Losung

für den 25.08.2019

Was vom Hause Juda errettet und übrig geblieben ist, wird von Neuem nach unten Wurzeln schlagen und oben Frucht tragen.

2.Könige 19,30

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Gründonnerstag und Karfreitag

Gedenken an die letzten Tage Jesu

Am Palmsonntag hat die Karwoche begonnen, in der Christinnen und Christen besonders der letzten Tage Jesu und seines Leidens und Sterbens gedenken. Evangelische Kirchengemeinden in Solingen laden zu Veranstaltungen ein.

Karfreitag erinnert an das Kreuz Jesu (Foto: ekir.de) Karfreitag erinnert an das Kreuz Jesu (Foto: ekir.de)

Die nächste Station der Karwoche ist am 13. April 2017 der Gründonnerstag. Der Name hängt vermutlich mit dem aus dem Althochdeutschen stammenden Wort „Greinen“ (Weinen, Klagen) zusammen. Am Abend wird in den evangelischen Kirchengemeinden Solingens in Abendmahlsgottesdiensten an das letzte Mahl Jesu mit seinen Begleiterinnen und Begleitern gedacht. Oft wird dabei, anders als meistens sonst, das Mahl nicht symbolisch mit einem Stück Brot und einem Schluck Wein, sondern mit einer richtigen Abendmahlzeit gefeiert. So lädt die Evangelische Kirchengemeinde Gräfrath um 19.00 Uhr zu einem „Agapemahl“ in ihr Gemeindezentrum Zwinglistr. 21. Dabei werden Käse, Brot und Wein oder Traubensaft geteilt und die Gemeinschaft steht im Mittelpunkt. Im Dorper Gemeindezentrum ARCHE, Eichenstr. 144, werden zur Abendmahlzeit an Tischen Platten mit belegten Broten, Flaschen mit Wein und Krüge mit Traubensaft herumgereicht. Beginn ist ebenfalls um 19.00 Uhr. Zur selben Zeit beginnt auch in der Lutherkirche, Kölner Str. 1, ein Abendmahlsgottesdienst an einer großen Tafel. Bereits um
18.00 Uhr beginnt das Tischabendmahl in der Lounge der Stadtkirche Mitte, Kirchplatz 14.

Handwaschung im Gottesdienst
Eine ganz alte Tradition nehmen am Gründonnerstag etwas abgewandelt auch Klinikpfarrerin Astrid Klumb und Prädikantin Petra Heidelberg auf. Im Abendmahlsgottesdienst ab 18.15 Uhr in der Kapelle der St. Lukas-Klinik, Schwanenstraße, laden sie zur Handwaschung ein. Patienten, Mitarbeitende, Angehörige und Besucher können sich von den beiden die Hände waschen und mit einem Segenswort stärken lassen. Mit diesem Ritual knüpfen sie an den altkirchlichen Brauch der Fußwaschung an, die Jesus nach biblischer Überlieferung im Anschluss an das letzte Abendmahl an seinen Jüngern praktizierte.

Erinnerung an das Kreuz Jesu
Am Karfreitag steht dann die Erinnerung an den Tod Jesu am Kreuz auf dem Hügel Golgatha vor Jerusalem im Mittelpunkt. Diese Hinrichtung ist eine historische Tatsache und auch von außerchristlichen Quellen belegt. Die biblischen Evangelien deuten diesen gewaltsamen Tod Jesu als Konsequenz seiner Worte und Taten. In vielen Kirchen werden am Karfreitag als Zeichen der Trauer Kerzen und Blumen vom Altar entfernt. Die Kirchenglocken schweigen an diesem Tag. Doch schon Martin Luther und andere Reformatoren betonten, dass Jesus durch seinen Tod am Kreuz die Versöhnung mit Gott bewirkt habe. Darum gilt der Karfreitag als höchster evangelischer Feiertag.

Musik zur Todesstunde Jesu
Neben den Karfreitagsgottesdiensten in den Gemeinden zur üblichen Zeit am Vormittag gibt es in einigen Gemeinden besondere Veranstaltungen. In der Walder Kirche, Walder Kirchplatz 1, wird um 15 Uhr zur Todesstunde Jesu das Streichquartett „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“ von Joseph Haydn aufgeführt. Die Musik kommt von Mitgliedern der Bergischen Symphoniker. Die Stadtkirche Ohligs, Wittenbergstraße, lädt ebenfalls um 15.00 Uhr zu „Orgelmusik zur Todesstunde Jesu“ mit Jörg-Peter Schulz aus Berkin an der Orgel ein. Eine Besonderheit am Karfreitagabend ist dann auch die Gospelchurch um 19 Uhr in diesem Jahr unter dem Titel "Broken" mit der Singer-Songwriterin Henrieke Kuhn aus Witten und dem Gospel-Projektchor.

 

11.04.2017



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