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für den 19.08.2019

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Frühjahrssynode hat getagt

Evangelische Kirche will Zukunft gestalten

Die evangelischen Gemeinden wollen nachbarschaftliche Gespräche über den Umgang mit den gravierenden Herausforderungen der Zukunft führen. Dieser Vorschlag des KSV stieß bei der Sommersynode am Freitagabend (23.06.2017) auf große Zustimmung.

Solinger Synodale wollen die Zukunft gestalten. Solinger Synodale wollen die Zukunft gestalten.

Gespräche statt Masterplan
Jeweils zwei, drei oder vier Gemeinden sollen immer je vier Personen in die Gespräche schicken. Themen sollen zum Beispiel der Zustand der Gemeindefinanzen, anstehende Veränderungen im Personal etwa durch Pensionierungen oder Zustand und Auslastung der jeweiligen Gebäude sein. Außerdem sollen Ideen zu möglichen Kooperationen, zum Beispiel beim Gottesdienstkalender oder im Konfirmanden- unterricht, besprochen werden. „Der Kreissynodalvorstand sieht seine Aufgabe derzeit als Impulsgeber und Netzgeber, aber nicht darin, einen Masterplan für die zukünftige Evangelische Kirche in Solingen zu entwickeln und durchzusetzen“, betonte die Superintendentin, „wir glauben, dass nur Ideen und Aufbrüche, die aus den Gemeinden selber kommen, zu etwas führen werden.“ Gleichzeitig dränge der Kreissynodalvorstand aber auch darauf, dass die Gemeinden solche Gespräche nun zügig und engagiert angehen und dafür Zeitressourcen einsetzen. Auch für die Arbeitsgebiete des Kirchenkreises wird es solche Gespräche geben.

Die rund 70 Synodalen des Solinger Kirchenkreises waren gemeinsam mit interessierten Gästen bereits im April zu einem Synodaltag zur Zukunft der Evangelischen Kirche in Solingen zusammen gekommen. Viele der rund 100 Teilnehmenden wünschten sich damals, mit der konkreten Arbeit an neuen Zukunftskonzepten rasch zu beginnen und diese unter breiter Beteiligung der Gemeinden zu entwickeln.

Mit großer Mehrheit gewählt: Götz Röhr ist neues stellvertretendes Mitglied im KSV. Mit großer Mehrheit gewählt: Götz Röhr ist neues stellvertretendes Mitglied im KSV.

Zukunftswerkstatt Junge Erwachsene
In einem weiteren Tagesordnungspunkt kündigte der Kreissynodalvorstand eine „Zukunftswerkstatt Junge Erwachsene“ an. Aufgabe dieses Prozesses solle es sein „zu fragen, wie die Evangelische Kirche junge Leute für das Evangelium interessieren und welche Angebote sie machen könnte, um für junge Leute attraktiv zu werden“. Dazu wolle man das Gespräch mit jungen Menschen auch außerhalb der Gemeinden suchen, kündigte Superintendentin Dr. Werner an, um zu erfahren wie die Evangelische Kirche dort wahrgenommen werde und welche Erwartungen an sie existierten.

Mehr Geld für Vertretungsmusiker
Die Synode beschloss auch, die Honorare für Vertretungsmusiker in Gottesdiensten anzuheben, um wieder mehr qualifizierte Musiker für diesen Vertretungsdienst gewinnen zu können. Insbesondere für Beerdigungs- oder Traugottesdiensten sei es notwendig, die Attraktivität für Vertretungskräfte zu steigern, um auch zukünftig möglichst überall hinreichend qualifizierte Kräfte einsetzen zu können, erläuterte die Dorper Kantorin Annegret Pallasch als Synodalbeauftragte für die Kirchenmusik. So wolle man verhindern, dass in zukünftigen Gottesdiensten womöglich Musik „aus der Konserve“ gespielt werden müsse. Bislang erhält eine kirchenmusikalische Vertretungskraft etwa für einen Trauergottesdienst rund 26 Euro, zukünftig werden hier 50 Euro gezahlt. Um den bürokratischen Aufwand zu begrenzen, sollen Vertretungsmusiker künftig zentral beim Kirchenkreis beschäftigt und von dort in den einzelnen Gemeinden eingesetzt werden. Diese erstatten dann dem Kirchenkreis die entsprechenden Honorarkosten.

Neues stellvertretendes KSV-Mitglied
In einer Nachwahl in den Kreissynodalvorstand wurde Götz Röhr zum stellvertretenden Synodalältesten gewählt. Der 45-jährige engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Luther-Kirchengemeinde, in der seine Frau als Pfarrerin arbeitet. Röhr hat zwar ein Theologiestudium abgeschlossen, sich aber nach der Universität neu orientiert und arbeitet heute in einer Privatbank.

 

27.06.2017



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