Losung

für den 29.05.2022

Salomo sprach: 

Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen - wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe?

1.Könige 8,27

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Landeskirche fördert Konzept „Festkirche Gräfrath“

Ein Ort, an dem Menschen die Zusage Gottes feiern

Zum zweiten Mal nach 2020 hat die Evangelische Kirche im Rheinland besonders innovative und beispielgebende Projekte ausgewählt. Auch dieses Mal ist ein so genannter „Erprobungsraum“ aus Solingen dabei.

Zukünftige Festkirche: Evangelische Kirche am Gräfrather Markt Zukünftige Festkirche: Evangelische Kirche am Gräfrather Markt

„Festkirche Gräfrath“ ist der vorläufige Name des Projekts, für das nun in den kommenden zwei Jahren mit professioneller Beratung ein tragfähiges Konzept entwickelt werden soll. Dabei soll die Evangelische Kirche am Gräfrather Markt zu einem Zentrum für Segensfeiern an den verschiedenen Wendepunkten des Lebens werden. Der Gräfrather Pfarrer Thomas Schorsch ist zusammen mit seinem Ketzberger Kollegen Christof Bleckmann einer der Ideengeber der Initiative. „Wir denken zum Beispiel an Menschen, die ihre Hochzeit planen“, erläutert Schorsch, „Gräfrath bietet hier als touristischer Hotspot mit hochwertiger Gastronomie und Hotellerie ein ideales Ambiente. Und mittendrin in unserer Gräfrather Kirche möchten wir das Angebot einer Trauung machen, die die Brautleute und ihre Familien als tiefgehende und professionell begleitete spirituelle Erfahrung erleben können.“ Aber auch andere Lebenspunkte könnten hier Anlass für berührende Segensfeiern geben, ergänzt Pfarrer Bleckmann: „Wir möchten das ganze Lebensspektrum in den Blick nehmen.“ Schulabschluss und besondere Prüfungen, Berufseinstieg und der Übergang in den Ruhestand, Jubiläen und runde Geburtstage könnten ebenso Anlass geben für das Angebot einer feierlichen geistlichen Begleitung, wie Krisen durch Erkrankungen, Trennungen oder Trauer. Pfarrer Schorsch: „Im Mittelpunkt soll dabei stehen, dass Menschen an wichtigen Stationen ihres Lebens erfahren können, dass Gott sie zuverlässig durchs Leben begleitet. Oder theologisch gesprochen: dass ihnen Gottes Segen zugesprochen wird.“

Für das Projekt wollen die beiden Kirchengemeinden aus Gräfrath und Ketzberg ihre Zusammenarbeit noch weiter verstärken. Neben einer weiteren pastoralen Profilierung sollen auch die Zusammenarbeit mit der örtlichen Gastronomie und das nötige Veranstaltungsmarketing mit professioneller Hilfe vorangetrieben werden. „Unser Ziel ist es, mit unserem Angebot zu einer guten Adresse für ganz Solingen und darüber hinaus zu werden“, betont Christof Bleckmann. Der Standort der zukünftigen Festkirche mitten in Gräfrath sei dafür ideal, betonen beide Theologen.

Die Jury für die Auswahl der diesjährigen Erprobungsräume hat das Projekt schon mal überzeugt. Die Landeskirche unterstützt die detaillierte Projektentwicklung und eine Evaluierung der ersten Praxisphase. Als Förderzeitraum wurden die kommenden zwei Jahre festgelegt. Der Zuschlag war bereits im Sommer erfolgt.

Das Projekt „Festkirche Gräfrath“ der beiden evangelischen Kirchengemeinden Gräfrath und Ketzberg ist damit einer von insgesamt 18 Erprobungsräumen der Evangelischen Kirche im Rheinland. Bereits vor einem Jahr wurden Konzepte der Kirchengemeinden Widdert und Rupelrath mit einer entsprechenden Förderung ausgezeichnet. Damit kommen nun bereits drei von 18 besonders ausgewählten Zukunftsinitiativen in den 37 Kirchenkreisen zwischen Saarbrücken und Emmerich aus Solingen.

Die Landesynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hatte 2019 das Projekt „Erprobungsräume“ beschlossen: Erfolgversprechende Initiativen, die die Arbeit in den traditionellen Kirchengemeinden durch neue Formen kirchlichen Lebens ergänzen, sollen mit Geld und fachlicher Beratung gefördert werden. Sie sollen außerdem ausgewertet werden, um für die gesamte Kirche davon zu lernen.

Die Erprobungsräume aus der gesamten rheinischen Landeskirche werden von der Kirchenleitung der EKiR auf Vorschlag einer Auswahlkommission benannt. Mehr unter www.erprobungsraeume.de.

 

09.09.2021



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