Losung

für den 18.08.2019

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen.

Psalm 37,5

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Frühjahrssynode des Kirchenkreises 2

„Wir wollen uns erkennbar für den gerechten Frieden einsetzen“

Auf der Frühjahrssynode stellten der Friedensbeauftragte Pfarrer Jens Maßmann und Synodalassessor Thomas Förster einen Text vor, mit dem der Solinger Kirchenkreis sich zum Prozess „Auf dem Weg des gerechten Friedens“ der rheinischen Landeskirche bekennt.

Die Ausstellung "Frieden geht anders" war im April im Rahmen des Themenjahres "Frieden" in der Stadtkirche Mitte zu Gast. Die Ausstellung "Frieden geht anders" war im April im Rahmen des Themenjahres "Frieden" in der Stadtkirche Mitte zu Gast.

Auf dem Weg zur Kirche des gerechten Friedens

Wir, der Evangelische Kirchenkreis Solingen, sind als Teil der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) auf dem Weg zur Kirche des gerechten Friedens. Wir sind auf dem Weg, unserem biblischen Auftrag nachzukommen: Frieden zu stiften und für Gerechtigkeit einzutreten.

Diesen Weg beschreiten wir mit offenem Blick, festem Herzen und einer Grundhaltung der Gewaltfreiheit.

Unsere Kirchenordnung (Art. 1 Abs. 6) verpflichtet uns auf den Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Diese Verpflichtung bestimmt unseren Blick auf die gegenwärtigen politischen Herausforderungen.

Wir verstehen den Weg zum gerechten Frieden wie die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Busan als einen Prozess, „der darauf ausgerichtet ist, dass Menschen frei von Angst und Not leben können, dass sie Feindschaft, Diskriminierung und Unterdrückung überwinden und Voraussetzungen schaffen können für gerechte Beziehungen, die den Erfahrungen der am stärksten Gefährdeten Vorrang einräumen und die Integrität der Schöpfung achten.“ (zit. n. Friedenswort 2018, EKiR, Seite 8)

Wir haben in der Vergangenheit oft zu wenig dafür getan. Wir sind auch in der Gegenwart in Zusammenhänge verstrickt, die dem gerechten Frieden im Wege stehen. Das bereuen wir, und wir versuchen, es weitgehend zu überwinden. Wir wollen uns in der Zukunft deutlich erkennbar für den gerechten Frieden einsetzen.

Wir haben uns in unserer Herbstsynode 2018 mit dem „Friedenswort 2018“ der Landessynode der EKiR beschäftigt und ein Themenjahr „Frieden“ im Kirchenkreis ausgerufen.

Viele Veranstaltungen haben wir durchgeführt und noch geplant. Alle sind nach unserem Verständnis große oder kleine Schritte auf dem Weg zum gerechten Frieden:

Gottesdienste

  • Friedensgebete im September 2018 zum Antikriegstag und zum Weltfriedenstag
  • Gedenkgottesdienst zum 75. Jahrestag der Bombenangriffe auf Solingen im November 1944 (geplant für 5.11.19)
  • Predigtreihe „Frieden“ im Sommer/Herbst 2019

Konzerte

  • Aeham Ahmad
  • Trio Quijote
  • We shall overcome – Konzert und Lesung mit Schülerinnen und Schülern und Konfis und der Dorper Kantorei

Kollekten und Sammlungen für Camp Moria auf Lesbos

Ausstellung „Frieden geht anders“ und Begleitveranstaltungen vor allem für Schülerinnen und Schüler: Trainingstag Konflikte friedlich lösen; Workshops „Wie „krieg“ ich Frieden?“; u.a.

Konzept zum Schutz vor Übergriffen gegen die sexuelle Selbstbestimmung (in Arbeit)

Multireligiöse Gebete und Veranstaltungen

  • Gedenkveranstaltung und multireligiöse Gebete am Jahrestag des Brandanschlags am 29.05.1993
  • Multireligiöser Abend zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes am 29.08.2019
  • Abrahamitisches Gastmahl (geplant in Wald für November)

Einsatz für eine nachdenkliche Erinnerungskultur

  • Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus: Vom Himmel fällt ein Stein
  • Kunst im Kontext der Shoah – Führung durch die Ausstellung im Zentrum für verfolgte Künste für Lehrende
  • Unterstützung der Initiative für eine Bildungs- und Gedenkstätte in Solingen (KSV/Superintendentin)
  • Pädagogik des Erinnerns (Besuch der Ausstellung in der Alten Synagoge Wuppertal für Lehrende)

Einsatz gegen Antisemitismus

  • Mitgliedschaft im Trägerverein Alte Synagoge in Wuppertal
  • Eigene Veranstaltungen zu Antisemitismus bzw. Teilnahme an Veranstaltungen als ReferentIn

Einsatz für Demokratie und eine offene europäische Gesellschaft

  • Newsletter-Texte gegen Rassismus und für Europa
  • Unterstützung des Frauenmarsches für Respekt und Demokratie am 06.04.2019
  • Kanzelabkündigung zur Europawahl

Teilnahme an der Mahnwache für den Frieden der Fokolarbewegung (monatlich seit Weihnachten 2016)

Unterstützung der „Charta der Vielfalt“

Einsatz für Nachhaltigkeit und fairen Handel

  • Mitarbeit an der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Solingen
  • Workshops für Schulklassen und Konfi-Gruppen „Kein Friede ohne Gerechtigkeit“

Diakonisches Engagement für Teilhabe und gegen Armut durch die Gemeinden vor Ort und den Kirchenkreis

  • Tüten teilen (Lutherkirchengemeinde), Dorper Diakonietüte (Dorp)
  • Stifte stiften

Projekt „Kino und Kirche“

Text: Thomas Förster, Jens Maßmann, Dr. Ilka Werner

 

11.07.2019



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