Losung

für den 18.08.2019

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen.

Psalm 37,5

Gottesdienste

Suchen Sie einen Gottesdienst in Ihrer Nähe? Hier finden Sie Termine, Orte und Zeiten.

mehr
Newsletter

Sie möchten regelmäßig mit Informationen und Meinungen aus der Evangelischen Kirche in Solingen versorgt werden? Hier können Sie unseren 14-tägigen Newsletter abonnieren.

mehr
Kontakt

Möchten Sie wissen, zu welcher Gemeinde Sie gehören? Wer als Pfarrerin oder Pfarrer für Sie zuständig ist? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht.

mehr
Diakonie
Diakonie

Konkrete Beratung, praktische Hilfe und menschliche Zuwendung - mit diesem Angebot setzt sich das Diakonische Werk des Kirchenkreises für die Menschen der Stadt Solingen ein.

mehr
Gemeinden
Gemeinden mehr
Service

Totensonntag

Gedenken an Verstorbene auf evangelischen Friedhöfen

Am kommenden Ewigkeitssonntag oder Totensonntag (26.11.2017) werden vielen in evangelischen Kirchengemeinden die Namen der im zu Ende gehenden Jahr verstorbenen Gemeindemitglieder verlesen. In Solingen sind das insgesamt jedes Jahr etwa 1000 Namen.

Neue Bestattungsformen: Kolumbarium auf dem Evangelischen Friedhof Grünbaumstraße (Foto: Friederike Höroldt) Neue Bestattungsformen: Kolumbarium auf dem Evangelischen Friedhof Grünbaumstraße (Foto: Friederike Höroldt)

Im Evangelischen Kirchenkreis Solingen werden pro Jahr rund 1000 Verstorbene, die Mitglieder einer evangelischen Kirchengemeinde waren, mit einem evangelischen Trauergottesdienst durch einen Pfarrer oder eine Pfarrerin bestattet. Etwa 85 Prozent dieser Trauerfeiern finden auf einem der neun evangelischen Friedhöfe in Solingen statt, die übrigen 15 Prozent verteilen sich etwa zur Hälfte auf die städtischen Friedhöfe bzw. auf Friedhöfe außerhalb von Solingen. Die aktuellste vorliegende Statistik bezieht sich auf das Jahr 2016. Damals gab es 1004 Beisetzungen evangelischer Gemeindemitglieder, 852 davon auf den evangelischen Friedhöfen. Neben den verstorbenen Mitgliedern der evangelischen Kirchengemeinden Solingens können in Ausnahmefällen auch Mitglieder anderer Konfessionen oder Menschen ohne christliche Bindung auf den evangelischen Friedhöfen bestattet werden, z.B. wenn enge Angehörige das wünschen oder bei verschieden-konfessionellen Ehepaaren. 2016 waren das insgesamt 207 Bestattungen.

Veränderte Bestattungskultur
Insgesamt nimmt nicht nur in Solingen die Zahl der Sargbestattungen ab. Gründe liegen auch darin, dass Menschen aufgrund persönlicher Veränderungen häufiger den Lebensmittelpunkt wechseln. Die früher übliche regelmäßige Pflege der Gräber durch nahe Angehörige wird so erschwert. Die evangelischen Friedhöfe in Solingen bieten darum bereits seit vielen Jahren Wiesengrabstätten an: Der Sarg oder die Urne wird auf einer großen Rasenfläche beigesetzt, eine im Boden eingelassene steinerne Namenstafel erlaubt es den Hinterbliebenen trotzdem, das konkrete Grab ihres verstorbenen Angehörigen zu besuchen. Die Lage auf einer Rasenfläche ermöglicht eine regelmäßige, aber kostensparende Pflege durch Mitarbeitende des Friedhofs, die für die gesamte Ruhezeit von 30 Jahren (Sargbestattung) bzw. 15 Jahren (Urnenbeisetzung) miterworben wird. Die Grabstelle bleibt auch dann gepflegt, wenn Angehörige nur selten die Gelegenheit haben, zum Friedhof zu kommen. Eine neuere Entwicklung ist seit einigen Jahren die Möglichkeit, Urnen in einer Urnenwand, dem so genannten Kolumbarium, beisetzen zu lassen. Bis auf den Evangelischen Friedhof Bonner Straße in Ohligs verfügen alle evangelischen Friedhöfe in Solingen mittlerweile auch über diese Möglichkeit.

Trauer braucht konkreten Ort
„Wir wissen, wie wichtig für hinterbliebene Angehörige ein konkreter Ort sein kann, an dem sie trauern und sich einem verstorbenen geliebten Menschen nahe fühlen können“, weiß Friederike Höroldt, Pfarrerin an der Stadtkirche Mitte und im Evangelischen Kirchenkreis Solingen Vorsitzende der Arbeitsgruppe zur Zukunft der evangelischen Friedhöfe. „Gerade auch an Tagen wie dem Totensonntag wird das deutlich, wenn viele Menschen auf unsere Friedhöfe kommen, um dort ihrer Lieben zu gedenken und für sie ein Kerzenlicht zu entzünden.“

Viele Menschen werden darum am kommenden Sonntag auch das Angebot von Gedenkfeiern in einigen Friedhofskapellen nutzen, bei den vor allem der Verstorbenen des zu Ende gehenden Jahres gedacht werden wird: zum Beispiel um 14 Uhr auf dem Friedhof Wiedenkamper Straße in Wald mit Prädikant Klaus Dahl und jeweils um 15 Uhr in der Kapelle des Friedhofs Kasinostraße mit Pfarrerin Friederike Höroldt, in der Kapelle des Friedhofs Bonner Straße mit Pfarrer Gunnar Krüger, in der Kapelle des Friedhofs Rupelrath mit Pfarrer Matthias Clever sowie in der Kapelle des Friedhofs Regerstraße mit Pfarrer Christian Menge.

 

21.11.2017



© 2019, Evangelische Kirche in Solingen
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung