formen durch viel Spontaneität. Aus ihrem Gottesdienst heraus starten sie immer wieder kreative Aktionen in den umgebenden Solinger Stadtteil Aufderhöhe. Die Landeskirche fördert dieses Projekt für 2020 und 2021 mit insgesamt 10.000 Euro.

Die Landesynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) hatte 2019 das Projekt „Erprobungsräume“ beschlossen, bei dem erfolgversprechende Initiativen, die die Arbeit in den traditionellen Kirchengemeinden am Wohnort durch neue Formen kirchlichen Lebens ergänzen, mit Geld und fachlicher Beratung gefördert werden. Sie sollen außerdem ausgewertet werden, um auch für andere Gemeinden und kirchliche Initiativen davon zu lernen. Die ersten zehn Erprobungsräume aus der gesamten rheinischen Landeskirche wurden nun von der Kirchenleitung der EKiR auf Vorschlag einer Auswahlkommission benannt.

 

25.06.2020



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