Losung

für den 24.08.2019

Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.

Jeremia 29,13-14

Gottesdienste

Suchen Sie einen Gottesdienst in Ihrer Nähe? Hier finden Sie Termine, Orte und Zeiten.

mehr
Newsletter

Sie möchten regelmäßig mit Informationen und Meinungen aus der Evangelischen Kirche in Solingen versorgt werden? Hier können Sie unseren 14-tägigen Newsletter abonnieren.

mehr
Kontakt

Möchten Sie wissen, zu welcher Gemeinde Sie gehören? Wer als Pfarrerin oder Pfarrer für Sie zuständig ist? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht.

mehr
Diakonie
Diakonie

Konkrete Beratung, praktische Hilfe und menschliche Zuwendung - mit diesem Angebot setzt sich das Diakonische Werk des Kirchenkreises für die Menschen der Stadt Solingen ein.

mehr
Gemeinden
Gemeinden mehr
Service

Evangelische Christen feiern Ewigkeitssonntag

Totengedenken und Zukunftshoffnung

 Am kommenden Sonntag, dem 23. November 2014, feiern evangelische Christinnen und Christen den Ewigkeitssonntag oder Totensonntag.Auch in Solingen laden Gemeinden zu besonderen Gottesdiensten und Andachten ein.

<strong>Licht über dem Grab: Am Ewigkeitssonntag feiern Christen Totengedenken und Ewigkeitshoffnung (Foto: ekir.de)</strong> Licht über dem Grab: Am Ewigkeitssonntag feiern Christen Totengedenken und Ewigkeitshoffnung (Foto: ekir.de)

Am kommenden Sonntag, dem 23. November 2014, feiern evangelische Christinnen und Christen den Totensonntag oder Ewigkeitssonntag. Viele Familien entzünden an diesem Tag ein Kerzenlicht auf den Gräbern ihrer Verstorbenen. Die evangelischen Kirchengemeinden laden aus diesem Anlass zu besonderen Gottesdiensten ein. In vielen ist es an diesem Tag Brauch, die Namen aller verstorbenen Gemeindemitglieder des zurückliegenden Jahres zu verlesen und dazu die Angehörigen besonders einzuladen. Vielen Trauernden ist dieser Gottesdienst besonders wichtig: Etwa jedes sechste evangelische Kirchenmitglied kommt laut der jüngsten EKD-Erhebung an diesem Sonntag zur Kirche. Manche Gemeinden, auch in Solingen, laden zusätzlich zu dem Gottesdienst am Sonntagmorgen zu einem Totengedenken am Nachmittag ein.

Seine Wurzeln hat der Ewigkeitssonntag in der Reformationszeit als evangelische Alternative zum katholischen Allerseelentag am 2. November dar. Der Namen „Ewigkeitssonntag“ verweist darauf, dass viele Christen an diesem Tag darüber nachdenken, dass nach biblischer Tradition am Ende der Zeit die gewohnten Abläufe in Gottes ewiger Zukunft aufgehen und die Verstorbenen von den Toten auferstehen werden. Der preußische König gab dem Sonntag im Jahre 1816 den Charakter des Totengedenkens, so dass er in der Folgezeit eher unter dem Namen „Totensonntag“ bekannt wurde. Heute trägt er im evangelischen Kirchenkalender beide Namen. Dadurch wird der Gedanke der Endlichkeit menschlichen Lebens mit dem der christlichen Hoffnung auf ein ewiges Leben in Verbindung gebracht.

Auch in Solingen laden evangelische Kirchengemeinden zu Gottesdiensten zum Ewigkeitssonntag ein: So feiert die Lutherkirchengemeinde um 11.00 Uhr einen Kantatengottesdienst unter dem Motto „Ach Herr, lass dein lieb Engelein“ mit Kantorei, Kammerensemble und Solisten unter der Leitung von Kreiskantor Ludwig Audersch. Die Evangelische Kirchengemeinde Dorp lädt um 15.00 Uhr zu einem Totengedenken mit Pfarrer Klaus Hoffmann in die Dorper Kirche. Für die Kirchengemeinde Ohligs gestaltet Pfarrer Dirk Stark um 15.00 Uhr in der Kapelle auf dem Friedhof Bonner Straße eine Andacht. Die Stadtkirchengemeinde lädt ebenfalls um 15.00 Uhr in die Kapelle Kasinostraße ein, wo Pfarrerin Friederike Höroldt die Namen der Verstorbenen verlesen wird. In Rupelrath wird in der Kapelle St. Reinoldi Pfarrer Matthias Clever ebenfalls um 15.00 Uhr eine Andacht zum Ewigkeitssonntag halten.

Bereits am Vorabend des Ewigkeitssonntags findet am Samstag, 22. November 2014, um 16.00 Uhr in der Kapelle des Städtischen Klinikums der ökumenische Gottesdienst zum Gedenken an die Verstorbenen statt, zu dem die evangelische Klinikpfarrerin Renate Tomalik und die katholische Klinikseelsorgerin Gisela Frommann vor allem Angehörige im Klinikum verstorbenen Menschen sowie Mitarbeitende des Hauses einladen.

Die Verlesung der Namen ihrer Verstorbenen im Gottesdienst ist nicht nur den Angehörigen, sondern auch der Kirchengemeinde wichtig, erläutert Pfarrer Matthias Clever aus der Evangelischen Kirchengemeinde Rupelrath: „Im biblischen Denken ist der Name eines Menschen nicht nur Schall und Rauch, sondern er steht für sein ganzes Leben. Der Name, der bleibt, symbolisiert, dass der ganze Mensch bei Gott aufgehoben ist. Deshalb sind anonyme Bestattungen nicht in unserem Sinne.“ Wie die Kirchengemeinde Rupelrath haben darum auch viele andere evangelische Kirchengemeinden auf ihren Friedhöfen Kolumbarien eingerichtet, um mit dieser Form der Urnenbeisetzung eine Alternative zur anonymen Bestattung anzubieten.

 

Almut Hammerstaedt-Löhr/Thomas Förster / 20.11.2014



© 2019, Evangelische Kirche in Solingen
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung